Macht es Sinn während der Schwangerschaft den Arbeitgeber zu wechseln?

5 Antworten

Nun, du kannst natürlich den Job wechseln - und musst auch nicht angeben dass Du schwanger bist.

Allerdings wirkt es etwas komisch, wenn man gerade dann in der Probezeit sich in den Mutterschutz und Elternzeit verabschiedet.

Wenn dein neuer Arbeitgeber damit klar kommt und offen ist, kein Problem - auch kann man in Elternzeit und bei Elterngeldbezug durchaus Teilzeit arbeiten. Man sollte jedoch nicht unterschätzen wie zeitaufwendig Kinder sein können und dass es in der Regel utopisch ist, nach den 8 Wochen nach Entbindung sofort Vollzeit arbeiten zu gehen.

Das kommt darauf an!

Wenn du mit offenen Karten spielst und der neue Arbeitgeber weiß das du schwanger bist macht es durchaus Sinn das Angebot anzunehmen.

Wenn der neue Arbeitgeber nicht weiß das du schwanger bist kann das schnell nach hinten losgehen. Du hast dann zwar ab dem ersten Tag einen Kündigungsschutz aber freuen wird der sich nicht darüber. Wenn du dann nach der Einsrbeitungsphase erst mal für min. ein paar Monaten zu Hause bleibst kann es sein das er seinen Posten anderweitig vergibt und du vielleicht auf eine Stelle versetzt wirst die dir nicht so sehr zu sagt.

Auch solltest du bedenken das befristete Verträge trotz Kündigungsschutz auslaufen können!

Das komt richtig blöd dem arbeitgeber gegenüber - und ist auch nicht fair wenn du ihm das nicht erzählst. Gutes bild macht das sicher keines

Das hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Auszahlung des Elterngeldes und man muss bei einer Einstellung auch nicht angeben, dass man schwanger ist.

http://www.spiegel.de/karriere/vorstellungsgespraech-frage-nach-schwangerschaft-ist-unzulaessig-a-1042960.html

lg Lilo

Nein, Du musst da nicht erst 12 Monate gearbeitet haben, Du kannst ohne Probleme in die Elternzeit. Es wird das Gehalt angerechnet, das Du jetzt aushandelst. Was Du vorher verdient hast, interessiert hier niemanden.

Das hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Auszahlung des Elterngeldes

Natürlich hat es eine Auswirkung auf das Elterngeld, wenn sie jetzt mehr verdient. Zu Grunde gelegt wird nicht das jetzt aktuell ausgehandelte Gehalt sondern der Durchschnitt der letzten 12 Monate vor Geburt des Kindes, also anteilig auch der Verdienst beim bisherigen Arbeitgeber.

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