Lohnfortzahlung? Was tuen?

4 Antworten

Anspruch auf Entgeltfortzahlung hast Du im Krankheitsfall für 6 Wochen, danach zahlt die Krankenkasse Krankengeld.

Setze Dich mit Deiner Krankenkasse in Verbindung, damit die Zahlung reibungslos laufen kann.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt muss das mit der Berufsgenossenschaft geklärt werden da diese nach der Lohnfortzahlung das sogenannte "Verletztengeld" auszahlt.

Die Auszahlung selbst übernimmt aber Deine Krankenkasse.

Käme die Lohnfortzahlung drekt von der Krankenkasse läge die Höhe bei 70% deines letzten Bruttolohn, ob das beim Verletztengeld ähnlich ist kann ich nicht sagen ...

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ca. 60%, frag am besten Deine Krankenkasse.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Lohnfortzahlung nach unverschuldetem schweren Verkehrsunfall?

Liebe gutefrage-Community,

am 28.12.2018 wurde mir die Vorfahrt genommen, was in einem schweren Verkehrsunfall endete, bei dem die Verletzungen meinerseits mehr als lebensbedrohlich waren (u.a. Brustbeinbruch, Oberschenkelfraktur, Pneumothorax, Unterarmfraktur, etc.). Seitdem bin ich selbsterklärend krankgeschrieben und befinde mich gerade im Genesungsprozess, der sich vermutlich laut Ärzten noch einige Monate hinziehen wird.

Wie allgemein bekannt, hat man ja bei längerem Ausfall das Recht auf sechs Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Nach diesen sechs Wochen erhält man noch 70 % seines regulären Einkommens durch die Krankenkasse. In meinem Fall muss die gegnerische Versicherung die restlichen 30 % übernehmen, da ich gänzlich unschuldig an diesem Unfall bin (laut Anwalt). Allerdings meinte mein Anwalt auch, dass die restlichen 30 % nicht monatlich, sondern von Zeit zu Zeit ausgezahlt werden, quasi gebündelt. Dies finde ich persönlich ein Unding und es ärgert mich, auf einen Teil meines Einkommens fortan warten zu müssen, zumal ein Einschnitt von 30 % Gehaltsminderung vorübergehend für viele Menschen existenzbedrohend sein kann (nicht in meinem Fall, da ich eine Wohnung im Haus meines Vaters mietfrei beziehe). Meiner Meinung nach kann dies nicht regelkonform sein und die gegnerische Versicherung muss jeden Monat die Differenz zum vollen Lohn zahlen. Leider bin ich kein Experte in diesem Gebiet, daher würde ich gerne wissen, was die Experten unter Euch dazu zu sagen haben.

Wie verhält es sich mit der Lohnfortzahlung außerdem bei einem Nebenjob? Laut meinem Anwalt hat man auch hier das Recht auf sechs Wochen Lohnfortzahlung, allerdings war er sich unsicher, wer nach dieser Zeit übernimmt. Er gehe davon aus, dass hier die gegnerische Versicherung komplett zahlen muss. Die Krankenkasse sei dafür nicht zuständig, weil man ja nebenberuflich keinerlei Beiträge zahle. Hat jemand unter Euch bereits Erfahrungen damit sammeln gekonnt?

Vielen lieben Dank im Voraus!

Mit freundlichem Gruß

Ferbie333

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