Mahnbescheid-Inkasso-Klarna-Bestellung von 2014?

1 Antwort

Hattest Du einen Mahnbescheid im Briefkasten? (Dieser kommt vom Amts-gericht) Oder war das irgend eine Mahnung von einem Inkassobüro? Das sind zwei verschieden Paar Schuhe.

Einem Mahnbescheid würde ich zunächst einmal widersprechen. Machst Du das nicht, erlangt dieser nach Ablauf einer bestimmten Frist Rechtsgültigkeit. Ist der erst einmal rechtsgültig, musst Du zahlen - egal, ob die Forderung gerechtfertigt oder nicht.

Fazit:  Bei einem Mahnbescheid vom Amtsgericht erst einmal widersprechen, anschließend die Sachlage klären.

Ist ein Mahnbescheid. Ok dann werde ich dem Mahnbescheid erstmal widersprechen. Sollte ich am besten einen Anwalt einschalten? 

@Boro92

Den Widerspruch machst du in dem mitgeschickten Formular. Dort kreuzt du "Ich widerspreche komplett" an und füllst Namen usw. aus. Unterschrift drunter und per Einschreiben ans Gericht zurück.

Dafür braucht man keinen Anwalt.

rund 180€ Gebühren sind sowieso schon mal völliger Unfug. Das kann man ungesehen schon mal sagen.

Ich würde zusätzlich einen Brief ans Inkasso schicken "Wertes Inkasso. Ich bin ausgesprochen verwundert über den mir zugesandten Mahnbescheid. Mir ist der Vorgang nicht bekannt. Sie wollen mir unverzüglich folgendes vorlegen: Vertragsnachweis, Rechnung mit Zustellnachweis, Mahnung mit Zustellnachweis, Zustellnachweis der entsprechenden Waren, Inkassoschreiben mit Zustellnachweis. Ich weise auf §11a RDG hin. Bei Weigerung ergeht Bußgeldantrag bei den zuständigen Stellen."

Dann abwarten. Du hast hoffentlich die Kontoauszüge von damals noch?

Einen Anwalt könnte man dazu ziehen, wenn wirklich geklagt wird oder wenn deine Sachaufklärung ergibt, dass etwas nicht in Ordnung ist und du ohne Anwalt nicht weiterkommst oder ähnliches.

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