Laminat vom Vermieter übernehmen

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich finde den Vorschlag vom Vermieter sehr gut.

Natürlich hat er auch etwas davon und somit ist es schon moralisch richtig und gut, dass er sich daran beteiligen will. Ein MUSS, wie hier schon von anderen gepostet, ist es aber nicht.

Ich würde den Vorschlag so wie besprochen festhalten. Eine genauere Antwort gibt es darauf eigentlich nicht, da weder ihr Vermieter noch sie wissen, wie das Laminat in 4 oder 7 Jahren aussieht.

Da ich selbst Vermieter bin, weiß ich, dass es eigentlich nur darauf ankommt, dass das Laminat in einem Zustand ist, welcher eine Neuvermietung ohne Austausch des Laminats ermöglicht. Sieht das Laminat nach 3 Jahren katastrophal aus, habe ich als Vermieter eigentlich gar keinen Vorteil davon, dass sie vor 3 Jahren das Laminat eingebracht haben. Sieht das Laminat nach 7 Jahren noch top aus, was ja durchaus bei pfleglicher Behandlung möglich ist, ist es eigentlich für die Neuvermietung völlig egal, dass das Laminat schon 7 Jahre auf dem Buckel hat.

Meiner Meinung nach birgt jede Vereinbarung sowieso das Risiko in sich, dass sie bei Wohnungsübergabe angefochten wird, vor allem bei der Variante, wenn es nach Auszug 3 Jahre später völlig verbraucht ist. Insofern ist es wohl am besten, die vorgeschlagene Regelung schriftlich zu fixieren, so hat man für einen potenziellen späteren Streitfall wenigstens eine grundlegende Regelung.

Weniger schwammig wird es wohl auch mit keiner anderen und noch so detaillierter aufgeschlüsselten Vereinbarung.

Also, in unseren Hütten übernehmen wir das Giftzeugs nicht. Nach meist 10 Jahren ist es meist so versaut, daß wir diesen Sondermüll dann auch noch teuer entsorgen müssen und kein Mieter beteiligt sich an diesen Kosten. Es gibt reichlich Alternativen und die halten meist ewig. Viel Glück.

Was für Alternativen gibt es denn?

@Heidrun1962a

Auszug: Kork, Linoleum, Planken, Parkett

Was heisst hier Giftzeug. Der Korkboden ist genauso oberflächenbehandelt und ein Parkett ebenso. Es gibt auch mit Kork furnierte Nut- und Federbretter anstatt massiver Kork. Diese sind aber preislich noch teuerer. 

@lachs4709

Oh, dieser Kenner schon wieder? Und warum müssen wir Vermieter dieses Plastezeugs als Sondermüll entsorgen lassen. Parkett, Kork und Planken eben nicht?

Es gab schon einige gute und richtige Antworten. Von mir nur ein kleiner Tip....mittlerweile lassen Einige den Boden auch mit hochwertigem Venyl auslegen. Das sieht teils aus wie Parkett und ist absolut strapazierfähig und pflegeleicht. Das hat auch nichts mit dem PVC aus früheren Zeiten zu tun.

Habe ich mir auch angesehen, nur hier ist der Preis ja noch deutlich höher. Da es sich nur um eine Mietwohnung handelt, will ich es dafür nicht ausgeben.

Er würde aber den Restwert später übernehmen. D.h. wenn ich in 3 Jahren wieder ausziehe, würde er z.B. noch 50% der Kosten übernehmen, nach 4 Jahren 40%. Nun meine Frage: Gibt es eine Aufstellung wie viel Restwert nach wie viel Jahren noch zu veranschlagen ist? Ich möchte das gerne schriftlich festhalten.

Wenn man von einer durchschnittlichen Lebensdauer von zehn Jahren ausgeht, dann sollte/ müsste der Vermieter nach drei Jahren 60-70% zahlen. Die Lebensdauer kann bei guter Pflege und Wohnverhalten natürlich noch länger sein.

In welchem Zeitraum ist Laminat abgeschrieben?

