Lebenslanges Wohnrecht und Privatinsolvenz

5 Antworten

Ich glaube ihr solltet einen Anwalt aufsuchen. Der Insolvenzberater müsste aber auch wissen, was zu tun ist.

Das werden die Gläubiger, wie auch der Insovenzverwalter erkennen. Eine solch strafbarer Gläubigerbetrug wird Ihnen schlecht bekommen und wäre in jedem Falle unwirksam.

Da gibt es deutlich sicherere und auch wesentlich effektivere Möglichkeiten, die nicht beweisbar oder strafbar wären!

Ihr habt Vorstellungen! Natürlich muss das Haus in die Insolvenzmasse gehen, denk mal an die Leute denen sie das Geld schuldet.

Geht sie wegen der Schulden, die auf dem Haus lasten, in Privatinsolvenz?

Also irgendwie, je mehr ich das durchlese, desto wirrer kommt es mir vor. Haben die geerbten Schulden überhaupt was mit dem Haus zu tun? 800 € im Grundbuch von der Beruufsgenossenschaft - das ist doch ein Kleckerbetrag.

Wohnrecht heisst. Sie lässt Dich da umsonst wohnen. Da kann sie gar nicht in Privatinsolvenz gehen, weil Du eigentlich Miete zahlen müsstest, und sie mit dieser Miete die Schulden abbezahlen kann. Du würdest andernfalls zuungunsten der Gläubiger einsetig bevorzugt - warum sollten die das zulassen?

Solange das Haus da ist, wird es mit Sicherheit zwangsversteigert werden - und das ist die allerschlechteste Lösung. Sie sollte versuchen, von sich aus das Haus zu verkaufen (vorher ein Wertgutachten machen lassen) und von dem Erlös die Schulden bezahlen, der Rest ist dann ihr Erbe. Du guckst natürlich dabei in die Röhre bzw. musst Miete zahlen

Ne mit dem Haus nicht, aber das ist ja quasi die Sicherheit. Ich würde das Haus natürlich auch sofort kaufen, aber kann es derzeit nur unterm Verkehrswert kaufen und das geht ja auch nicht...

@Dudu2012
(ich) kann es derzeit nur unterm Verkehrswert kaufen

Wieso nicht? Du bekommst es so doch billiger, und für die Schulden Deiner Mutter sollte das reichen.

Jedenfalls wird Dir vermutlich das Haus unterm Hintern wegverkauft, wenn ihr nichts unternehmt. Und so, wie Du es vorhast (Wohnrecht), läuft es mit Sicherheit nicht.

eine anwaltliche beratung würde hier klarheit bringen.

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