Macht es Sinn, gegen Touridat zu klagen?

5 Antworten

Auch ich bin Betroffener einer Insolvenz nach Kauf eines Touridat-Gutscheins (499.- Euro). Seltsam fand ich, dass beim Anruf im Januar 2014 für das ganze Jahr keine Buchung möglich war - einen Monat später war das Büro pleite. Vielleicht ist es einfach eine gute Masche, vor der Insolvenz mit Hilfe von Touridat noch Hunderte von Gutscheinen rauszuhauen und abzukassieren. Anschließend eine Konkursverschleppung nachzuweisen dürfte schwierig sein. Und noch schwieriger ist wohl der Nachweis, dass Touridat davon gewusst haben könnte/müsste! Wer bei Touridat kauft, muss auf alle Fälle den Totalverlust seines Geldes einkalkulieren.

Da wirst du wohl nichts bekommen. Du kannst deinen Anspruch beim Insolvenzverwalter deinen Anspruch anmelden. Da musst du aber viel Glück haben um vielleicht einen Teil zu bekommen.

Wenn kriminelle oder betrügerische Absichten hinter dem Unternehmen stecken würde ich auf jeden Fall eine Anzeige erstatten und zu einem Anwalt gehen. Wenn das Unternehmen ,,nur'' insolvent gegangen ist würde ich mich informeiren, wer die Versicherung des Unternehmens ist oder der Insolvenzverwalter und mich dort informieren, wann ich mein Geld wieder bekomme. Das ist eigentlich die gängige Methode bei einer Insolvenz.

Insolvent ist das Hotel, nicht aber der Vermittler des Gutscheins, der macht fleissig weiter. In den AGB des Vermittlers (Firma Touridat) sind diverse Haftungsausschlüsse, die mir als Laien wenig Erfolg für eine Klage verheißen.

allenfalls kannst du dich erkundigen, ob es noch einen insolvenzverwaltrer gibt, wo du deinen anspruch anmeldest. nach einem jahr sieht es aber schlecht aus, das du noch dein geld siehst.

ich empfehle dir, mal bei der verbraucherzentrlae nahczufragen, ob sich das lohnt.

Mit praktischen Erfahrungen kann ich gottlob nicht dienen. :-) Aber ich würde dir empfehlen, im Internet nachzuschauen, ob sich da nicht eine Gruppe von Geschädigten zusammentut, die gemeinsam gegen diese Abzocker vorgehen und dich dann gegebenenfalls anzuschließen... Notfalls übernimmst du selber die initiative.

Alleine bist du jedenfalls nicht:

http://community.ebay.de/t5/eBay-Sicherheit/Finger-weg-von-Touridat/qaq-p/767489

möblierte Wohnung - Duldung des Zutrittes durch Vermieterin zur Reinigung der Wohnung?

Meine Schilderung ist sehr lang, aber ich möchte damit eine möglichst exakte Darstellung der Lage liefern. Ich bedanke mich schon mal für die Lese-Geduld! :-)

Zur Situation:

ich bin Mieter einer voll möblierten Wohnung.

  • Mietvertrag unbefristet,
  • "reguläre" Kündigungsfrist (3 Monate)
  • die Wohnung war inkl. Reinigung, Bettwäsche sowie Handtücher inseriert
  • im Mietvertrag ist diese Leistung nicht festgehalten

jetzt die Problematik:

Bisher habe ich die Reinigungen (inkl. Bettwäschetausch und Handtuchtausch) nur ansatzweise "geduldet", aber diese sind einfach "grotten-schlecht" (ich bin sehr pingelig! und was so im argen liegt, führt an dieser stelle zu weit) und die Vermieterin versucht unauffällig "zu schnüffeln"...!

Ich sprach mal die Mitarbeiterin der Vermieterin an, ob ich nicht selber putzen dürfte, und erhielt folgende Argumentation:

  • man handhabe das für die möblierten Wohnungen so, weil das wäre wie Hotel/Pension!
  • es ist bei möblierten Wohnungen auch immer so, dass der Vermieter jederzeit rein dürfe!
  • die Vermieterin hab mal schlechte Erfahrungen gemacht und müsse regelmäßig nach dem Rechten schauen und auch regelmäßig die ihr am Herzen liegenden Pflanzen gießen.

Vor der letzten Reinigung (Di. 10.07.) durch die Vermieterin habe ich diese zur Rede gestellt, und befragt, warum sie denn unbedingt selbst putzen müsse.

Als Antwort bekam ich:

  • "was mich denn daran stören würde" und
  • "sie würde das bei ihren möblierten Wohnungen so handhaben" und
  • "sie müsse nach dem rechten sehen, ob alles in Ordnung sei" (also die gleiche Argumentation).

Ich führte an, dass es mich stört, dass einmal pro Woche jemand durch meine gemietete Privatsphäre stöbern und Sachen hin und her räumen würde! Außerdem fragte ich gezielt, ob sie mir das eigene Putzen nicht zutrauen würde.

Letzteres verneinte sie. Aber das mit der Privatsphäre tat sie wie folgt ab (Zitat): "Wo haben Sie denn hier Privatsphäre? Im Bad ist ja nicht viel von Ihnen, wenn ich Bettwäsche tausche berührt Sie das ja auch nicht und wenn ich hier mal durch wische sind Sie ja auch nicht im Weg!" (Zitat Ende)

Ich war sowas von perplex, dass mir keine Argumentation einfiel, ohne die Vermieterin gleich rauszuwerfen. :-( Jedes weitere Gespräch umging sie und ich erduldete Zähne knirschend die Reinigung. Und als ob sie schon nach negativen Sachen suchen wollen würde, fragte sie gleich ob wir Wachs auf den Steinboden verteilt hätten...? Da waren ein paar "Punkte", die sogar schon lange und "fest" da sind!

Nun meine Frage(n):

  • Welche deeskalierenden Argumentation kann ich evtl. anführen?
  • Muss ich die (schlechte!) Reinigung oder "Aufsicht" durch meine Vermietern dulden?
  • Darf ich die Tür einfach zu lassen und meine Vermieterin draußen stehen lassen?
  • Darf ich den ggf. Schließzylinder tauschen?
  • Muss ich sie irgendwie schriftlich über meine drastischsten Maßnahmen informieren?
  • Habe ich Repressalien zu fürchten?

Ich wäre um hilfreiche Tipps oder auch um klare juristische Aussagen sehr dankbar!

MfG

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