Leiharbeit Equal Pay?

2 Antworten

leider gilt das erst ab dem Stichtag. Schlupflöcher wie das Abmelden beim Entleihbetrieb kurz vor Equal Pay oder einer Übernahme, ein Muß gibt es leider nicht.

Erst ab Inkrafttreten des Gesetzes wird die Zeit gerechnet, was davor war wird nicht angerechnet.

Leider gibt es da einige Schlupflöcher die sich für den Arbeitnehmer nachteilig auswirken.

Welchen Grund könnte der Arbeitgeber haben, ein falsches Gehalt anzugeben?

Hallo zusammen,

Eine Bekannte arbeitete längere Zeit für eine Zeitarbeitsfirma. Vor kurzem wurde sie von dem Betrieb übernommen, bei welchem sie seit zwei Jahren über die Leihfirma arbeitete.
Es gibt eine Regelung, laut welcher ab 15 Monaten beim selben Betrieb, den Leiharbeitern das selbe Gehalt zusteht, wie den fest angestellten des Betriebes, dementsprechend heißt diese Regelung „Equal Pay“.
Vor dem 15 Monat bekam die Bekannte pro Stunde den Mindestlohn von der Leihfirma gezahlt, ab dem 15 Monat dann ein paar Cent mehr. Allerdings bekamen ihre fest angestellten Kollegen mehrere Euro mehr.
Sie hat mehrmals bei der Leihfirma nachgefragt und die behaupteten vom Betrieb die Auskunft bekommen zu haben, dass diese eben allen Arbeitern nur so viel bezahlen (ein paar Cent über dem Mindestlohn).
Jetzt wurde sie übernommen und hat einen Arbeitsvertrag bekommen in dem schwarz auf weiß steht, dass dort weit mehr als der Mindestlohn gezahlt wird, selbst in der Probezeit. Die Bekannte Hat daraufhin die Leihfirma angeschrieben, ob es nicht doch sein könnte, dass ein Fehler vorlag. Hat auch  jeweils die entsprechende Seite des Arbeitsvertrages mitgeschickt, wo das Gehalt drin steht. Im Vertrag steht nirgends, dass es verboten wäre seinen Inhalt dritten zu zeigen. Sie hat nicht direkt um Nachzahlung gebeten, sondern um Überprüfung, aber es ist schon klar, dass es ihr darum geht das Geld zu bekommen.
Und heute wurde ihr dann von einer Schichtleiterin gesagt, dass der Personalleiter mit ihr reden möchte, weil er wohl darüber sauer wäre, dass sie Geld von der Leihfirma will da diese sich bei ihm gemeldet hatten.
Zudem hat die Leiterin ihr nahegelegt vorsichtig zu sein, weil sie ja in der Probezeit ist.
Jetzt macht sie sich natürlich sorgen Ärger zu bekommen wenn sie morgen zur Arbeit geht und kann sich gar nicht vorstellen was für ein Problem der Personalleiter haben könnte. Und glaubt inzwischen auch, dass der Betrieb aus welchen Gründen auch immer tatsächlich ein falsches Gehalt angegeben hatte.
Wäre das möglich? Und wenn ja, welchen Grund könnte das haben?
Und wenn nicht, kann sich jemand erklären, wieso der Personalleiter sonst deswegen sauer ist, dass sie nachhakt ob ihr nicht doch noch etwas zusteht? Ihm könnte es doch eigentlich egal sein wenn sie etwas von der Leihfirma will, oder?

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Letzte Ausbildungsvergütung (Prüfungsmonat) für die Ausbildung.

Hallo zusammen,

ich habe bereits mehrere Seiten der IHK und ähnliche durchsucht, leider ohne Antwort.

Es geht sich um die Ausbildungsvergütung des letzten Ausbildungsmonats, welcher ja auch das Ende der Ausbildung mit beinhaltet, bei bestehen der mündlichen Prüfung (24.06.2013 bestanden). Meine Exchefin ist eine Woche vor der Prüfung in den Urlaub und kommt am 8.07.2013 wieder arbeiten. Sie ist auch für die Zahlung der Vergütung verantwortlich und hat immer pünktlich zum letzten Arbeitstag des Monats gezahlt . Da ich die Prüfung hatte und auch mit so etwas gerechnet habe, da mein Chef, naja sagen wir doch immer recht sparsam war, in Bezug auf Urlaub und Vergütung, mal abgesehen davon, das weder Überstunden vergütet, geschweige denn Freizeit angerechnet wurde und es waren einige, da ich übernommen werden wollte und es auch seit dem ersten Halbjahr so immer wieder gesagt und sogar bei Bewerbungsgesprächen für die gleiche Ausbildung, nur ein Jahr später, den Bewerbern gesagt wurde, eine Übernahme für diese vlt. nicht möglich ist, da ich übernommen werde, habe ich auch nie auf ausgleich oder Auszahlung der Überstunden bestanden, aber diese auch nie wörtlich oder schriftlich abgelehnt, also Angeboten oder beglichen bekommen.

Drei Jahre im wahrsten Sinne des Wortes "den A*** aufgerissen" und dann einen Tag nach der Prüfung sagt er mir, er könne mich wenn überhaupt und die Mietverhandlungen für die neue Filiale gut ausgehen, in zwei Monaten übernehmen. Er hat sich natürlich nicht bis ende dieser Woche gemeldet, wie versprochen.

Ich habe viel hingenommen und nie mehr für mehr Arbeit verlangt, aber nun ist bereits der 03.07 und meine Vergütung für Juni ist immer noch nicht da, weil meine Exchefin, erst noch prüfen wollte ob mir volle monatliche Vergütung oder nur anteilig zusteht, also von dem wo fast nix ist und war, was abziehen. Da ich aber hier Rechnungen liegen habe, kann es sein das Gebühren und Strafen wegen Knollen dazu kommen, bevor ich Geld habe.

!Lastschrift Handyvertrag nicht gebucht (noch nie passiert)!

Fragen:

-Was kann ich bei Umkosten machen, da ich ja keine Finanzmittel derzeit besitze und seit dem 01.07.2013 meinen Chef darüber in Kenntnis gesetzt habe (telefonisch / persönlich), dass ich kein Geld bekommen habe und heute (03.07.2013) nochmal telefonisch um Zahlung gebeten habe, aber er alles auch wusste, nur mir nichts gesagt wurde.

-Im Vertrag steht "Der Auszubildende zahlt dem AZUBI eine angemessene Vergütung, diese beträgt zur Zeit monatlich brutto..." und "Die regelmäßige tägliche Ausbildungszeit beträgt 8Std.. Die regelmäßige wöchentliche 40Std.", also keine monatlichen min. Std. und sonst steht im Anhang oder sonst wo was von Abzügen bei verkürzten Monaten oder vorzeitigem Vertragsende. Normaler IHK NRW Vertrag (§§ 10,11 BBIG) ohne anzuwendende Tarifverträge oder anderen Zahlungs- oder Arbeitszeitvereinbarungen. Also volles Gehalt oder?

Danke im voraus und sry langer Text ich weiß

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