Löschung von Abwesenheitsnotiz und eMail-Adresse beim alten AG

2 Antworten

Ich kann Deinen Ärger und Deine Enttäuschung gut verstehen, aber sie bringen Dich im Moment nicht viel weiter…

Es ist immer unschön, unter den von Dir geschilderten Umständen aus einem Unternehmen auszuscheiden, und wenn man gute Arbeit geleistet hat (und einen guten Kontakt Kunden und Kollegen hatte), fühlt man durch solch eine Vorgehensweise verletzt, da man vermutet, die angesprochenen Personenkreise könnten denken, dass man im Unternehmen etwas „verschuldet“ haben könnte.

Tatsächlich ist es so, dass man an der Vorgehensweise des Ex-Arbeitgebers nichts ändern kann, außer dass man ihn jetzt (nach Ende des Arbeitsverhältnisses) auffordern könnte, alle nach außen gerichteten Datensätze und Informationen zu löschen und dies auch schriftlich zu bestätigen.

Insgesamt solltest Du Dich allerdings eher auf Deine berufliche Zukunft konzentrieren, anstatt der Vergangenheit hinterher zu weinen. Viel wichtiger ist, darauf zu achten, dass Du ein vernünftiges Arbeitszeugnis bekommst. Die Formalien hast Du ja dadurch eingehalten, dass Du bereits ein qualifiziertes Zeugnis angefordert hast. Sobald es vorliegt, solltest Du es hier vollständig (!) einstellen und überprüfen lassen.

Fazit: Die berufliche Zukunft liegt vor Dir, @KleineLoewin321…

Dafür wünsche ich Dir viel Glück und Erfolg!

Gruß @Nightstick

Hallo Nightstick,

Danke für Deine Antwort! Natürlich schaue ich nach vorn! Habe einen neuen tollen Arbeitgeber gefunden und die Arbeit macht mir viel Spaß, werde von Kollegen und Vorgesetzten wertgeschätzt. Da bin ich sehr froh drum!

Nur kann man in meiner Abwesenheitsnotiz auch zwischen den Zeilen lesen. Kunden, die gerissener sind, kamen auf mich in Xing zu und haben gefragt was passiert sei. Dennoch ist es so, dass man sich in meiner Arbeitsbranche kennt und solang ich in einem Verteiler bin, der Absender jedesmal die Abwesenheitsnotiz erhält. Dadurch ist das Ganze natürlich für mich wie Rufmord.

Mein Zeugnis werde ich überarbeiten, wenn Du magst, kannst Du auch gern über das Original drüberschauen. Es ist sehr durchwachsen, von sehr gut bis ausreichend ist alles dabei. Ich werde es zum Gerichtstermin zur Klärung meiner Überstunden Anfang nächster Woche mitnehmen und dem GF persönlich abgeben.

Lg Kleine Löwin

@KleineLoewin321

Hi, schön, dass Du eine gute Arbeitsstelle gefunden hast :)

Zur Abwesenheitsnotiz hatte ich im dritten Absatz meiner Antwort Stellung genommen.

Was Dein Arbeitszeugnis anbelangt, überlasse ich es Dir, ob Du es hier einstellen oder es mir per PN schicken möchtest. Wichtig ist, dass Du genau weißt, was in welcher Form zu bemängeln ist.

Grundsätzlich darf der Arbeitgeber die e-Mail Adresse "am Leben erhalten" schließlich gehen da möglicherweise auch noch Mails ein, die für die Frima wichtig sind .... diese könnte man aber eigentlich auch intern einfach an jemand anderen zur Bearbeitung weiterleiten udn dem Kunden / Absender mitteilen, dass die Mail an Herrn / Frau XY weitergeleitet wurde

Die Abwesenheitsnotiz die Du beschreibst, geht m.E. so nicht ... das sollte auch Thema innerhalb des Arbeitsgerichtsprozesses, den Du sicher führst, sein .. sag das ganze Deinem Anwalt, mach die Abwesenheitsnotiz "aktenkundig" durch Ausdruck / Beastätigung von Kunden etc.

das kann für eine Abfindungsverhandlung nur positv sein ..

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