Mahnbescheid Widerspruch, da Forderung + Anwaltskosten fristgerecht bezahlt.

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Zahlungsfrist 26.02. bedeutet, dass der 26.02. der letzte Tag war, an dem das Geld beim Anwalt hätte eintreffen sollen. Wenn der Anwalt aber bereits an demselben Tag den Mahnbescheid beantragt hat, so war er meines Erachtens hier einen Tag zu früh dran. Er hätte mindestens bis zum 27.02. warten müssen, um am 27.02. noch die Geldeingänge vom 26.02. auf dem Konto zu kontrollieren. Man kann also gegenüber dem Anwalt die Zahlung der Gebühren für den Mahnbescheid ablehnen mit der Begründung, dass der Mahnbescheid nicht erst am Tag nach Ende der Zahlungsfrist, sondern bereits am laufenden Tag des Zahlungsfristendes und damit zu früh beantragt wurde.

Dann kann man ja sehen, ob der Anwalt Lust hat, wegen der 32 Euro Gerichtsgebühr wirklich Klage einzureichen. Ausschließen kann man das nicht, aber ich glaube es eher nicht.

Wann war das Geld beim Anwalt auf dem Konto? Wenn Du Zahlungsfrist bis zum 26.02. hattest, heißt das zunächst einmal NICHT, dass Du auch am 25. die Überweisung tätigen kannst, damit der Betrag dann am 26. überwiesen wird. Was hier zählt, ist die Frage, wann wurde das Geld auf dem Konto des Anwalts gut geschrieben?

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