Kündigung eines auf 6 Monate befristeten Arbeitsverhältnisses

10 Antworten

Da im Arbeitsvertrag ausdrücklich vermerkt ist,dass die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten,kannst den Arbeitsvertrag mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Monats kündigen.

BGB § 622(3) Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

Hatte keine Probezeit

Also ich hab's nun offiziel: Grundsätzlich hätte ich nicht kündigen können. Das war nur möglich, weil ich eine Klausel im Vertrag hatte, die besagt dass die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten. Also 4 Wochen zur mitte oder ende des Monats. Dadurch wird das befristete quasi umgangen.

Das stand eher versehentlich im Vertrag drin. Da hat mein AG gepennt. Die haben sich nämlich gewundert warum ich einfach kündigen konnte ;)

Die Antwort ist Rechtsverbindlich, da ich dazu einen Anwalt befragt habe.

Viele Grüße snare

''Im Arbeitsvertrag steht das die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten''

''jedoch weiß ich auch das man befristetete Verträge unter einem Jahr nicht beendigen kann''

  • Wie kommst du da drauf?

Es gilt lediglich: ''Ein befristetes Arbeitsverhältnis unterliegt nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist.''

http://www.buzer.de/gesetz/2932/a41703.htm

... trifft aber im obigen Fall ja nicht zu.

Ich denke, daß Deine Gründe wichtig genug sind, eine vorzeitige Kündigung anzustreben. Notfalls würde ich so lange krank feiern, bis sie mich rausschmeißen. Ist zwar nicht korrekt, aber Studienplatz geht vor.

Der Vorschlag,krank zu feiern,ist ein genau so schlechter Rat,wie nicht mehr hinzugehen.

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