Lohnt sich es noch Anwalt in De zu werden?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Grundsätzlich eher nicht.

Für einen Ausländer (Schneetiger ?) dürfte es sinnvoller sein, im Heimatland Jura zu studieren und, falls auch sehr gute Deutschkenntnisse erworben werden können, sich später bei deutschen Firmen zu bewerben, welche in deinem Heimatland starke Geschäftsinteressen haben.  

Ich hoffe die Frage ist als Witz zu verstehen!

1. Anwalt ist nicht Anwalt!
Wie in jedem Beruf hängt der Verdienst von der Arbeitsleistung ab. Zudem muss man mit einer juristischen Ausbildung als Volljurist nicht unbedingt Anwalt werden. Es gibt zahlreiche Berufszweige

2. Du musst erst mal das Studium schaffen.
Ich studiere selbst Jura im 6. Semester und wir haben Durchfallquoten von um die 60%.

Von Abrecherquote fang ich garnicht erst an!

Wenn lediglich ein potentielles Gehalt die Intention zum Studium ist, sehe ich nicht viel Erfolgspotential!

Die hohen Abbrecher- und Durchfallquoten sind leider kein Zeichen eines besonders anspruchsvollen Studiums, sondern der Tatsache geschuldet, dass heute jeder ab IQ95 das Abitur besteht und viele dieser intellektuellen Grenzanbieter meinen, zumindest Jurist werden zu können.

 

Also ich spreche mal für meine (bayrische) Uni und mich.
Da trifft deine Aussage definitiv nicht zu! Habe eine sehr gutes Abitur gemacht und das wohl nicht im anspruchslosesten Bundesland ;)

Allgemein kann man aber wirklich keine Korrelation zwischen Studien Erfolg und Abischnitt ausmachen. Gerade bei Jura ist das sehr vom “Typ” abhängig ob man in die juristische Denkweise rein kommt oder nicht.

Zumal die Durchfallquote (zumindest beim Examen) auch vor 30 Jahren schon höher als bei andern Studiengängen war.

Die Philosophie der meisten Dozenten ist auch recht klar:
Wir wollen hohe Durchfallquoten.
Das müssen die Studenten ausbaden und damit zurechtkommen.

Nein. Gibt schon viel zu viele.

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