Lebensversicherung sinnvoll?

5 Antworten

Das kann man leider so pauschal nicht beantworten. Am meisten Rendite erzielst Du nach wie vor mit Aktien bzw guten Aktienfonds. Aber da muss man sich ein wenig auskennen - oder einen guten Anlageberater haben. Lebensversicherungen lohnen sich seit zwei Jahren nicht mehr, weil man die Auszahlung jetzt versteuern muss. Es gibt aber noch den einen oder anderen Grund für eine LV. Am besten, Du wendest Dich an (D)einen Vermögensberater.

Ich bin überhaupt kein Freund von Kapitallebensversicherungen. Die Rendite ist meist nicht viel höher als die Inflationsrate. In einigen Fällen, die wir kürzlich nachgerechnet haben, wird nicht mal diese erreicht. Das h., dass hier nur die Kaufkaraft des eingezahlten Geldes erhalten wird oder auch nicht! Bei Festgeldkonten oder Tagesgeldkonten kannst Du zeitweise gute Zinsen erzielen. Dies ist aber sehr vom altuelllen Marktgeschehen abhänging. Lass Dich von einen unabhängigen Makler beraten und investiere regelmäßig in einen (mehrere) gute Investmentfonds, dann wirst Du eine schöne Rendite erzielen, die als Altersversorgung zur Verfügung steht.

Tut mir leid, Klammer die Rendite ist wesentlich geringer als die Inflationsrate, man spart sich also arm.

Tut mir leid, Klammer die Rendite ist wesentlich geringer als die Inflationsrate, man spart sich also arm.

Eine Kapital-Lebensversicherung ist dann sinnvoll, wenn man eine extrem konservative Anlage suchst und eventuell später ein Haus bauen/kaufen will. Da steigt man jung (billig) ein und der Rückzahlungswert tilgt dann die Finanzierung. Das Risiko auf Tod wird dann an die Bank abgetreten, so daß die Familie im "Falle eines Falles" ein schuldenfreies Haus hat. Als Kapitalanlage taugt sie nichts. Dort empfehlen sich langfristig immer noch Fonds.

Brauchst du einen Hinterbliebenenschutz ? dann solltest du auf jedenfall an eine Risikolebensversicherung denken. Als reine Altersvorsorge ist ein mtl. Betrag auf ein Festgelkonto oder ein Aktienfond sinnvoll.

Weder eine Kapitallebensversicherung, noch ein sparen auf ein Festgeldkonto ist sinnvoll. Es gibt hierfür viele Gründe die ich dir nennen könnte. Schlechte Rendite, unnötige Versicherung, keine Verfügbarkeit bei der Versicherung u.s.w.

Wenn du einen langen Zeithorizont hast, ist mit Sicherheit ein Investmentsparplan sinnvoll. Für die Altersvorsorge gibt es auch einige Möglichkeiten, bei denen die Einzahlung komplett steuerfrei ist oder steuerlich gefördert wird.

Lass dich gut beraten. Am besten von einem unabhängigen seriösen Berater.

Wer kommt für Schäden auf, wenn eine psychisch gestörte Frau eine Wohnung verwahrlosen lässt und Schäden verursacht?

Jemand sagte mir dass es eventuell möglich wäre dass eine Versicherung des Vermieters für Schäden solcher Art aufkommen könnte. Immerhin können psychisch kranke Mieter ja nichts dafür und deshalb würde womöglich eine Versicherung zahlen. Aber jetzt erst mal zum vorliegenden Fall:

Dabei geht es um eine junge psychisch kranke Frau (24), die seit etwa 2 Jahren in einer Wohnung lebt. Sie ist wohl arbeitsunfähig, bezieht schon seit Einzug Sozialhilfe und das Amt übernimmt wohl die Miete, demzufolge ist die Frau auch verschuldet und mittellos. Sie könnte also nicht für die Schäden aufkommen.

Die Frau hat schon diverse Schäden verursacht. Sie hat die Wohnung verschimmeln lassen ohne es dem Vermieter zu melden. Ihr wurde wegen Zahlungsverzug schon mal der Strom abgestellt. Schon seit Einzug heizt sie überhaupt nicht weil sie kein Geld für Heizöl hat (Es wird wohl so sein dass das Amt nur Kaltmiete übernimmt oder sie ist einfach nicht in der Lage das zu regeln). Es ist also überall Schimmel und dazu kommt noch Wasser durch die Decke. Im Winter hatte sie einen Wasserrohrbruch und meldete es nicht, als sie dann darauf angesprochen wurde meinte sie auch noch dass es ihr egal ist also hat sie diese Schäden eigentlich fahrlässig verursacht. Sie drückt ihre alten Zigarettenstummel an den Wänden und am Boden aus und sie schmeißt manchmal leere Bierflaschen in den Flur, wo deshalb schon Fließen zerbrochen sind.

