Lastschrift trotz Widerruf!

5 Antworten

Nein..abbuchen dürfen sie auf keinen Fall mehr und wenn doch..Du hast 6 Wochen Zeit es zurückbuchen zu lassen durch Deine Bank.

Ich würde die geliehenen Geräte postwendend, mit dem entsprechenden Hinweis auf die angekündigte und nichterhaltene Post, zurücksenden und somit sollte es für Dich erledigt sein. Konto immer kontrollieren in der nächsten Zeit

Okay, vielen Dank. Und ja, es wurde bereits vom Konto abgebucht. Das ist halt das, was mich irritierte, da ich es ja widerrufen hatte. ;)

@Carillox

Heb den Schriftverkehr mit dem Entzug des Lastschriftverfahrens auf..könnte nämlich sein, daß sie Dir wegen der Rückbuchung noch einen Betrag anlasten wollen..darum nochmal, kontrolliere Dein Konto!!

Das ist der Vorteil bei Lastschriftverfahren: Man kann unberechtigt abgebuchtes Geld zurückbuchen.

Du hast deine Einzugsermächtigung Widerrufen. Das ist bindend. Wenn die trotzdem abgebucht haben, kannst du es jederzeit (innerhalb sechs Wochen) zurückbuchen.

Kabel Deutschland ist in dieer Beziehung etwas speziell. Und wenn du in das sogenannte inoffizielle Kabel Deutschland Forum gehst, was in Wiklichkeit von Kabel Deutschland "Jüngern" durchsetzt ist, wirst du feststellen, dass dies bezahlten Poster davon ausgehen, dass du bei Kündigung und bei vertragsendungen die alte Smartkarte und den Receiver ohne eine weitere Aufforderung an dei bei der ursprünglichen Übersendung der Geräte angegebene Adresse zurückzusenden hast. Die sist völliger Unsinn, da die Adresse sich nehrfach geändert hat und man ja wohl von einem seriösen Vertragspartner erwarten kann, dass er mit der Kündigungsbestätigung noch einmal auf die Rücklieferungsfrist der Geräte (in der Regel 14 Tage) un dauf die Folgen bei einer Nichteinhaltung dieser Frist hinweist. Das tut Kabel Deutschland jedoch grundsätzlich nicht. Einen Retourenschein bekommst du allerdings nicht. Irgendwo in den winzigen AGB steht, dass du die geräte auf eigne Kosten zurückzusenden hast. Eine Unverschämtheit, aber dies hast du leider mit der ursprünglichen Bestellung akzeptiert. Der Tip mit der Verbraucherzentrale ist gut. Die geben normalerweise keine Ruhe und sind uneinsichtig. Gruß Enrico

Ich bitte um Entschuldigung für meine Schreibfehler. Ich bin normalerweise ein ruhiger Mensch, aber bei Kabel Deutschland sehe ich grundsätzlich rot.

@forius

Also, nachdem der Blutdruck sich wieder normalisiert hat, noch einmal in Ruhe und ohne Schreibfehler:

Kabel Deutschland ist in dieser Beziehung etwas speziell. Und wenn du in das sogenannte inoffizielle Kabel Deutschland-Forum gehst, was in Wirklichkeit von Kabel Deutschland-"Jüngern" durchsetzt ist, wirst du feststellen, dass diese bezahlten Poster davon ausgehen, dass du bei Kündigung und bei Vertragsänderungen die alte Smartcard und den Receiver ohne eine weitere Aufforderung an die bei der ursprünglichen Übersendung der Geräte angegebene Adresse zurückzusenden hast. Dies ist völliger Unsinn, da die Adresse sich mehrfach geändert hat und man ja wohl von einem seriösen Vertragspartner erwarten kann, dass er mit der Kündigungsbestätigung noch einmal auf die Rücklieferungsfrist der Geräte (in der Regel 14 Tage) und auf die Folgen bei einer Nichteinhaltung dieser Frist hinweist. Das tut Kabel Deutschland jedoch grundsätzlich nicht. Einen Retourenschein bekommst du allerdings nicht. Irgendwo in den winzigen AGB steht, dass du die Geräte auf eigne Kosten zurückzusenden hast. Eine Unverschämtheit, aber dies hast du leider mit der ursprünglichen Bestellung akzeptiert. Der Tip mit der Verbraucherzentrale ist gut. Die (Kabel-Deutschland) geben normalerweise keine Ruhe und sind uneinsichtig. Gruß Enrico

