Man hat mir versehentlich was höherwertiges geliefert, als bestellt. Wann ist das "Verjährt"?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Du die Ware bezahlt hast und das Versandhaus den Fehler nicht binnen 6 Wochen geltend macht, sehe ich da keine Chance mehr für das Versandhaus. Lohnt es sich für Dich denn wenigstens?

Bedenke, in Garantiefällen wird es schwer, wenn keine zum Gerät gehörende Quittung bzw. Rechnung verfügbar ist.

6 Wochen, das ist mal ne Antwort auf meine Frage, danke. Man hat mir Lautsprecher geliefert, die im selben Shop insgesamt 140 Euro teurer sind, als die von mir bestellten.

@Montekarlo

Das ist mir klar, dass dir die Antwort gefällt und du sie ausgezeichnet hast, so falsch die auch sein mag. Diese 6 Wochen stammen wohl aus einer Kristallkugel, hm?

@Montekarlo

Diese Antwort "schmeckt" dem Fragesteller vielleicht. Tatsächlich beträgt die gesetzliche Verjährungsfrist jedoch 3 Jahre. Wie man sich hier bei einer ernst gemeinten Frage einfach so einen Zufallszahl aus der Nase popeln kann und dann hier als fundiertes wissen darstellt, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn es ein großes Versandhaus ist werden die das nicht merken wohin die falsche Ware gegangen ist,ich denke du wirst nichts mehr davon hören.Bei der Inventur wird denen der Fehler auffallen,aber ich denke nicht dass sie sich die Mühe machen werden alle Sendungen zu verfolgen wo das Ding sein könnte,das wäre viel zu Zeit und Kostenufwendig...

Wer eine andere als die bestellte Ware erhält, hat sie gem. § 812 Bürgerliches Gesetzbuch zurückzugewähren, auch wenn er den vollen Preis dafür bezahlt. Der Anspruch auf Rückgewähr verjährt Dank der tollen SPD-Schuldrechtsreform bereits nach 3 Jahrn. Der Lauf beginnt am Ende des Jahres ab Entstehung des Anspruches und Kenntnis durch den Berechtigten. Ist eine bestellte Ware aber höherwertig als beim Kaufvertrag angenommen bzw. wird für sie zu wenig bezahlt, kann sich der Käufer grundsätzlich über ein Schnäppchen freuen und braucht nichts zurückzugeben. Etwas anderes gilt nur, wenn der Verkäufer sich gem. § 119 BGB im Irrtum über den Inhalt seiner Willenserklärung befunden hat oder sich in erheblicher Weise über eine verkerswesentliche Eigenschaft der Kaufsache befunden hat. Dann aber muss er nach dem Erkennen seines Irrtums seine Vertragserklärunmg unverzüglich vorher anfechten, bevor er die gelieferte Ware zurückverlangen kann. Achtung: Erhält ein Kaufmann von einem anderen eine andere als die bestellte Ware und unterlässt er die unverzügliche Rüge, insbesondere moniert der Lieferant nicht seinen Irrtum, gilt der Kaufvertrag als übefr die teurere, andere Ware abgeschlossen. Und dann muss der höhere Kaufpreis auch bezahlt werden. Alles weitere kannst Du beim einem gebührenpflichtigen Rechtsadvokaten mit Schwarzkutte erfahren.

wenn dich dein gewissen plagt dann meldedich ansonsten verhalte dich ruhig und warte ab.

Das Versandhaus hat einen Herausgabeanspruch wegen ungerechtfertigter Bereicherung. Dieser Anspruch unterliegt der regelmäßigen Verjährung. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.

Falschlieferung bei angeblichem Preisfehler?

