LTA schon wieder abgelehnt weil ich nicht gesund genug bin, was sind die Folgen?

2 Antworten

Schon zum zweiten Mal musste ich ( einmal von der Krankenkasse und einmal vom AfA aus) einen Antrag auf  Teilhabe bei der RV stellen. Und zum zweiten Mal wurde der abgelehnt mit der Begründung das ich gemäß ärztlicher Begutachtung nicht jetzt und auch nicht absehbar diese 3 h leistungsfähig bin. Und nun? 

Du kannst Widerspruch einlegen oder Du lässt es halt sein.

Wird der Widerspruch abgelehnt, kann/ muss man Sozialklage einreichen.

Ich habe mit der AfA besprochen das ich gemäß Gutachter leistungsfähig bin 

Wessen Gutachter? Liegt dieses dem Rententräger vor? Was steht da? Was sagt der Rententräger zu dem Gutachten, falls es nicht vom rententräger ist.

und beziehe deshalb normales Arbeitslosengeld nach Aussteuerung, keine Nathlosigkeitsregelung. Allerdings auch erst im ersten Monat. Ich habe also noch 11 Monate Zeit. Was wäre also sinnvollerweise zu tun? Immerhin soll ich nicht in meinen Alten Beruf zurück das steht fest.



Die weitere Vorgehensweise mit der zuständigen Person von der AfA besprechen.

Es besteht auch die Möglichkeit eine Umschulung über die AfA zu bekommen, sofern die es wollen.

Frage Dich mal selber, kannst Du jetzt Vollzeit einen neuen Beruf lernen; also den ganzen Tag Schule und in zwei Jahren Vollzeit arbeiten?

Die AfA ist als Kostenträger nicht zuständig, haben die mir definitiv gesagt. Das heißt, ich muss mich gegen die RV behaupten. Im Rehagutachten und im Gutachten des MDE steht ich bin über 6 h leistungsfähig sofern man quasi den richtigen Beruf für mich findet. Und dann folgen die ganzen gesundheitlichen Einschränkungen. Danach steht jedoch: die Einschränkungen sind so komplex und vielfältig das es eine ausführliche Planung und Beratung usw. Usw.... und dann vereinfacht ausgedrückt: ich wäre zwar jetzt einsatzfähig, wobei der geeignete Beruf vermutlich noch erschaffen werden muss, aber in Kürze kommen auch wieder Operation usw usw. Und da hat sich die RV wohl gedacht, es lohnt sich nicht. Für mich hat das aber natürlich den Vorteil das ich durch die offizielle Arbeitsfähigkeit wieder in den Krankengeld Anspruch kommen kann. Jedoch ja keine Dauerlösung da ich arbeiten möchte. Ein richtiger arbeitsmäßiger volleinsatz wird nicht mehr möglich sein, meine Perspektive ist eher : bisschen Arbeiten/ wieder Operation/ Reha/ Krankengeld/ wieder bisschen Arbeiten ... usw

@FrauFanta

nicht Beruf, sondern Tätigkeit, wofür dann dieses Leistungsvermögen gegeben ist

@FrauFanta

und dann vereinfacht ausgedrückt: ich wäre zwar jetzt einsatzfähig, wobei der geeignete Beruf vermutlich noch erschaffen werden muss, aber in Kürze kommen auch wieder Operation usw usw. Und da hat sich die RV wohl gedacht, es lohnt sich nicht. 

Meiner Ansicht nach hat der Rententräger recht. Man muss erst die nächsten Op`s abwarten und dann sehen wie sich alles entwickelt.

Für mich hat das aber natürlich den Vorteil das ich durch die offizielle Arbeitsfähigkeit wieder in den Krankengeld Anspruch kommen kann. Jedoch ja keine Dauerlösung da ich arbeiten möchte. Ein richtiger arbeitsmäßiger volleinsatz wird nicht mehr möglich sein, meine Perspektive ist eher : bisschen Arbeiten/ wieder Operation/ Reha/ Krankengeld/ wieder bisschen Arbeiten ... usw

Nur weil Du jetzt wieder ein bisschen oder ein paar Tage arbeitest gibt es keinen neuen Krankengeldanspruch.

