Kündigung des Kontos durch die Sparkasse?

 - (Recht, Wirtschaft und Finanzen, Konto)

4 Antworten

Hm, ich habe kürzlich (andere Bank) etwas Ähnliches gefragt, und da wurde deutlich gesagt: Stirbt der Kontoinhaber, MUSS sein Konto geschlossen werden, es kann auch nicht einfach durch einen anderen übernommen werden. Also das wurde von einer Bankangestellten gesagt!

Bankangestellte sagen viel, wenn der Tag lang ist.

So weit ich weiß MUSS die Sparkasse das sogar von euch verlangen. Ein Konto darf keinem Toten (über längere Zeit) gehören. Ist Gesetz zur Vorbeugung von Geldwäsche.

natürlich kann sie das kündigen, wenn der Kontoinhaber seit Jahren nicht mehr am Leben ist. Macht doch einfach ein eigenes Konto auf und gut ist. Gruß

Ganz so einfach ist es eben nicht, da auf Grund der nunmehr unversöhnlichen und gegenteiligen Ansichten unserer zerstrittenen Erbengemeinschaft in Bezug der ordnungsgemäßen Verwaltung des Nachlasses keine Einigung mehr möglich ist. Das steht aber auf einem anderen Blatt Papier....

@Funnyfratz

in dem Fall sollte man vielleicht über ein Treuhandkonto nachdenken, bis es geklärt ist. Gruß

Die Sparkasse weiß, was sie tut! Ein Toter kann kein Konto führen. Und Ihr könnt tatsächlich ein eigenes Konto eröffnen. So sind nun mal die Regeln.

Sparkasse kündigt ohne Vorwarnung?

Ich hatte ein Girokonto bei der Sparkasse (10 Jahre lang) hin und wieder konnten Lastschriften nicht abgebucht werden, da nicht genug Geld vorhanden war.

Einen Dispo oder Überziehung gab es nie. Die Grenze lag also bei 0€

Den letzten Monat war dies nach langer Zeit wieder der Fall, es wurde Lastschriften zurück gebucht.

Jetzt ist die Bank hingegangen und hat von Heute auf Morgen mein Konto geschlossen. Das war am 25.02.16

Ich stehe also ohne Konto da, habe vom AG kein Geld bekommen und Rechnungen können momentan nicht bezahlt werden oder nur mit großen Umwegen.

Ich habe weder einen Brief erhalten noch einen anderen Hinweis, dass mein Konto geschlossen wird.

Nach mehreren erfolglosen Gesprächen mit der Bank (keiner der Mitarbeiter konnte eine genaue Aussage treffen) habe ich dann nach sehr viel Druck, eine Kopie eines Schreibens erhalten (welches mir zugestellt werden sollte) dieses ist datiert auf den 25.02.16, also den Tag, an dem mein Konto geschlossen wurde.

Begründung laut Mitarbeiter-Aussage: "Wegen der Lastschrift- Rückbuchungen wurde es geschlossen und es dürfe auch kein neues Konto geöffnet werden"

Begründung laut Brief (Kopie): "missbräuchliche Nutzung des Girokontos" ohne einen weiteren Hinweis oder Kommentare.

Ich habe mittlerweile Widerspruch eingelegt und auf verschiedene Urteile des BGH hingewiesen, da ich der Meinung bin, dass sowas nicht sein kann und die Sparkasse nicht das Recht besitzt, wegen Lastschriften mein Konto dicht zu machen.

FRAGE: Darf die Sparkasse ohne jegliche Vorwarnung kündigen? Was habe ich noch für Möglichkeiten? Wieso "missbräuchliche Nutzung"?

Ich habe nie etwas illegales oder sonstige Auffälligkeiten mit meinem Konto gehabt.

Lediglich die Lastschriften, die nicht verbucht wurden.

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