Mahnbescheid Widerspruch einlegen würde das was bringen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich persönlich würde auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Erstens besteht eine gute Wahrscheinlichkeit dass der Antragsgegner sagt "Das ist mir jetzt zu stressig, ich beantrage keinen Vollstreckungsbescheid", denn das ist auch für ihn erstmal mit Kosten und viel arbeit verbunden. Zweitens wenn es wirklich zu einem Gerichtsprozess kommen sollte wird man sich fast immer auf einen Vergleich einlassen, um überhaupt etwas zu bekommen.

Wie würde das dann weitergehen wenn ich jetzt nun den wiederspruch einlegen muss ich dann zb das damalige artest ( kopie) beilegen oder einfach nur den beigelegten wiederspruchszettel ausfüllen und abeschicken?

@User17285

Einfach nur den Widerspruch ausfüllen. Wieso-Weshalb-Warum - das wird gegebenenfalls später geklärt. Aber nach meiner persönlichen Erfahrung kommt oftmals gar nichts mehr nach oder man einigt sich auf einen relativ geringen Vergleichsbetrag.

Nein, da löst kein Widerspruch Deine Zahlung ab. Zahle gleich, sonst wird es noch viel teurer, auch um die Zahlung der Nebenkosten kommst Du nicht drumherum

Hallo! Ich finde den Rat, den Kosten zu wiedersprechen und nicht zu zahlen, recht gefährlich, weil alle Mahnverfahren von Anwälten und Inkassoinstituten heute per EDA (elektronisch) zu den Mahngerichten übermittelt werden. Hier bedeutet der Antrag auf einen VOllstreckungsbescheid nur einen Mausklick und verursacht keine weiteren Kosten für den Gläubiger. Daher wird hierauf in der Regel auch nicht verzichtet. Ich würde mich bei Erfolgsaussicht entweder gegen den gesamten Anspruch wehren (lässt sich bei o.g. Sachverhalt aber nicht sagen) oder aber komplett zahlen. Ansonsten ist der Vollstreckungsbescheid sicher. Weitere Info auch auf www.mahnbescheid.com

Zahlen wirst Du müssen. Ein wiederspruch macht es nur noch teuerer. Auf dem Mahnbescheid sollte auch stehen wohin das Geld zu überweisen ist. Wenn nicht, anrufen und nachfragen.

Viele Entschuldigungen. Du hast den Vertrag unterschrieben und hast die Folgen zu tragen. Und 100Euro ist noch menschlich. Erkundige dich mal hier >>Frag-einen-Anwalt.de>>

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