Kündigung während Krankschreibung: aber wann endet das Arbeitsverhältnis?

5 Antworten

Zumindest in Deutschland ist eine AU kein Kündigungsschutz und hemmt auch in keiner Weise die Kündigungsfrist.

U. U. kann aber der AG verpflichtet sein, Lohnfortzahlung bis zum Ende der Krankschreibung zu leisten, auch wenn das Arbeitsverhältnis vorher beendet ist. (§ 8 EFZG).

Allerdings entsteht ein Anspruch auf Lohnfortzahlung überhaupt erst nach vier Wochen - wirst du vorher krank, musst du dich an deine Krankenkasse wenden.

Wenn du während einer Krankschreibung eine unbegründete Kündigung erhälst kann davon ausgegangen werden das es eine Kündigung wegen Krankheit war.

Schreibt der AG allerdings den lapidaren Satz dazu das du nicht ins Taem gepasst hast ist es keine Kü wegen Krankheit.

In der Probezeit brauch er keine Begründung. Macht es es eben ohne die Begründung muß dann Entgeltfortzahlung über den Kündigungstermin hinaus geleistet werden.

Die Kündigungsfrist gilt trotzdem. Während der Probezeit muss der AG die Kündigung ja auch nicht begründen. Nach dem letzten Arbeitstag musst du dann Krankengeld beantragen.

Das geht NICHT automatisch.

Er kann dich auch während der Krankheitszeit kündigen, nur halt nicht wegen der Krankheit. Nomalerweise ist die Kündigung in der Probezeit seitens Arbeitgebers übrigens fristlos möglich. Sofern in deinem Vertrag diese 2 Wochen stehen könnte mit dieser Frist gekündigt werden, auch wenn du jrankgeschrieben bist

"Nomalerweise ist die Kündigung in der Probezeit seitens Arbeitgebers übrigens fristlos möglich."

Wie kommst du darauf?

Nomalerweise ist die Kündigung in der Probezeit seitens Arbeitgebers übrigens fristlos möglich.

Seit wann? "Normalerweise" gilt in der Probezeit eine Kündigungsfrist von 2 Wochen - fristlos nur bei Azubis.

Zwei Wochen und dann ist Ende. Die Dauer deiner Krankschreibung ist dafür uninteressant.

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