Kündigungsfrist in der Probezeit, Erklärung?!

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entscheident ist das, was in deinem ausbildungsvertrag steht und nicht das im internet.

bei mir stand im vertrag, das man ohne angabe von gründen und ohne von einhalten von fristen kündigen kann.

schau, was bei dir steht.

heute sollte man sich gut überlegen, ob man die ausbildung abbricht ode rleibe rdurchzieht.

in der probezeit gibt es keine kündigungsfrist.....................du machst eine schriftliche kündigung (mußt auch keine gründe angeben) übergibst sie deinem chef und kannst ab nächstem tag zu hause bleiben...............

Das bedeutet für dich,das du in deinem Kündigungsschreiben keinen Grund für deine Kündigung nennen musst !!! Weiter bedeutet das für dich,solltest du auf Staatliche Hilfe,wie ALG - 2 angewiesen sein,bekommst du erst einmal eine Sanktion deiner Bezüge von 3 Monaten,da du deine Hilfebedürftigkeit selber verursacht hast.

Failed again...

@Rheinflip

Fein berichtigt! PPrima! :)

Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist gekündigt werden (§ 22 Berufsbildungsgesetz). Die Kündigung in der Probezeit muss aber schriftlich erfolgen.

Als Schriftlich nehme ich jetzt mal per Brief, nicht E-Mail :P

@Jigasm

Die Antwort von kuno5555 ist korrekt und Deine Annahme bezüglich "schriftlich" ebenfalls!

Korrektur zu meiner letzten Antwort. Da ich dachte du wärst dir mit der Frist sicher und wolltest nur erklärt haben was die bedeutet.

IHK Hannover:

Kündigung in der Probezeit Die Probezeit wird im Berufsausbildungsvertrag vereinbart. Sie muss mindestens einen Monat und darf nicht länger als vier Monate betragen. Wie der Name schon sagt, dient sie der Erprobung des Ausbildungsverhältnisses. Dementsprechend ist die Kündigungsmöglichkeit in der Probezeit stark erleichtert. Innerhalb der vereinbarten Probezeit kann jederzeit, ohne Einhaltung einer Frist und ohne besonderen Kündigungsgrund beiderseitig gekündigt werden. Zu beachten ist aber das Maßregelungsverbot: Danach darf seitens des Arbeitgebers nicht schon deshalb gekündigt werden, weil der Auszubildende die ihm zustehenden Rechte ausübt, also z.B. auf die Einhaltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes hinweist. Weiter ist zu beachten:

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Sie muss dem Kündigungsempfänger noch vor Ende der Probezeit zugegangen sein. Kündigt der minderjährige Auszubildende, so benötigt er die vorherige Einwilligung des gesetzlichen Vertreters. Kündigt der Betrieb einem minderjährigem Auszubildenden, so muss die Kündigungserklärung gegenüber dem gesetzlichen Vertreter abgegeben werden. Die Kündigung während der Probezeit führt grundsätzlich nicht zu Schadenersatzansprüchen. Auch die Kündigung während der Probezeit darf nicht gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen, z.B. gegen den besonderen Kündigungsschutz nach dem Mutterschutzgesetz, im Erziehungsurlaub, etc.

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