Macht es bei Drogen einen Unterschied ob Besitzer oder Eigentümer?

5 Antworten

Ganz ehrlich bei einem Verfahren juckt das keinen, denn der Eigentümer sitzt irgendwo auf einer Farm in Mexiko und kaut Kokablätter. Der Eigentümer wird eher selten ausgemacht, weil dann würde man ja auch den Ursprung des ,,Bösen" ausfindig machen.

Ich glaube, dass du da " Haarspalterei" betreibst. Wenn du mit Drogen erwischt wirst, dann bist du in dem Fall der Besitzer und Besitz ist bekanntermaßen strafbar (mal abgesehen von geringen Mengen und dergleichen). Ich glaube kaum, dass jemand darauf Rücksicht nehmen wird, wenn du behauptest, nicht der Eigentümer zu sein - möglicherweise dürfte eine solche Ausrede auch Schlüsse ( Handeltreiben oder Beihilfe dazu ) nahelegen, die rechtlich gesehen für dich weit unangenehmer ausfallen als der Besitz selbst.

Gibt es überhaupt "Eigentum" an Drogen? Eigentum ist der rechtmäßige Inhaber. Da Drogen illegal sind kann es doch keinen rechtmäßigen Inhaber geben.

ist im diesen Sinne egal ob der Besitzer es besitzt oder der Eigentümer darüber seine Gewalt ausübt. In beiden fällen ist es illegal.

Wenn mein Kollege mir ein Päckchen mit 1kg Gras in die Hand drückt und sagt halt mal kurz ich muss pinkeln und in dem Moment die Polizei vorbei schneit ist derjenige der die Drogen in seinem Besitz hat derjenige der die Strafe bekommt. Rechtlicher Eigentümer von illegalen Dingen kann keiner sein, da das Eigentum an dieser Sache nicht rechtmässig ist.

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