Kündigung meiner Wohnung, 3 Monate Frist, zum Monatsende?

5 Antworten

Wohnungskündigungfrist ist grundsätzlich immer 3 Monate zum Monatsende.

Bei einzelnen Fällen gibts sonder Regelung, Kündigung nur zur bestimmte Termine zum Beispiel nur zu Ende März, Juli und September aber das muss im Mietvertrag drin stehen und durch Unterschrift vom Mieter genehmigt werden.

Bei einzelnen Fällen gibts sonder Regelung, Kündigung nur zur bestimmte Termine zum Beispiel nur zu Ende März, Juli und September aber das muss im Mietvertrag drin stehen und durch Unterschrift vom Mieter genehmigt werden.

Solche Regelungen sind per Gesetz unwirksam:

(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 oder 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam. (§ 573c BGB)

@Stadewaeldchen

Festgehaltenen Termine und Fristen die im Mietvertrag drin stehen sind verbindlich, sofern die gesetzliche mindesfristkündigung nicht unterschritten wird. Also der Vermieter darf sicher bestimmte Termine (Datum,Monat) und Fristen (ab 3 Monate) festlegen und der Vermieter hat sich dran einzuhalten, sie dürfen NUR nicht unter 3 Monate sein.

Wenn eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag fehlt dann kann der Mieter zu ortsüblichen und gesetzlichen Termine kündigen, dem Gesetz nach 3 Monate zum Ende des Monats.

@Saraahhhhhhhhhh

Also der Vermieter darf sicher bestimmte Termine (Datum,Monat) und Fristen (ab 3 Monate) festlegen

Nein, denn das wäre für den Mieter ein Nachteil, wenn er nur zu bestimmten Daten kündigen könnte und daher unwirksam (s.o.).

@Stadewaeldchen

Hast du schon mal (§ 573c BGB) Absatz 1 und 3 gelesen?

Das steht nämlich nicht so drin. Im Gesetz hat der Mieter NUR dann ein Nachteil wenn der Vermieter sich nicht an die gesetzlichen mindeskündigungsfrist dran hält, es steht immer das es nicht kürzer sein darf ohne vorherige Vereinbarung wegen vorübergehendes wohnen, möbliert etc., aber nirgendwo das diese Frist nicht länger sein darf sondern das Gegenteil.



@Saraahhhhhhhhhh

Der Mieter hat auch dann einen Nachteil, wenn seine Kündigungsfrist dem Vermieter gegenüber verlängert word. Und das ware in deinem Beispiel der Fall.

@Stadewaeldchen

Ich weiss nicht in welchem Beispiel du das so schon wieder anders gelesen und verstanden hast.

Schon traurig wenn man nicht mal einfach richtig lesen kann, Hauptsache der Titel!

@Saraahhhhhhhhhh

Ich weiss nicht in welchem Beispiel du das so schon wieder anders gelesen und verstanden hast.

Ich rede von dem Beispiel, daß ich schon in meiner ersten Antwort zitiert habe:

Bei einzelnen Fällen gibts sonder Regelung, Kündigung nur zur bestimmte Termine zum Beispiel nur zu Ende März, Juli und September aber das muss im Mietvertrag drin stehen und durch Unterschrift vom Mieter genehmigt werden.

Was macht denn in deinem Beispiel ein Mieter, der zu ende Januar kündigen möchte? Bis ende März weiter zahlen? Und genau das wäre ein unzulässige Benachteiligung des Mieters.

Und selbst wenn so was im Mietvertrag stehen würde, könnte der Mieter selbstverständlich unter Fristwahrung (3. Werktag des Novembers) wirksam zu ende Januar kündigen. Dabei gehe ich von einem normalen, unbefristeten Mietverhältnis aus, keine möblierten Zimmer, kein Studentenwohnheim oder ähnliches.

@Saraahhhhhhhhhh

@Saraahhhhhhhhhh

Gesetzestexte verstehen scheint nicht deine Stärke zu sein.

Für den Vermieter kann eine längere Kündigungsfrist als die gesetzliche vereinbart werden, nicht aber für den Mieter bzw. wäre diese Vereinbarung unwirksam.

@Stadewaeldchen

Wenn er das nicht möchte dann soll er sich von Anfang an nicht darauf einlassen, dafür gibt es Vereinbarungen und wiederspruch. Oder eine andere Wohnung mieten wo es nicht so vereinbart wird :)

Kündigung nur zur bestimmte Termine zum Beispiel nur zu Ende März, Juli und September

Das wäre nur in Studentenwohnheimen zulässig. Ansonsten kann zu jedem Monatsende gekündigt werden.

@anitari

Ist nicht wahr!!! So steht das im Gesetz und nicht anders. Glaube es halt nicht, ist mir doch egal.

@Saraahhhhhhhhhh

Ist nicht wahr!!! So steht das im Gesetz und nicht anders

Magst du mal den relevanten Paragraphen nennen?

@Stadewaeldchen

Ich verstehe sehr gut die Gesetze, es ist fast ein Hobby von mir, habe bereits alles fast aus dem Gesetzbuch abgeschrieben und nicht erfunden und ich habe die Erfahrung selber erlebt.

Ich habe mit eine ehemalige Freundin gemeinsam eine Wohnung gemietet wo man nur in bestimmten Datums Kündigen kann laut Mietvertrag, meine Freundin kam etwa September/Oktober an und meinte es läuft jetzt gut mit ihrem Freund und sie darf zu ihm ziehen und dachte sich so November, Dezember auszuziehen.

Ich sagte ja sicher, kann sie das und das der nächste Kündigungtermin am Ende März wäre, also kann sie ausziehen wann sie möchte, sie muss aber bis dahin bezahlen.

