Lohn auf die Hand bekommen - Bank macht stress und nun?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

die Bank ist gesetzlich dazu verpflichtet sich davor zu schützen für illegale Machenschaften genutzt zu werden.

Sie kann Dich nicht dazu zwingen die UL vorzulegen. Aber Sie kann auch die Geschäftsbeziehung kündigen und muss, wenn es Anhaltspunkte für Geldwäsche gibt auch Verdachtsanzeige erstatten.

Also, behalt' die Info's woher das Geld kommt ruhig für Dich. Das macht allen beteiligten eine menge Arbeit und bringt keinem auch nur irgendwas.

Schöne Grüße

Ich würde die Bank wechseln.

Mein Vertrauen hat die Bank ohnehin nicht verdient, die haben sogar mal unseren Eltern gesagt dass wir Kryptowährungen gekauft haben.

Das sind Pfeifen dort, die Leute die der Bank trauen leben noch im Mittelalter.

Zypern etc hat es ja gezeigt.

Kauft Kryptowährungen damit, das ist die Zukunft.

Nein, letzteres müsst ihr nicht machen. Aber ich würde es nicht dort einzahlen, wenn ihr schon schwarz arbeitet dann behaltet das Geld am besten zuhause.

1000€ wundert mich aber auch, ich hätte eher gedacht die werden so bei 5000€ pro moant er aktiv.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Warum überweist dein Chef das Geld nicht?

Ich würde mal bei Krankenkasse und Finanzamt nachfragen, ob dein Chef Versicherung, Sozialabgaben, Steuern etc. überhaupt korrekt abführt.

Eine Lohnzahlung in Bar ist heutzutage nicht nur EXTREM unüblich, sondern sogar verdächtig.

Daher frägt die Bank nach.

Da ich mal ne Pfändung hatte und es mitgemacht habe, wollte ich es eben auf die Hand haben. Wusste hat nicht, dass es so schlimm ist?

@noNameHans

Wenn man eine Pfändung hatte, dann macht man ein P-Konto und hebt immer soviel ab, daß man unter dem Freibetrag bleibt :-)

@noNameHans

Da ist die Barauszahlung eine ziemlich schlechte Idee.. Mal abgesehen davon, dass man das als Zwangsvollstreckungsvereitelung auslegen und dich anzeigen kann, kann der Gläubiger auch einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss beantragen, dann darf der Arbeitgeber dir gar kein Geld mehr zahlen (außer den unpfändbaren Teil) und muss den Rest sofort an den Gläubiger zahlen.

warum teilst du die Summe nicht auf ? Einen Teil zahlst du bei Filiale B ein und einen anderen Teil bei Filiale C. Landet alles auf deinem Konto bei A . siehe Geldwäschegesetz

Genau wegen des Geldwäschegesetz ist die Bank verpflichtet, nach der Herkunft des Gelds zu fragen. Die Beträge aufzusplitten bringt da überhaupt nichts.

@PatrickLassan

wenn der Einzelbetrag unter dieser magischen Grenze bleibt ?

@Leisewolke

Es gibt keine 'magischen Grenzen'. Es geht in diesem Fall einfach darum, dass die Herkunft des Gelds nachzuweisen ist, unabhängig von der Höhe.

@PatrickLassan

ich habe da mal was gehört von 9999,99 € ,

@Leisewolke

Ja, diese Grenze gibt es, steht aber auch im Gesetz, dass bereits bei deutlich geringeren Einzahlungen die Bank nachhaken muss woher das Geld kommt.

Sonst wäre das Geldwäschegesetz völlig wirkungslos. Wenn man 10 x 1000 € einzahlt fällt man nicht unter der Grenze, dennoch insgesamt eben doch über die Grenze.

Da die Bank sich auch absichern muss gegenüber dem Finanzamt, es ist nicht wunderlich, wenn sie Gehaltabrechnung sehen möchte.

Was möchtest Du wissen?