LKW Fahrer, privat mit Alkohol am Steuer erwischt

5 Antworten

Wenn er berufsbedingt auf den Führerschein angewiesen ist,dann kennt er auch die Auswirkung,die ein Verlust dieses mit sich führt,nämlich die Kündigung der Anstellung,wenn man nicht anderweitig im Betrieb Verwendung für ihn findet !

Er wird dann sehr wahrscheinlich eine Sperre von 12 Wochen bekommen,die man in Härtefällen auf 6 Wochen verkürzen könnte.

Denn er hat seine Beschäftigung durch den Alkoholkonsum und das fahren unter Alkoholeinfluss leichtsinnig aufs Spiel gesetzt.

Wenn das Einkommen dann nicht reichen sollte ( DEINES ) dann könntet ihr beim Jobcenter ALG - 2 beantragen.

Ihr würdet dann ggf.eine ALG - 2 Aufstockung bekommen,er würde aber seine Regelleistung ( Regelsatz derzeit 353 € für Eheleute ) nur um 30 % gekürzt erhalten und das nur in Form eines zinslosen Darlehns.

Er bzw.ihr, müsstet das dann nach der Sperre ans Jobcenter zurück zahlen.

Es würde also im Endeffekt erst einmal auf euren Bedarf nach dem SGB - ll ankommen und was du an Brutto / Nettoeinkommen erzielst. Denn von deinem Brutto kannst du Freibeträge nach § 11 b SGB - ll geltend machen und von deinem Nettoeinkommen abziehen,das ergibt dann das anrechenbare Einkommen.

Das wird dann mit eurem Bedarf verglichen,der dann derzeit 2 x 353 € Regelsatz + die tatsächlichen KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( zumindest für 6 Monate,wenn diese unangemessen sein würden ) betragen würde.

Könntest du das dann nicht alleine durch dein Einkommen abdecken,dann würde die ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter in Frage kommen.

Natürlich hat er seine Arbeitslosigkeit grob fahrlässig selbst verursacht. Die Sperre von 12 Wochen erfolgt also zu recht.

Ihr müsst dann als Familie AlG 2 (Hartz IV) für diese 12 Wochen beantragen. "Sein Anteil" wird dann aber ebenfalls um 30 % gekürzt.

Wenn man beruflich auf seinen Führerschein angewiesen ist, sollte man eben nicht besoffen fahren.

Das kannst du alles beim Amt erfahren, die kennen die Fakten und werden demnach alles andere regeln.

er sollte sich entlassen lassen,dann umgeht er die Sperre ,vielleicht hat der Arbeitgeber noch andere Arbeit für ihn

im Betrieb umsetzen ist leider nicht möglich!

Moin Moin Saufen und Auto fahren geht nun mal nicht.Das sollte man(n) wissen bevor sich jemand unter Alkohol ans Steuer setzt.Ich habe da echt kein Mitleid.Ich bin selber Kutscher und kann das nicht verstehen,das der Schein und dadurch der Job so leichtsinnig aufs Spiel gesetzt wird.Da pflichte ich dem Kollegen bei der die Leute aus dem Auto schneiden muß. Und hinterher jammern ist zu spät.Nun solltet ihr mit den Folgen leben. Der Fahrer

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