Ich habe mit meine Vermieterin noch gesprochen und sie versicherte mir das ich mir keine Sorgen machen muss, einfach weiterhin mein Anteil bezahlen und sie vorbereitet ein neuen Mietvertrag ab 1.April. So ist es auch abgelaufen und meine damalige Freundin ist tatsächlich Mitte November ausgezogen und hat sich erst geweigert zu zahlen, Anwalt das dies und zum Schluss musste sie trotzdem bis Ende März bezahlen.

Ich finde das auch fair so, die Menschen wissen von Anfang an auf was sie sich einlassen, wenn sie sich nicht dran einhalten können oder ein Nachteil davon haben können dann sollen sie es nicht mitmachen, man muss andersrum auch denken das dies ein Nachteil für mich und meine Vermieterin dargestellt hätte, vielleicht lebt meine Vermieterin von diesem Geld und muss früher erfahren das sie darauf verzichten muss, mehr sparen muss oder sonst was.

Dafür sind Vereinbarungen da, damit man fest damit planen kann und Gesetze damit jeder sich daran halten muss.

@Saraahhhhhhhhhh

und Gesetze damit jeder sich daran halten muss.

Richtig. Und das Gesetz, ich zitiere gern noch einmal den § 573c Abs. 4 BGB, sagt:

(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 oder 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Was der Fall mit der gemeinsam gemieteten Wohnnung mit deiner Freundin damit zu tun hat erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Wenn mehrere Personen gemeinsam eine Wohnung anmieten und gemeinsam den Mietvertrag unterzeichnen können sie ohnehin auch nur gemeinsam kündigen. In deinem Fall scheint es mir also um eine Änderung des Mitvertrages gehandelt zu haben und nicht um eine Kündigung. Und da kann der Vermieter nun freier Verhandeln oder sogar komplett sagen: Ich änder den Mietvertrag gar nicht, regelt das untereinander. (Wiederum ausgehend von einem regulären, unbefristeten Mietverhältnis).

Ich finde das auch fair so, die Menschen wissen von Anfang an auf was sie sich einlassen,

Ich persönlich finde es äußerst unfair, wenn ein Vertragspartner meint, er könne gesetzliche Bestimmungen aushebeln.

vielleicht lebt meine Vermieterin von diesem Geld und muss früher erfahren das sie darauf verzichten muss, mehr sparen muss oder sonst was.

Das nennt sich unternehmerisches Risiko. So etwas weiß ein Vermieter normalerweise auch, dass er dieses Risiko selbst zu tragen hat. Jedenfalls kann er es nicht unter Verletzung des Rechts auf seine Mieter abwälzen.

@Stadewaeldchen

Fakt ist:

(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 oder 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Ist unwirksam NUR wenn die Vereinbarung die Gesetzliche mindestkündigungfrist UNTERSCHRITTEN wird, von überschritten wird hier nichts erwähnt und nicht als Nachteil gesehen.

Wenn du ein Paragraph findest wo es drin steht ÜBERSCHREITEN von Termine und Fristen zählt als Nachteil dann kannst du es hier gerne schreiben, wenn es da um weitere VERMUTUNGEN von DIR nur weil es logisch für DICH klingt und nicht wortwörtlich so da steht dann spare dir weitere Kommentare, auf diese Art kannst du meine Meinung nicht ändern und ich anscheinend auch nicht deine trotz mehrere Paragraphen aus dem Gesetzbuch einschliesslich (§ 573c BGB) Absatz 1 und 3 zusätzlich persönliche Erfahrung also bringt doch nichts.

@Saraahhhhhhhhhh

Ist unwirksam NUR wenn die Vereinbarung die Gesetzliche
mindestkündigungfrist UNTERSCHRITTEN wird, von überschritten wird hier nicht erwähnt und nicht als Nachteil gesehen.

Woraus liest du denn das?

Noch mal ganz einfach: Der Vermieter darf für sich gerne eine längere Kündigungsfrist auferlegen, wenn dieser dem Mieter kündigen will. Aber anderesherum darf er nicht vom Mieter verlangen, daß er nur zu bestimmten Monaten kündigen kann.

1) Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

bzw. für Wohnraum, der unter 549 BGB fällt:

(3) Bei Wohnraum nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 ist die Kündigung spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats zulässig.

Wo steht da was, daß nur bestimmte Monate als Kündigungsdaten zulässig sein dürfen? Und wenn davon abgewichen wird, darf es eben nicht zum Nachteil des Mieters sein. Und Nachteil heißt in diesem Fall : Schlechter gestellt als die gesetzliche Vorgabe.

Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. (§573c BGB)

Der Kündigungstermin liegt somit regelmäßig immer an einem Monatsende. Kürzere bzw. abweichende Fristen musst du bei bedarf mit dem Vermieter aushandeln.

Ich verstehe dieses Satz nicht "

Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. (§573c BGB)

@Witne1935

Wenn du z.B. zum Ende des Monats April kündigen willst, muß die Kündigung spätestens am 3. Werktag des Februars beim Vermieter eingegangen sein.

Was ist wenn diese Frist Anfang des Monats endet.

Unmöglich: Unbeschadet des Mietbeginns enden Mietverhältnisse durch Kündigung immer "zum Ablauf" eines Monats, § 573c I BGB.

Nur ein übereinstimmender Aufhebungsvertrag wäre zu beliebigem Datum zu vereinbaren.

G imager761

(3) Bei Wohnraum nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 ist die Kündigung spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats zulässig.

@Witne1935

Hast Du Wohnraum gemietet auf den das zutrifft?

Die Kündigungsfrist von Wohnraummietverträgen endet niemals am Anfang des Monats.

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