Lebenslanges Wohnrecht, oder gibt es einen ausweg?

5 Antworten

Kann man nicht einen Hundetrainer fragen, wie die beiden Hunde lernen, miteinander zurecht zu kommen? Eventuell auch für jeden ein Revier definieren?


Ich würde das Gespräch suchen. Sicher können sich die alten Leute auch keine andere Wohnung leisten.

Vielleicht kann man die Zuständigkeiten der Hunde und damit Familien aufteilen: Sie bekommen den Platz vor ihrer Wohnung und Eurer Hund den Hof. Oder umgekehrt, je nachdem, ob Ihr einen Wachhund wollt oder nicht. Vielleicht kann man den Hunden irgendwie klar machen, wem was gehört. Das klappt ja bei Hunde von direkten Nachbarn auch meistens.


Eventuell könnte man einen guten Schiedsmann einschalten, der wirklich unparteiisch ist und eine Lösung erarbeitet, mit der alle leben können?

Du kannst das Wohnrecht abkaufen. Der Preis ist aber heiß. Du solltest dir eine deutsche Dogge kaufen oder den Schäferhund erschießen lassen (Sachbeschädigung), wenn du ihn von den Wohnberechtigten abgekauft hast. Hier ist der Preis nicht so heiß. Du kannst die Wohnberechtigten auf Unterlassung der ständigen verbalen Angriffe verklagen. Kannst du Mobbing nachweisen, dann ist sogar die Forderung von Schmerzensgeld möglich. Vielleicht wird hier ein Straftatsbestand erfüllt. 

Es ist nicht bekannt, welche konkreten Gegebenheiten das Wohnrecht begleiten. Ist die Wohnung und dazugehörende Nebenflächen wie Keller, Garten, Hofnutzung, Zuwegungen, Betriebskosten und Art der Entrichtung im Grundbuch bzw. im Kaufvertrag genauestens fixiert? Hier sollten nur die Buchstaben des Geschriebenen von euch erfüllt werden. Alles andere muss nicht weiter geduldet werden.

Ich vergaß zu fragen: Hat auch de Schäferhund irgendwie eine Aufenthaltsberechtigung auf dem Hof?

Die Wohnrechtinhaber und der Schäferhund waren schon da, als man "viel in den Hof investierte".

Das hätte man vor Einzug, insbesondere aber vor Anschaffung eines eigenen Rüden (?) wissen können und berücksichtigen müssen und hat nun entweder in Hundeschule und Erziehung des Welpen viel Zeit und Geld zu investieren oder das "Revierverhalten" der Alteingesessenen zu respektieren. Wörtwörtlich dringt ihr in deren Revier ein, nicht umgekehrt: Eigentum verschaftt einem hier keinen Alleinbesitzanspruch :-)

Den zweiten Satz im Kommentar von DerHans kann ich da nur voll unter unterstreichen: Wenn ihr euch nicht zusammenraufen könnt, gehen Lebensqulität und Existenzen den Bach runter.

G imager761

Wenn das Mietrecht so verankert ist, werdet Ihr die Leute erst los, wenn sie gestorben sind.

Ist für Euch zwar nicht schön, aber Ihr solltet irgendwie eine Lösung finden. Könnt Ihr sie vielleicht mal zum Kaffee einladen und dann in Ruhe über Eure Probleme reden?

Es gibt da keinen einfachen Weg. Die Leute müßten auf Ihr Wohnrecht verzichten. Heißt - Ihr müßtet eine Alternative für sie suchen und sie müssten damit einverstanden sein.

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