Kündigung einreichen ohne schlechtes Gewissen?

2 Antworten

Das ist natürlich nicht einfach mit einem solchen Chef. Kenne ich leider auch.

Generell kannst du unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Fristen immer und ohne Angabe von Gründen kündigen. Das ist dein Recht. Und das gilt bei den netten und den weniger netten Chefs.

Am besten kurz um ein 5minütiges Gespräch bitten und dabei ein schriftliches Dokument in zweifacher Ausfertigung ihm geben mit der Bitte eines davon zu unterschreiben. Das ist dann für dich. (Formulierungen gibt es im WWW)

Dann wieder gehen. Er kann natürlich fragen warum du gehst oder wohin, aber du musst nicht darauf antworten. Außer du willst es.

Meine erste Kündigung fiel mir extrem schwer und ich war sehr unsicher. Aber man entscheidet sich ja bewusst dafür, dann gehört auch dieser Moment dazu.

Dann beantrage doch bevor du eine Kündigung einreichst ein Arbeitszeugnis. Und ein schlechtes Gewissen musst du überhaupt nicht haben, die finden sicher wieder jemanden und du musst halt für dich selber schauen und tun was du für richtig hälst

Das geht?

@ballooou

Klar! Du kannst zu jeder Zeit während du arbeitest ein Arbeitszeugnis (sogenanntes Zwischenzeugnis) verlangen. Falls dein Arbeitgeber nach dem Grund fragt, musst du nicht antworten oder du kannst sagen, dass du gerne schriftlich von deinem Arbeitgeber einen Eindruck möchtest, wie er dich als Arbeitskraft wahrnimmt und wie er deine Leistung beurteilt.

@ballooou

ballooou:

Zwischenzeugnis? Dein angebl. rachesüchtiger Chef wird doch als erstes nach dem "warum, für wechen Zweck" fragen. Dann könnte es sein, dass du in Erklärungsnot kommst.

Sei ehrlich und sage ihm, dass du dich verändern möchtest. 

Okay danke

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