Leerer Pizzakarton - wirft man den in den Papiermüll oder in die gelbe Tonne?

3 Antworten

"Pizzakartons haben in der Altpapiertonne nichts zu suchen", betont Dieter Wolf, Berater des Umweltamtes Frankfurt am Main. "Das gilt ohne Ausnahme für alle Kartonagen, die mit Speiseresten verunreinigt sind." Somit gehören auch Verpackungen, in denen sich beispielsweise noch Rückstände von Tiefkühlgemüse, Kuchen oder Obst befinden, nicht in den Papiermüll. "Dieser Abfall gehört in den Restmüll", erklärt Wolf. "Lebensmittelreste verursachen beim Recycling große Probleme. Das Papier ist von seiner Qualität her durch die Fremdstoffe stark beeinträchtigt."

Quelle:http://www.feelgreen.de/papiermuell-oder-restmuell-/id_70101372/index

Auf keinen Fall in die Gelbe Tonne da diese nur für Plastik und Verpackung mit dem Grünen Punkt ist

Theoretisch ins Altpapier - bei starker Verschmutzung ist es jedoch zu empfehlen in den Restmüll zu geben, da der Schmutz Probleme beim Recycling schafft.

eigentlich in die kartonage, denk ich zumindest. ins altpapier auf keinen fall!

Wie groß muss die Restmülltonne sein und wer zahlt wenn man eine größere benötigt?

Hallo. Ich wohne seit August in einer neuen Wohnung. Wir haben eine 14-Tägige Leerung von der Restmülltonne und Papiertonne und das ist wirklich ein Problem. Schon zwei Tage nach der Leerung ist die RestmülltTonne schon wieder fast voll und die Papiertonne ist grundsätzlich immer voll. Konnte noch nie meinen ganzen Papiermüll einwerfen, weil der Nachbar der unter mir wohnt jeden Tag mindestens ein Päckchen bekommt und dann die Verpackung in die Papiermülltonne wirft. Aber das Hauptproblem ist die Restmülltonne.

Das ist auch schon unserer Vermieterin aufgefallen und wir wundern uns alle woher der Müll kommt. Ich gehe davon aus, dass meine Nachbarin kein Müll trennt, weil vor allem auch die Bio-Mülltonne immer fast leer ist und in der Restmülltonne immer Plastik ist.

Jetzt überlege ich gerade, wie groß die Tonne denn mindestens für eine bestimmte Anzahl von Personen sein muss. In meiner vorhergehenden Wohnung hatten wir eine riesige Mülltonne für relativ wenige Leute. Da hab ich mir nie Gedanken gemacht, weil es da nie Probleme gab. Jetzt haben wir eine 120l Restmülltonne für 6 oder 8 Personen (ich bin mir nicht 100% sicher wer alles in die Tonne vom Nachbarhaus noch einwirft). Ist da eine 120l Tonne normal oder ist das zu wenig?

Wenn wir jetzt eine größere Tonne brauchen, werden dann die Mehrkosten auf die Vermieter aufgeteilt oder wird das vom Vermieter übernommen?

Danke und LG :)

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Meine Nachbarn trennen den Müll nicht und werfen Unmengen Lebensmittel weg?

Ich lebe in einem 3 Parteien Haus. Bei uns gibt es eine gemeinschaftliche schwarze Tonne (Leerung 1x im Monat) für den Restmüll und eine gemeinschaftliche blaue Tonne für den Papiermüll und eben den Gelben Sack. (2x im Monat). Die eine Partei ist der Hauseigentümer, oft über Monate verreist und macht daher keinen/kaum Müll. Die weitere bin ich (3 Personen Haushalt). Die dritte sind meine Nachbarn (4 Personen Haushalt mit mehreren Haustieren) und da ist das Problem. Sie trennen einfach gar nichts und werfen massig Lebensmittel weg. In die schwarze Tonne werden Plastikverpackungen und Papier geworfen, Katzenstreu wird wohl direkt aus dem Katzenklo in die Tonne gekippt (stinkt bestialisch im Sommer), oft liegt da auch mal ein halbes Kilo verschimmeltes Brot drin (mensch, warum friert ihr das denn nicht vorher ein?).. in die Gelben Säcke werfen sie ebenso Essenreste und Papier, in die Papiertonne werfen sie ihre Kartons vom Katzenstreu ohne die vorher klein zu machen, da ist die Tonne dann relativ schnell voll.. noch schlimmer bei der Restmülltonne. Die wurde vor einer Woche geleert und ist nun schon wieder zu 80% voll. Was mich zwingt, unseren Müll auf das Geringste zu halten, was ja an sich nicht schlecht ist, ich werfe quasi GAR keine Lebensmittel mehr weg, den Löwenanteil des Mülls machen nur noch die Windeln meines jüngeren Kindes aus (der langfristig gesehen auch verschwinden wird). Es stimmt mich traurig, wieviel Lebensmittel meine Nachbarn wegwerfen und das nichts getrennt wird. Ich möchte aber nicht belehrend rüber kommen. Im Sommer hatte ich meine Nachbarin vorsichtig darauf angesprochen, weil die Tonne voller Maden war und auch die Thematik mit dem Mülltrennung. Obwohl ich ein eher gutes Verhältnis zu ihr habe war sie nicht so begeistert. Sie meinte, da könne sie nix für, was ihre Kinder in den Müll werfen, während sie am arbeiten sei. Und wenn der Platz in der Tonne eben nicht reicht, könne man ja auf den Gelben Sack ausweichen. Hat allgemein eben kein Bock sich überhaupt damit auseinander zu setzen. Es kam auch schon vor, dass Gelbe Säcke dann allerdings nicht mitgenommen wurden, wenn zu offensichtlich zu viel falsches drin war. Die dann in der schwarzen Tonne landen und sie ist NOCH schneller voll. Was mach ich da denn nun am besten? Ich will das an sich gute Verhältnis nicht unnötig verschlechtern. Der Hauseigentümer muss ganz sicher auch keine größere Tonne anschaffen was die Kosten für alle nur nach oben treiben würde. Ich versuche die ganze Zeit ein gutes Vorbild zu sein - muss denen doch auffallen, dass es von mir kaum Müll ist, aber scheint bisher nichts gebracht zu haben. Was würdet ihr machen? Was Lebensmittelverschwendung angeht, ist es sicher auch nicht mein Bier, da was zu sagen, aber ich habe dann solche Gedanken wie "Das Brot hätten sie mir schenken können als es noch gut war, hätten wir Tagelang von essen können und es wäre nun nicht im Müll", aber sowas dann auszusprechen, wär mir zu dreist und unverschämt. Was tun?

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