Parkett und Laminat: Bei Schäden zählt die Nutzungsdauer Berlin/Steinfurt (dpa/gms) - Die mittlere Nutzungsdauer einer Parkettversiegelung beträgt zwölfeinhalb Jahre. Wenn Mieter einen Schaden am Holz begleichen müssen, ist bei der Berechnung der Abnutzung dieser Wert einzurechnen.

Berlin/Steinfurt (dpa/gms) - Die mittlere Nutzungsdauer einer Parkettversiegelung beträgt zwölfeinhalb Jahre. Wenn Mieter einen Schaden am Holz begleichen müssen, ist bei der Berechnung der Abnutzung dieser Wert einzurechnen.

Das erläutert der Deutsche Mieterbund in Berlin und beruft sich dabei auf ein Urteil des Amtsgerichts Steinfurt (Az.: 4 C 168/05). Die Lebensdauer eines Laminatbodens betrage zehn Jahre. In dem Fall hatte ein Vermieter nach dem Auszug der Mieter rund 4000 Euro Schadensersatz von diesen verlangt. Er machte nach Darstellung des Mieterbundes geltend, dass die Mieter Feuchtigkeitsschäden und Kleberückstände auf dem Laminat verursacht hätten - der Boden habe ausgetauscht werden müssen. Durch Wassereinwirkung sei auch das Parkett beschädigt worden - es müsse abgeschliffen und neu versiegelt werden.

Die Richter lehnten diese Schadensersatzansprüche weitgehend ab. Ein Sachverständigengutachten ergab, dass die mittlere Nutzungsdauer einer Parkettbodenversiegelung bei etwa zwölfeinhalb Jahren liegt. Da der Boden bei Mietende acht Jahre alt gewesen sei, könne der Vermieter allenfalls ein Drittel der entstandenen Kosten fordern, erläutert der Mieterbund. Die Lebensdauer eines Laminatbodens beträgt nach Einschätzung des Gerichtsgutachters etwa zehn Jahre. Da das Laminat in dem Fall schon zehn Jahre alt war, sei für den Vermieter in dieser Hinsicht gar kein Schaden entstanden.

http://www.anwaltseiten24.de/rechtsgebiete/mietrecht/news/news/parkett-und-laminat-bei-schaden-zahlt-die-nutzungsdauer.html


Sie müssen bei den Verhandlungen bedenken, dass der Vermieter auch verlangen kann, das bei Ihrem Auszug der Urzustand wiederhergestellt werden soll.

Das sollten Sie bei den Verhandlungen bedenken

Das Ganze ist hier reine Verhandlungssache. Im Regelfall kann der Vermieter auch sagen, dass du das Ganze wieder in der Ursprungszustand versetzen sollst.

Ja, das ist mir bekannt. Er will sich beim Auszug aber an den Kosten beeidigen, da er ja auch etwas davon hat.

Laminat Boden beschädigt durch Wasserschaden in Mietwohnung von Mieter?

Wir haben durch gießen von 2 Pflanzen den Laminatboden in unserer Mietwohnung beschädigt.

Dieses haben wir unserer Haftpflichtversicherung gemeldet.

Wir haben ein Angebot eingereicht bei der Versicherung um den Schaden zu regulieren.

Diese zahlt aber nur ca 50% der Summe des Angebots.

NUN DIE FRAGE?

WER HAT DEN REST DER SUMME ZU ZAHLEN DAMIT IN DER WOHNUNG EIN NEUER LAMINAT VERLEGT WERDEN KANN ?

WENN MEIN VERMIETER NICHT BEREIT IST DIE RESTSUMME ZU ÜBERNEHMEN, KANN ER VERLANGEN DAS ICH ZAHLEN MUß?

KANN MEIN VERMIETER DIE VERSICHERSUMME EINBEHALTEN UND DER LAMINAT WIRD NICHT ERNEUERT UND WIR HABEN BEI AUSZUG KEINERLEI KOSTEN ZU ÜBERNEHMEN FÜR DIE ENTSTANDENEN SCHÄDEN?

ÜBER ANTWORTEN WÜRDE ICH MICH FREUEN

AUCH ÜBER QUELLNACHWEISE UND URTEILE WO ICH MICH INFORMIEREN KANN

VIELEN DANK IM VORAUS

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