Kunde weigert sich Handwerkerrechnung zu zahlen

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Der Kunde muß zahlen, auch eine mündliche Beauftragung zählt. Gerade wenn es vor Ort erfolgt ist.

Das stimmt, aber wie sieht das in der Praxis aus? Mündlich kann man das schwer ( oder garnicht?) beweisen. Vorallem wenn der Kunde jetzt behauptet von den Mehrkosten angeblich nichts gewusst zu haben. Es steht Aussage gegen Aussage

@Suppennudel11

Die Arbeitsleistung wurde ja erbracht!

  1. Die Montage der Dusche wurde beauftragt, im Auftrag steht, daß die Demontage bauseits zu erfolgen hat: gecheckt
  2. Vor Ort stellte sich heraus, daß die alte Dusche noch drin war, der Kunde WOLLTE aber die neue Dusche haben: gecheckt
  3. Um dies zu klären, war doch ein Gespräch vor Ort zwischen Kunde und Monteur
  4. Allein aus der Tatsache, daß die neue Dusche drin ist und die alte weg ist, läßt sich schließen, daß der Auftrag erfüllt wurde: gecheckt
  5. Rechnung über zusätzliche Arbeitszeit ist somit in Ordnung

Bietet dem Kunden an, bei ihm anzurücken und die neue Dusche (euer Eigentum, solange nichts bezahlt ist) an Ort und Stelle wieder abzubauen und mitzunehmen.

Meine Empfehlung: Ein klärendes Gespräch vor Ort zusammen mit dem Kunden. Wirkt oft mehr Wunder, als Telefonate und Schriftverkehr.

Wenn das nichts hilft: Anwalt

du kannst überhaupt nicht machen, da du >Ich bin noch in der Ausbildung bei einem Unternehmen mit Montageservice< denn deine >Meiner Meinung nach muss der Kunde zahlen!< wird nicht gefragt, und hat kein "Gewicht" beim Kunden

"Auf dem Auftrag ist aber ausdrücklich darauf hingewiesen worden das die Demontage bauseits erfolgt und von uns nur montiert wird<"

der Monteur hat eigenmächtig gehandelt, der Kunde braucht nicht zahlen

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