Mahnbescheid wg. Stromkosten

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wenn die Forderung anerkannt wird, macht es m.E. keinen Sinn, zu widersprechen. Denn dann geht das Verfahren ans Prozessgericht, die Gerichtskosten versechsfachen(!) sich und es kommen ev. Anwaltskosten für Verfahren und Termin dazu. Was soll also der Widerspruch?

Sich ans Amtsgericht (Mahngericht) zu wenden ist auch kein guter Rat, denn wenn man den Mahnbescheid anerkennt, muss man einfach nichts tun und dann ergeht ein Vollstreckungsbescheid oder man legt Widerspruch ein (das hatten wir ja oben schon)

Einzig richtig ist es, sich an den Stromanbieter zu wenden, denn der hat das Verfahren im Griff, kann den Mahnbescheid zurücknehmen (wenn eine Einigung erzielbar ist) und er kann auch die Beantragung des Vollstreckungsbescheides hinauszögern. Hier sollte unbedingt eine Ratenzahlungsvereinbarung mit sofortigem(!) Beginn versucht werden. Wenn dies nicht geht, sind oft noch andere Baustellen offen und dann sollte man sich konsequenterweise eine Schuldnerberatung überlegen. Weitere Info zum Mahnbescheid und zum Verfahrensverlauf unter www.mahnbescheid.com

eko

sie soll nochmal da anrufen oder hingehen, ihre situation erklären und einen ratenzahlungsvertrag der ihr möglich ist, mit ihnen ausmachen. die meisten gehen darauf ein...

zunächst dem Mahnbescheid widersprechen.Dadurch gewinnt ihr Zeit. Das geht dann seinen Gang und vielleicht läßt der Stromanbieter ja doch mit sich reden.

da der mahnbescheid schon unterwegs ist musst du dich an das zuständige amtsgericht wenden, am besten in einen brief den mahnbescheid würde ich jedoch anerkennen.

gleichzeitig teilst du das der stromversorgung in kopie mist und wartest ab

da wäre ich sehr vorsichtig...!!!

Der Mahnbescheid wird vom Amtsgericht ausgestellt. Dorthin sollte sie sich wenden.

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