Du warst ausgesteuert wegen einer bestimmten Diagnose und da gibt es den Dreijahreszeitraum (beginnend ab der ersten Krankschreibung) bei gleicher oder im Zusammenhang stehender Diagnose.

Nur wenn Du jetzt wegen etwas krank geschrieben würdest was nicht im Zusammenhang steht, dann hättest Du auch jetzt schon nach 6 Wochen Lohnfortzahlung einen Krankengeldanspruch.

Ja, genau....

Genau! Das weiß ich. Das war aber nicht meine Frage!

@FrauFanta

Genau! Das weiß ich. 

Woher soll ich wissen was Du weißt? 

Ich gebe lediglich Tipps und Hinweise, auch wenn danach nicht gefragt wurde ist es doch wichtig.

Du fragst nach den Folgen?

Die schieben Dich hin und her, keiner fühlt sich zuständig und Du bleibst auf der Strecke.

Ich habe 1,5 Jahre gekämpft gegen falsche Behandlungen und falsche Diagnosen, nur dass es bei mir die Krankenkasse war.

Frage bei der AfA wie es weitergehen soll oder lege Widerspruch ein beim Rententräger und ggf. Klage einreichen beim Sozialgericht. Einen anderen Rat kann man dir nicht geben, weil man nicht weiß wie AfA und Rententräger  in Zukunft entscheiden. Der Rententräger will anscheinend erstabwarten will.

Ich bin auch dieser Ansicht.

Hallo,

ich werde aus deinen formulierungen nicht schlau,

wenn du nur 3 stunden leistungsfähig bist (wie die DRV sagt) dann bis du erwerbsgemindert und würdest auf antrag eine rente bekommen.

ich denke du  bist mehr als 6 stunden leistungsfähig, daher bedarf es keiner leistung der drv.

du kannst widerspruch einlegen und musst begründen warum du nicht leistungsfähig bist, wenn dann ablehnung, dann weiter zum sozialgericht.

aus meiner sicht ein aussichtslosen unterfangen, da du nicht begründen kannst, warum dein leistungsvermögen unter 6 stunden für irgendeine tätigkeit, 5 tage die woche, gesunken ist.

Beste Grüße

Dickie59

Die RV schreibt, mein Leistungsvermögen ist nicht ausreichend. Ich und die AfA sind der Meinung mein Leidtungsvermögen ist ok, sofern das passende Tätigkeitsfeld gefunden wird ( sprich: es wurde an Umschulung gedacht). Ebenso steht im Rehaentlassungsbericht das mein Leistungsfähigkeit über 6 Stunden liegt "
Sofern die AU beendet ist"

@FrauFanta

..andere können aussagen so lange sie wollen, solange der SMD der Rentenversicherung die Aussage trifft das das Leistungsvermögen unter 6 Stunden ist, gibt es weiter rente, wahrscheinlich will man auch nicht die Kosten einer beruflichen reha (Umschulung) finanzieren. Das ist meist altersabhängig und wird ab Ende 40 problematisch.

Danke! Ich bekomme im Moment Alg1 , bin nicht (!) in der Nathlosigkeitsregelung, somit habe ich nicht die Verpflichtung einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Meinst du es lohnt sich , einen Widerspruch zu stellen ? Oder lieber einen Neuantrag in paar Monaten

@FrauFanta

ich weiß wirklich nicht, ob du wirklich den Balancepfad "wo bekomme ich das meiste Geld" AloG1 oder volle EMRT gehen möchtest.

Ich weiß auch nicht was der Widerspruch soll, wenn eine Zeitrente vorlag, dann ist ein Weitergewährungsantrag zu stellen, wenn du das nicht machst und den nicht gestellt hast, dann lass dich durch die Agentur für Arbeit vermitteln.

Hattes du den Weitergewährungsantrag gestellt und hast eine Rente bewilligt bekommen, da dein Leistungsvermögen irgendwo unter 6 Stunden lag, dann wird die Rente mit dem AloGeld verrechnet. Das hast du sicher hier auch schon irgendwo gelesen, da du ja regelmäßig hier mitarbeitest.

LG

Dickie59

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