Lohnt sich für Mich Landwirt zu werden obwohl ich kein Hof&Land habe auch nichts was ich Erbenkönnt?

5 Antworten

Ganz ehrlich: nein, es lohnt sich nicht! Wenn Du nicht grade irgendwo eine Festanstellung in Aussicht hast, dann rechnet sich das nicht im mindesten.

Ich habe im landwirtschaftlichen Bereich gelernt und jahrelang auf einem Hof gewohnt. Zudem bewirtschaftet mein Patenonkel einen Hof mit rund 80 Milchkühen und entsprechendem Ackerland...

Alle haben ihre Probleme- die Kosten für Saatgut etc sind hoch, der Erlös oft niedrig. Wer nicht eigene Maschinen hat (Drescher etc), der zahlt zudem drauf, wenn er noch Lohnunternehmer beauftragen muß, um dann die Felder zu bewirtschaften (man braucht entsprechend große Maschinen)!

Wenn Du also nicht das Glück hast, auf einem großen Hof oder bei einem Lohnunternehmer unter zu kommen, dann kannst Du mit dieser Ausbildung nur bedingt was anfangen.

Vieles was hier geschrieben wurde stimmt in begrenzten Maße. Geh auf einen Lehrhof, werde landwirtschaftlicher Gehilfe, bewerbe dich an einer landwirtschaftlichen Fachschule und werde Agraringenieur, danach Studium an einer UNI zum Diplom Agraringenieur. Wenn Du dann Glück hast kannst Du Verwalter auf einem Gut werden. Jetzt gehen viele Gutsbesitzer diesen Weg den ich beschrieben habe selbst um die Kosten eines Verwalters zu sparen. Wie Du siehst: es lohnt sich nicht!

Mache eine Ausbildung zum Landwirt,  gehe zur Fachhochschule und vielleicht danach zu Uni (optional) und dann beworben dich irgendwo als Betriebsleiter.  Wird zur Zeit sehr gesucht.  

Du kannst ja eine Ausbildung in diese Richtung machen, evtl. Meisterprüfung, und dann auf einem größeren Gutshof als Verwalter arbeiten!

wenn du spaß daran hast und auch die aussicht darauf besteht, in nem größeren betrieb einen job zu bekommen, dann klar, warum nicht?

jedoch sollte man bedenken, das sich in der landwirtschaft so gut wie kein geld verdienen lässt...

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