Hallo,

Der der Fall ist ein bisschen tricky. Ich habe einen laptop zu einem guten Kurs bestellt, bei einem bekannten, seriösen Online-Händler. Auf der Angebotsseite war inklusive der richtigen Artikelbeschreibung ein ganz bestimmtes Modell mit den zum Modell dazugehörigen Spezifikationen zu kaufen. Ich habe den Artikel also zweimal in den Warenkorb gelegt und mit Paypal gezahlt. Danach habe ich bereits die erste Auftragsbestätigung erhalten per Mail, die ja soweit noch nicht verbindlich war. Die Lieferzeit war mit sechs bis sieben Werktagen auf der Angebotsseite angegeben. Also wusste ich dass ich mich zum Erhalt der Ware noch ein wenig gedulden müsste. Der Artikel war zwischenzeitlich bereits ausverkauft. Wie zu erwarten war wurde die genannte voraussichtliche Lieferzeit exakt eingehalten. Ich erhielt eine Mitteilung per E-Mail dass der Artikel bereits zum Versand vorbereitet wird. In jedem Schritt des Bestellprozesses und des Versand Prozesses wurde exakt der angebotene Artikel erwähnt. Als ich die Ware dann erhielt, musste ich feststellen dass mir ein Produkt mit wesentlich geringerer Leistung zugeschickt wurde. Auf dem Lieferschein steht allerdings das Produkt dass ich ursprünglich bestellt hatte. Der Artikel war allerdings ein komplett anderes Modell (2 Laptops). Als ich beim Versandhandel anrief um mitzuteilen dass mir der falsche Artikel zugeschickt wurde, wurde mir die Zusendung des eigentlich bestellten Artikels verwehrt. Ich solle am besten vom Kaufvertrag zurücktreten und den Artikel zurückschicken. Meine Freude über das gute Angebot der Laptops ist damit quasi vernichtet worden. Der Mitarbeiter hat am Telefon ebenfalls schon mitgeteilt dass "der Fehler" bereits erkannt wurde. Er konnte mir jedoch nicht sagen wieso ich über diesen angeblichen irrtum dann nicht umgehend informiert wurde. Ich bestehe jetzt allerdings dennoch auf die Lieferung des richtigen Artikels.

Kann ich darauf bestehen?

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Sperrdatei der Bank?

Guten Abend,

vergangene Woche wollte ich einen Heimcomputer bei der Firma Redcoon im Internet bestellen.

Nach dem ich die Bestellung getätigt und die Daten zur Überweisung per E-Mail zugeschickt bekommen hatte (also eine Zahlung per Vorkasse), mochte ich den Betrag von etwa 400 Euro direkt am vergangen Sonntag am Überweisungsautomaten meiner Sparkasse überweisen, damit das Geld schnell beim Versandhändler redcoon eingeht.

Heute wurde die Bestellung vom Händler storniert, weil das Geld nicht eingegangen sei.

Kurz darauf bekam ich einen Brief von meiner Sparkasse, in dem mir mitgeteilt wurde, dass der Empfänger Redcoon in einer Sperrdatei geführt würde, und es sich deshalb wohl um eine nicht rechtmäßige Buchung handele. Daher sei der Betrag nicht überwiesen worden. Wenn ich aber dennoch die Überweisung tätigen wolle, so sollte ich einen Überweisungsträger am besten direkt beim Bankberater abgeben.

Nun verstehe ich das nicht. Da die Bank sich so spät gemeldet hat, wurde der Auftrag von dem Händler ja storniert. Inzwischen ist das Gerät ausverkauft, so dass ich es nicht mehr bestellen kann. Das ist ärgerlich, und ich frage mich, wie ein seriöser Händler wie Redcoon ein einer Sperrdatei der Sparkasse geführt wird?

Was soll diese Sperrdatei denn bezwecken, wenn ich dadurch eine einfache Überweisung über 400 Euro nicht tätigen kann? Liegt es daran, dass ich am Überweisungsautomaten überwiesen habe? Ich dachte gerade diese Geräte seien sicher.

Bei der Bank habe ich heut niemanden mehr erreicht, aber vermutlich werden die mir dort das auch nicht näher erklären.

Viele Grüße

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