Leiharbeit // Was muss man alles beachten?!

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo nabda,

informiere dich vorher zu welchem Tarifvertrag die Zeitarbeitsfirma gehört. Der Tarifvertrag der iGZ ist meines Erachtens am besten. So ist in diesem Tarifvertrag u.a. die Handhabung deines Zeitarbeitkontos besser geregelt wie z. B. bei der BAP, ebenso bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Dann lies im Arbeitsvertrag nach, in welchem Radius die Leihfirma dich verleihen "darf". Meist stehen 150 km im Vertrag. Sprich das vorher ab, wenn das nicht für dich in Frage kommt - einen Vertrag kann man diesbzgl. auch abändern (z. B. nur 50 km). Achte auf deinen Stundenlohn, bestehe darauf, dass eine evtl. außertarifliche Zulage vertraglich festgelegt wird. Du wirst einen Vertrag mit einer Arbeitszeit von 35 Stunden/Woche bekommen, d. h. dass du alle Stunden die du über 35 Stunden/Woche arbeitest auf ein Arbeitszeitkonto gutgeschrieben bekommst. Arbeitest du über 40 Stunden in der Woche ist ein Überstundenzuschlag von 25 % fällig. Das AZK wird bis 150 Stunden angespart. Du kannst im Monat über 2 Tage (= 14 Stunden) frei verfügen - selbstverständlich mit vorheriger Anmeldung und Absprache deiner Firma. Das AZK darf bei der iGZ nicht angetastet werden, wenn deine Zeitarbeitsfirma keinen Einsatz für dich hat - wohl aber beim BAP. Lasse dich nicht verunsichern, es gibt gute und schlechte Zeitarbeitsfirmen sowie es in allen anderen Branchen auch ist. Ich wünsche dir viel Erfolg und Glück in deinem neuen Job!! LG

Vielen Dank, für die hilfreiche Antwort.

tüß nabda

Moin,

§ 11 AÜG verbietet es grundsätzlich das Arbeitszeitkonto bei Einsatzfreien Zeiten zu plündern, egal was da in irgendwelchen Verträgen o Neppertarifen steht.

@Meinereiner67

Hallo Meinereiner67,

folgendes habe ich gefunden:

Die DGB-Tarifverträge regeln Mindestbedingungen für Zeitarbeitnehmer in Deutschland. Kernstück ist ein flexibles Arbeitszeitkonto – gekoppelt an ein verstetigtes Einkommen. Grundlage ist die mit dem Arbeitnehmer vereinbarte monatliche Arbeitszeit (Sollarbeitszeit), die in der Regel zwischen 35 und 40 Stunden pro Woche liegt, und auf deren Bezahlung der Arbeitnehmer gemäß § 11 Absatz 4 Satz 2 AÜG immer einen Rechtsanspruch hat – und zwar unabhängig davon, ob die monatliche Sollarbeitszeit über- oder unterschritten wird. Die gegenüber der Sollarbeitszeit mehr oder weniger geleisteten Stunden werden in das Arbeitszeitkonto als Plus- oder Minusstunden eingestellt. Plusstunden, die durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten in den Kundenbetrieben oft nötig sind, können von Zeitarbeitsunternehmen durch Freizeit oder Geld ausgeglichen werden. Es ist aber auch möglich, Nichteinsatzzeiten durch Minusstunden im Arbeitszeitkonto aufzufangen und dadurch die Beschäftigung der Arbeitnehmer zu sichern. Dieses System garantiert den Arbeitnehmern einen kontinuierlichen, verstetigten Lohn. Die hohe Flexibilität erleichtert die Disposition von Kundeneinsätzen.

Gruß

Die fiesen Tricks wirst du erst hinterher Erleben. Z.B. bei der ersten Lohnabrechnung.

...und '?? welche fiesen Trick´s haste du erfahren müssen?

@nabda012

Oder wenn du für sie nicht mehr brauchbar bist.Dort wirst du noch einiges erleben,was ein Mensch nicht erleben will.

@nabda012

Wenn wir alle aufzählen würden,wäre dein Tag versaut.Ich war 13 Jahre dabei. Wenn du die Möglichkeit hast,lass die Finger davon.Ich habe in dieser Zeit Haus und Hof verloren und weniger Geld zur Verfügung gehabt,wie ein Hartz4 Empfänger. Und das bei einer 60 Stundenwoche.Hast da noch Fragen?

