Malerarbeiten steuerlich absetzen?

5 Antworten

Wieso zahlt man eigentlich einem Vermieter die Kosten des Erstbezug zur abschließenden Ferigstellung seiner Immobilie. Diese gehören doch zu dessen Herstellosten und sind damit auch von ihm zu tragen. Für die Überlassung der Räume erhält er doch auch eine Miete. Ich würde das Geld mit einem Anwalt zurückfordern. Herstellkosten sind alleine Sache des Vermieters. Was ist mit Kaution und Renovierung beim Auszug?

Müsste sich doch um eine Aufwendung im Sinn des §34 a EStG - Handwerkerleistungen handeln.

Dazu (u.a. Quittung durch den Vermieter) wirst du im Internet genug Infos finden.

Ich meine ein Teil wirst du absetzten können.

Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, warum diese Kosten überhaupt auf die Mietparteien umgelegt worden sind.

Das hätte der Vermieter zahlen müssen, wenn du es selbst bezahlt hast, gut für den Vermieter, schlecht für dich, das kannst du nicht von der Steuer absetzen.

§35a EStG?

Ja, die kannst du als Werbungskosten geltend machen. Dafür brauchst du aber eine Rechnung.

Weshalb Werbungskosten? Was hat dies z.b. mit dem Beruf zu tun? Nicht eher 35a EStG?

@Hefti15

Wissen wir denn, ob der Mieter die Wohnung nicht beruflich nützt? Nein, wissen wir nicht. Deshalb zunächst mal Werbungskosten.

@BerndStephanny

Lieber BerndStephanny,

warum können sie sich einfach nicht entschuldigen?

Selten habe ich so einen Quark gelesen. Die haben eine ganz allgemeine Aussage gemacht. "Ja, die kannst du als Werbungskosten geltend machen.". Diese Antwort ist schlicht weg falsch. Nicht in der Sachverhaltsdarstellung deutet auf diese Antwort hin.

Erschreckend schwach wird ihre Argumentation wenn Sie dann sich herausreden versuchen wollen "Wissen wir denn, ob der Mieter die Wohnung nicht beruflich nützt? Nein, wissen wir nicht. Deshalb zunächst mal Werbungskosten."

Da kann man nur den Kopf schütteln. Mal abgesehen von dem offensichtlichen, dass sie nur hilflos versuchen eine falsche Antwort "gut zu reden". Selten so was plumpes gesehen.

Aber was es wirklich schlimm macht, ist diese naive Herangehensweise. Hätten sie z.B. die berufliche Nutzung tatsächlich bei ihrer Antwort im Hinterkopf gehabt, dann hätten sie dies auch dargestellt.

Weil selbst ihnen klar sein müsste, dass ein berufliche Nutzung von Wohnraum nur in ganz speziellen Fällen als Werbungskosten anerkannt werden. Das hätte man dann auch ausführen müssen. Weiterhin hätten sie dann auch darstellen müssen, dass so ev. auch ein Betriebskostenansatz möglich wäre....

Ganz sinnfrei wird es aber, wenn man auf den "Aufbau" ihrer Argumentation schaut. Es gibt keinen Hinweis auf eine berufliche Nutzung. Da es kein Hinweis gibt, unterstellen sie automatisch dies Nutzung. Anscheinend glaube sie weiterhin, dass sich außer sie persönlich, auch andere diesen Rückschluss ziehen, weil sie diese Annahme ja in der ursprünglichen Antwort unterstellen ohne ihn zu erläutern.

Fazit: Ihre Logik ist lächerlich. Niemand zieht im Steuerrecht solche Rückschlüssen.

@Hefti15

Lieber Hefti 15 (oder wie auch immer selten habe ich soviel Quark gelesen. Warum wird mir unterstellt, über eine Entschuldigung nachzudenken. Erschreckend ihre Argumentation, wie sie wiederum etwas unterstellen, was keinerlei Sachverhalten entspricht. Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Aber was das Ganze wirklich schlimm macht, ist die naive Herangehensweise - speziell im Zusammenhang von Unterstellungen, die ja oft üblich sind. Und nein Wohnraum als Arbeitsplatz zu nutzen ist auch in unüblichen Fällen möglich. das können sie nun glauben, oder es auch sein lassen. Und ich muss das nicht darlegen. Deshalb sehe ich den Aufbau dieser ihrer Argumentation ebenso sinnfrei vor allem im Kontext einer (wiederum) Unterstellung bzgl des Müssens einer Darstellung. Wo leben wir denn, dass hier jemand etwas muss?

Was möchtest Du wissen?