Lebensversicherung als Tilgungsersatz - Ablaufleistung nun zu gering - hat die Bank falsch beraten?

5 Antworten

es ist grundsätzlich ein absluter Blödsinn eine Finanzierung über einen Lebensversicherung laufen zu lassen. Die Kosten sind viel zu hoch. Deine Mutter wird trotzdem zahlen müssen, da sie eine Falschberatung kaum nachweisen kann. Vertraglich wird immer nur die garantierte Summe versprochen und niemals was wirklich dabei rauskommen könnte. Es wird höchstens eine Hochrechnung mit angegeben was rausspringen

Prinzipiell kann das funktionieren, wenn man alle Faktoren berücksichtigt. Bei der Vermietung fallen Kosten und Abschreibungen an, die man von der Steuer absetzen kann. Wo ist diese Steuerersparnis? (normalerweise baut man davon Vermögens- und Kapitalreserven auf). Ob die Lebensversicherung seinerzeit richtig kalkuliert wurde? Aber auf jeden Fall wird es immer versäumt, zu prüfen, ob diese Kapitalanlage - Immobilie-Kredit-Lebensversicherung noch funktioniert oder sich die Bedingungen des "Plans" verändert haben. Da muss sich Deine Mutter einen Teil der "Schuld" selbst zuschreiben - hier war sie zu sorglos. Sicher haben die Banken dazu beigetragen, indem sie ein Modell suggeriert habe, das ganz von allein funktioniert - denn dann verkaufen sie mehr und verdienen mehr. Aber keine Geldanlage funktioniert automatisch, ohne, dass man sich drum kümmert.

Kein Mensch kann die Wertentwicklung einer LV über 15 Jahre vorhersagen und deshalb ist es auch keineswegs ungewöhnlich, dass die Summe am Schluss nicht zur vollständigen Tilgung reicht.

Ich bin recht sicher, dass in dem Vertrag, den Deine Mutter damals beim Abschluss unterschrieben hatte, darauf auch hingewiesen worden war, sodass sie jetzt keine Chance hat, die Bank etwa wegen falscher Beratung bei den Hammelbeinen zu kriegen.

Schaust mal in den Versicherungsbedingungen. Da wirst Du's schwarz auf weiß finden, daß keine Wertentwicklungen garantiert sind. Vielleicht hat Deine Musster SCHRIFTLICH ein Beratungsprotokoll? Banken verkaufen das, woran sie am meisten verdienen, nicht das, was Sinnvoll ist, wie z.B. in Eurem Fall eine RISIKOLEBENSVERSICHERUNG und eine Tilgung über ein anderes Produkt. Aber das ist ja nun Schnee von gestern - Deine Mutter wird zahlen müssen. Sie hat bestimmt auch jährlich Mitteilungen von der Bank bekommen über die Wertentwicklung. Eine Tendenz war also schon lange sichtbar und somit hätte sie Zeit gehabt zu reagieren und vorzubeugen.

Siehe auch: Miese Bankberatung Sendung vom 08.01.2008 21:50 Uhr (NDR) Tausende Anleger verlieren ihre Altersvorsorge

Da werdet ihr das Problem haben, daß die Bank argumentiert, daß niemand über diesen Zeitraum vorhersagen konnte, daß die Versicherung bzw. die Überschußanteile sich schlechter entwickeln werden als damals geplant.

Restschuldversicherung bei Santander Bank

Ich habe seit 2011 einen Consumer Kredit bei der Santander Bank laufen. Mein Girokonto führe ich ebenfalls dort (vormals bei der SEB Bank eingerichtet).

Bis Januar dieses Jahres habe ich die Raten problemlos gezahlt. Leider bin ich seit dem 01.01. arbeitslos. Die Versicherung zahlt nicht, weil ich bei meinem letzten Arbeitgeber weniger als 12 Monate beschäftigt war (nämlich nur 6). Bei Abschluss des Kredits befand ich mich in einem sicheren, relativ gut bezahlten Angestelltenverhältnis. Mir wurde zum Verhängnis, dass ich den Job wechselte und dort nach der Probezeit nicht übernommen wurde.

Da das Arbeitslosengeld nicht ausreicht, kann ich die Raten momentan leider nicht bedienen. In eine mehrmonatige Prolongation will die Bank nicht einwilligen.

Mein Girokonto habe ich erstmal zur Sparkasse gewechselt, damit die Bank nicht an mein Geld kommt. Falls ich in den nächsten Wochen keinen Job finde, muss ich wohl die Kreditkündigung und letzten Endes einen negativen Schufaeintrag in Kauf nehmen, oder?

Abgesehen davon hat die Santander Bank zwischenzeitlich zwei Mal ohne Ankündigung meine ec-Karte gesperrt. Beim ersten Mal behaupteten sie, ich hätte keine regelmäßigen Einkünfte. Was nicht stimmt, da ich ja Arbeitslosengeld I beziehe.

Beim zweiten Mal haben sie sämtliche Transaktionen gesperrt, weil ich am Monatsende mit 35 Euro im Minus war (der Dispo wird bei Arbeitslosigkeit generell gekündigt). Zwei, drei Tage später war ich mit knapp über tausend Euro wieder im Plus, aber das Konto war immer noch gesperrt. Wenn am Monatsanfang keine Abbuchungen möglich sind, ist das nicht nur peinlich, sondern evtl. mit teuren Bearbeitungsgebühren verbunden.

Seit die Santander Bank die SEB übernommen hat, läuft alles zentral und die Bank gibt sich sehr zugeknöpft. Hat jemand einen guten Tip, wie ich weitermachen soll?

Als Arbeitslose/r wird man bei Banken wie der letzte Mensch behandelt. Dagegen ist das Arbeitsamt das reinste Serviceparadies!

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