man ja wohl von einem seriösen Vertragspartner erwarten kann, dass er mit der Kündigungsbestätigung noch einmal auf die Rücklieferungsfrist der Geräte (in der Regel 14 Tage) un dauf die Folgen bei einer Nichteinhaltung dieser Frist hinweist.

Hier ist zwischen der rechtlichen Lage und dem kunden(un)freundlichen Verhalten des Anbieters zu unterscheiden. Wenn es die Vertragsmodalitäten es vorsehen, so muss man halt selbst daran denken.


a. Der Zahlungsempfänger muss die Einwilligung des Zahlungspflichtigen beweisen (Kopie ausreichend).

b. Der Zahlungspflichtige muss die Zustellung der Aufhebungserklärung beweisen (Einschreiben empfohlen).

c. Beide Vertragspartner müssen der Aufhebung schriftlich zustimmen (Kopie der Vereinbarung).


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lastschrift#Beweispflichten

Am Ende geht es aber eh darum, ob die Forderung berechtigt ist oder nicht. Meine Empfehlung:

  1. Hinschreiben (nicht anrufen o. ä.!), dass dir kein Schreiben über die Rückgabeadresse (ggf. mit Paketmarke) zugesendet wurde, wie vom KD-Mitarbeiter gesagt (wobei das wenig zählt weil mündlich und nicht beweisbar). Gleichzeitig die Rücksende-Adresse erfragen und Hinweisen, dass bei "toter Mann" seitens KD der Betrag von dir zurückgebucht wird und die dadurch enstehenden Entgelte zulasten KD gehen werden.
  2. Je nach Vertragsmodalitäten Geräte eigeninitativ zurücksenden. (Immer mit Online-Sendungsverfolgung und diese in einer pdf-Datei sichern, sobald die Übergabe an den Empfänger erscheint)
  3. Für die Zukunft merken "Vertragliche Dinge immer schriftlich". Mündliche Zusagen sind nichts wert.

Habe gerade in den AGB "geschnüffelt". Da steht zwar, dass die Geräte "unverzüglich" zurückzusenden sind, aber es ist keine klare Frist benannt. Somit ist das "unverzüglich" recht dehnbar.

Ich habe keine Stelle gefunden, an der erwähnt wird, ob Du hiermit das Gerät gekauft hast oder der Betrag einen Pfand darstellt.

Genauso ist die Höhe des Preises in-Frage-stellbar. Ist das wirklich noch 95,00 EUR wert?

Also: Gerät gleich Montag mit Nachweis (s. o.) zurücksenden. (Sehr gut verpacken ... muss Stürze aus 1 Meter Höhe auf die Ecke aushalten können). Im beiliegenden Schreiben eine Frist zur Rückzahlung der 95,00 EUR ohne Abzüge setzen, die noch innerhalb des Rückbuchungszeitraum liegt. Wenn das Paket angekommen ist, dieses beiliegende Schreiben an KD faxen (nicht, dass die sagen, dass keine Schreiben beilag)

Das Geld mußt Du zurückbuchen, Kündigungsschreiben mit zur Bank nehmen.

Das Kündigungsschreiben nochmal per Fax hinschicken, mit dem Zusatz: diese Schreiben gilt mit dem vorliegenden Faxprotokoll, juristsch als zugestellt !!

Falls die dann weiter keine Ruhe geben, zur Verbraucherzentrale. Die wissen was dann die nächsten sinnvollen Schritte sind.

Auf mündliche Aussagen und Angaben kann man sich generell nicht berufen, das hat keinerlei Bestand. Am sichersten ist immer Fax, mit Sendeprotokoll. Selbst ein Brief kann ja irgendwo verlorengegangen sein.

Die Bank interessiert das nicht.

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