@jasonbrent

Hallo, ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht von den Antworten! Das sind Schicksale und jeder lernt aus den Fehlern die er selbst macht. Und deswegen wollte ich einfach nur mal nachfragen wie man es besser machen kann.

Ich dachte eher an Antworten die mir weiterhelfen könnten damit ich eine saubere und vernünftige Basis zw. Arbeitgeber (Leihfirmen) und Nehmer schaffen zu kann.

Das die Leihbuden als modernster Sklavenhandel gelten ist mir schon oft gesagt worden aber kann mir den Keiner sagen wie man sich zum Bsp. schon im Vorfeld absichern oder richtig verhalten oder informieren kann?!

thx nabda

@nabda012

Du kannst dich im Vorfeld absichern,in dem du die Finger davon lässt. Aber mach deine eigenen Erfahrungen.Ich hoffe und wünsche dir ,das du nicht auch genervt das Handtuch wirfst.

@nabda012

Hi,

Das sind Schicksale und jeder lernt aus den Fehlern die er selbst macht.

Dann fall halt selbst auf die Schnute.

Von wegen Einzelschicksale. - Ja nee, is klar.

jasonbrent hat schon recht.

@Meinereiner67

Also jetzt mal ehrlich - wenn alles so schlecht und schlimm war, warum macht man das z. B. 13 Jahre lang mit??? Und mal von anderer Seite gesehen: manche Mitarbeiter sind auch nicht das Gelbe vom Ei..... (holen Vorschuss und kommen nie wieder, lassen ihre eigene Mutter mehrmals sterben (!), bekommen ein Fahrzeug gestellt und bringen es schmutzig und kaputt wieder, rufen Samstags Abends beim Chef an und wollen Vorschuss ausgezahlt haben (UND ER TUT ES!!!) usw. usw...... meine Liste kann auch sehr lang sein! Da passieren Dinge, die man sonst nicht erlebt! Und ich behaupte nicht jede Zeitarbeitsfirma ist schlecht!!! Und übrigens: der Mindestlohn im Helferbereich liegt bei 8,19 € - die Stammmitarbeiter beim Kunden verdienen 8,00 €.

Fristlos kündigen bei Zeitfirma (Als Staplerfahrer eingestellt, Kunde nach Urlaub im Lager eingesetz

Guten Abend ...

Ich habe vollgendes Problem: Ich arbeite über ein Jahr als Staplerfahrer in einer Firma über eine Zeitfirma. Vor kurzem bin ich für 3 Wochen in Urlaub gegangen, nachdem ich zurück in meine Firma gekommen bin war mein Arbeitsplatz an jemand anderst vergeben! Als ich meinen Meister darauf angesprochen habe hat er gesagt das ich jetzt im Lager als Hilfsarbeiter arbeiten muss da jetzt jemand anderst mein Job macht und es keinen Platz mehr gibt als Staplerfahrer! Ich habe dann eine Woche im Lager gearbeitet. Da mir diese Arbeit was ich jetzt machen muss überhaupt nicht gefällt & ich extra den Staplerschein gemacht habe weil ich sehr gerne Stapler fahre, würde ich gerne Kündigen! Ich habe 4 Wochen kündigungsfrist steht in meinem Vertrag. Ich habe mal in anderen Firmen geschaut ob es freie Stellen gibt als Staplerfahrer bevor ich überhaupt kündige egal jetzt ob fristgerecht oder fristlos nur um zu schauen wie die Wirtschaftliche Lage so steht und habe ein sehr gutes Angebot bei einer Firma bekommen nur die wollen mich natürlich spätestens in eine Woche einstellen oder es könnte sein das jemand anderst die Stelle bekommt! Jetzt ist meine Frage ob es die möglichkeit gibt und ein Grund ist Fristlos zu kündigen da ich eigentlich als Staplerfahrer eingestellt wurde und jetzt nach meinem Urlaub im Lager als Hilfskraft arbeiten muss???

Ich bitte euch um eine schnelle Antwort, ist wirklich sehr wichtig für mich!!!! VIELEN DANK IM VORRAUS... GRUß GIGAZZ

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