Lohnt es sich, in den Mieterschutzbung einzutreten?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Gute Erfahrungen gemacht 60%
Schlechte Erfahrungen gemacht 20%
Musste ich bisher nicht in Anspruch nehmen 20%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Gute Erfahrungen gemacht

Hallo, als Mieter ist es die beste Investition, die du machen kannst - du wirst in allen Fragen kompetent und unabhängig beraten. Wohin sonst, wenn nicht zum Mietverein?

Musste ich bisher nicht in Anspruch nehmen

Ich bin jetzt in keinem, aber das kommt daher, dass ich mich für keinen entscheiden konnte. Die sind ja auch mit den Gebühren nicht unbedingt günstig. Vielleicht könntest du mir sagen, für welchen (wenn du einen nimmst) dich entschieden hast. Es ist auf jeden Fall ratsam, die Nebenkostenabrechnung einem Mieterschutzbund vorzulegen. Ich fühle mich über den Tisch gezogen. Außerdem kümmerst sich unsere Vermieterin überhaupt nicht um ihre Wohnung und uns fehlt immernoch die Nebenkostenabrechnung für 2008!

Das ist eben auch ein Punkt, der uns dazu bewogen hat, dem Mieterschutzbund beizutreten: Die NK-Abrechnung. Mussten 900 Euro nachzahlen, das ist doch der Hammer! Aber wer blickt da schon noch durch außer einem Profi? Das soll uns nicht mehr passieren. Nachdem das Feedback bisher gar nicht so übel ist, werden wir wohl bald dem Mieterverein beitreten.

@wauzine

Was??? 900 € ???? Aber dann jetzt schnell! Das ist ja der Hit! Ist eure Abschlagszahlung vielleicht zu niedrig (normal ist zwischen 80 und 100 € bei einem Zwei-Personen-Haushalt?

Gute Erfahrungen gemacht

Auch wenn man seine Rechte als Mieter kennt (und Recht hat), diese aber umzusetzen wenn es darauf ankommt, ist ohne deren Hilfe nicht immer möglich. Viele geben klein bei, weil der Vermieter Streitigkeiten zum größten Teil über den Anwalt regelt und da ist professionelle Hilfe angesagt...und die bekommt man beim MSV.

Gute Erfahrungen gemacht

Der Mieterschutz ist gut,wenn Probleme mit dem Hausherrn hat. Sie geben Ratschläge und schreiben Briefe. Sehen sich auch eventuell die Mängel Vorort an. Nur vor Gericht dürfen sie uns nicht vertreten. Da muß man sich einen Anwalt nehmen. Aber offt können sie die Probleme Außergerichtlich beilegen.

Schlechte Erfahrungen gemacht

Sorry aber hier hat jeder das Recht seine Meinung zu schreiben. Ich als Vermieter kann da nich viel Gutes drüber berichten, grad bei der Vorzeigepflicht und Kopierpflicht bei den Nebenkosten wurde immer viel gelabert, dabei ist es so, dass lt, BGH § 259 und 242 BGB der Mieter nur Anrecht auf EINSICHT hat, da hat sich also die ganze Arbeit wegen der Ansichten diverser Mietervereine nicht gelohnt und ich hab mich verarscht gefühlt...

Telefonischer Vertrag gültig?

Hallo zusammen!

Stellt Euch doch mal folgenden fiktiven Fall vor:

Thomas, der Musiker, hat sich kostenlos auf einem Casting-Portal wie z. B. www.stagepool.de angemeldet. Nach einiger Zeit ruft Ihn eine Mitarbeiterin an und bietet ihm eine Premium-Mitgliedschaft für 19,90 €/Monat an. Mindestvertragslaufzeit 6 Monate, der erste Monat freundlicherweise geschenkt. Thomas meint, es wäre zu teuer für ihn und geht schließlich auf das Angebot ein, nachdem ihm gesagt wird, im Falle des Falles würden man schon mit sich reden lassen, daran solle es nun nicht scheitern. Thomas stimmt zu, so werden seine Kontakt- und Bankdaten aufgenommen. An keinem Punkt des Gesprächs jedoch wird ein genauer Moment des Vertragsabschlusses erwähnt. Thomas geht davon aus, dass er noch einmal kontaktiert wird, und auch die AGBs vorgelegt bekommt, dass er auch etwas unterschreiben muss. Zu keinem Zeitpunkt hat er das Einverständnis für eine automatische monatliche Abbuchung des Betrages gegeben, bzw. wurde er über darüber informiert (normalerweise werden einem ja häufig erst einmal Bezahlmöglichkeiten angeboten...Raten, Komplettbetrag, Dauerauftrag, selbständige Überweisung, etc.). Zu keinem Zeitpunkt wird er informiert, dass er mit seinem jetzigen Ja sich zu irgendwelchen Dingen einverstanden erklärt.

Im Emailpostfach landet nun das Willkommen zur Premium-Mitgliedschaft und anschließend werden auch die ersten Beträge abgebucht. Thomas ist nicht vom Angebot des Services überzeugt, und fragt sich schließlich, ob dieser Vorgang überhaupt rechtliche Gültigkeit besitzt. Und was er dagegen tun könnte, um dem "Vertrag" überhaupt rückwirkend zu entkommen, inkl. der Erstattung der bisher bezahlten Beträge. Welche rechtlichen Grundlagen, Informationsquellen und Argumente kann er benutzen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Have a nice day, Jaspoia

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