Die Frau stand abwechselnd mal unter Betreuung und mal ohne aber wie es genau aussieht weiß ich nicht. Sie war auch schon öfter in einer Psychiatrie, konnte aber nur 24-48 Stunden festgehalten werden.

Es gab schon ein Gerücht dass der Vermieter die ganze Wohnung sanieren muss und der Schaden sehr hoch sein soll. Die Frau wird wohl wegen ihrer Krankheit niemals arbeiten können. Wer kommt dann für die Schäden auf? Vielleicht die Hausratsversicherung vom Vermieter oder das Amt?

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Wer hat Rat: Über 20 psychiatrische Diagnosen / Multiple Persönlichkeitsstörung + Multiple Schizophrenie + Autismus?

Bei mir kamen im Laufe der Zeit immer mehr Diagnosen zusammen. Die Probleme bestehen bei mir schon seit frühster Kindheit und ich weiß mittlerweile nicht mehr weiter. Ich habe schon über 20 Diagnosen, dabei unter anderem mehrere Persönlichkeitsstörungen, Autismus, ADHS, schwere psychotische Depressionen, Schizophrenia, usw... Es ist auch schwierig, mich genau zu diagnostizieren.

Ich werde einfach mal alle Diagnosen auflisten, die ich bisher bekam:

  • Soziale Phobie
  • Schizophrenia
  • Zwangsgedanken
  • Paranoide Schizophrenie
  • Schwere psychotische/wahnhafte Depressionen
  • Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis
  • Schizophrenia Simlex
  • Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (ADHS)
  • Sozio-Emotionale-Störung
  • Essstörung
  • Suchtproblematik (Diätpillen / Kohlenhydratblocker, etc.) + Kaufsucht
  • Entwicklungsstörung
  • Autismus
  • Störung des Sozialverhaltens
  • Persönlichkeitsstörungen (Borderline-, Schizotype-, Schizoide-, Antisoziale-, und Multiple bzw. Dissoziative Persönlichkeitsstörung.
  • Störungen des Sozialverhaltens bei fehlenden sozialen Bindungen (F 91.1)

Einige Diagnosen wurden in meiner Jugend diagnostiziert, andere erst als ich über 18 war. ADHS wurde bei mir 2014 noch mal bestätigt. Die Essstörung fing bei mir mit etwa 14 an, wurde mit der Zeit schlimmer und ging mit Medikamentenabhängigkeit bzw. Suchproblematik einher. Ich hatte Problematik mit Kohlenhydratblocker, Fettblocker und Sättigungskapseln, was nicht zuletzt dazu führte, dass ich mich mit 16/17 hoch verschuldete und letztendlich in einer Psychiatrie landete.

Bei den Persönlichkeitsstörungen konnte nicht sicher abgegrenzt werden. Sicher ist, dass sie Antisoziale schon seit Kindheit besteht und nun chronisch wurde.

Einige Persönlichkeitsstörungen wurden von einer Gutachterin während einem Gerichtsverfahren diagnostiziert. Das Gutachten wurde dann vorgelesen. Von einer anderen Ärztin wurde dann (2016) noch angedeutet, dass ich eine Bipolare Störung, Narzissitsche Persönlichkeitsstörung oder Ticstörung haben könnte. Später wurden dann auch noch Zwangsgedanken und Schizophrenia diagnostiziert (was ist überhaupt mit Prodromals gemeint?). Ich selber vermute, dass ich Hebephrene Schizophrenie und das Schizophrene Residuum noch dazu habe. Eine Reha zur Eingliederung wurde bei mir schon mit 18 von der Versicherung abgelehnt.

Das ADHS wurde bei mir nie behandelt, deshalb resultieren womöglich einige Folgeerkrankungen daraus.

Termin bei einer Psychiaterin hatte ich schon. Nächster Termin ist erst in vielen Wochen. Womöglich muss auch anderes abgeklärt werden wie z. B. hirnorganische Schäden, Epilepsie, Frontalhirnsyndrom. Beim nächsten Termin muss ich erst mal eine Elektroenzephalografie machen müssen. Einen Gendefekt würde ich auch nicht ausschließen. Erst mal Danke, falls ihr es bis hier hin gelesen habt.

Ich bin mittlerweile echt ein bisschen ratlos in meiner Situation, hat jemand Rat?

Ggfs. könnt ihr bei der Umfrage abstimmen, welche Diagnose ihr bei mir am wahrscheinlichsten vermutet, bitte mit Begründung.

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