Kündigung bei Zeitarbeitsfirma - Fristen

4 Antworten

Muss schriftlich mit Unterschrift, Mail nutzt also nix. Handschriftlich geht auch. Grund brauchst Du null angeben, geht sie nix an. Und mal ehrlich.. der interessiert sie auch nicht, fast alle ZA-Firmen wissen ganz genau,w as für ein Sa.uhaufen sie sind.

Also, schnellst möglich rausschicken, am besten Einschreiben mit Rückschein (Freundin von mir gab bei großer ZA-Firma persönlich ab.. angeblich ist das dann nie angekommen)

Ach ja, und schreib so was wie "Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung" oder so. UND schreib,Du möchtest ein qualifiziertes Arbeitszeugnis.

Per Mail kannste dir sparen, die Kündigung muss schriftlich mit Unterschrift vorliegen. Ab Zugang der Kündigung sinds 2 Werktage. Wenn du sie also morgen also abgibst dann wäre Freitag dein letzter Tag. Wobei ich mich über die 2 Tage wundere... Gesetzlich ist die Kündigungsfrist in der Probezeit wesentlich länger

Wobei ich mich über die 2 Tage wundere

Diese zwei Tage haben wir den DGB-Gewerkschaften wie Verdi, IG Metall und Co. zu verdanken. Beim anderen DGB-Tarifvertrag ist die Kündigungsfrist am Anfang so gar nur 1(!) Tag.

"Heuern und feuern" sowie kein "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" würde es ohne DGB-Gewerkschaften nicht geben. Ist schon traurig: Millionenfache Ausbeutung mit DGB-Hilfe.

Sollte Dich das Thema interessieren: http://www.labournet.de/politik/alltag/leiharbeit/leiharbeit-gw/niedriglohn-per-tarifvertrag-schluss-damit-wir-fordern-das-ende-von-dgb-tarifvertragen-in-der-zeitarbeit/?cat=6757 ("Niedriglohn per Tarifvertrag? Schluss damit! Wir fordern das Ende von DGB-Tarifverträgen in der Zeitarbeit!")

Ansonsten von mir ein DH für Deine Antwort.

Du kannst schon eine Mail schicken, doch die ist nicht relevant.

Die Kündigungsfrist beginnt am folgenden Tag nach wirksamen Zugang zu zählen. Die Kündigung muss also am Mittwoch schriftlich beim AG sein.

Das kannst du auch handschriftlich machen. Einen Grund brauchst du nicht anzugeben.

Der Sonnabend zählt eigentlich auch als "Arbeitstag" im allgemeinen.

Wenn Du zuhause nicht drucken kannst, geh doch in eine Bibliothek mit kostenlosem Internet oder ins Internet-Caffee. Außerdem kannst Du eine Kündigung auch handschriftlich anfertigen.

Einen Grund brauchst Du nicht anzugeben; aber Du kannst ja schreiben, dass Du jetzt einen festen Arbeitsplatz hast.

Oder er schreibts einfach von Hand ;-)

@Messkreisfehler

Eben, was hat die Menschheit gemacht, als es noch keine Computer gab? (Mein Nachtrag " handschriftlich anfertigen" hat sich übrigens mit deinem Kommentar überschnitten.)

@chemieprofi01

das muss eine grausame Zeit gewesen sein..............

Zeitarbeitsfirma - Kündigung und dann Anstellung bei ehemaligen ausgeliehenen Betrieb?

Hallo. Person X ist derzeit bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt. Nun ist so, dass er ja von Firma zu Firma geschickt wird. Nun soll in den Verträgen drinnen stehen, dass eine Übernahme erst nach 12 Monaten nicht arbeiten dort in der Firma kostenfrei möglich ist.

Was geschieht nun, wenn Person X bei der Zeitarbeit kündigt, sich arbeitslos meldet und die Firmen, wo Person X schon mal entliehen war derzeit Mitarbeiter suchen, er sich dort bewerben MUSS von der Arbeitsagentur aus und dort auch angestellt wird. Muss dann die Firma trotz allem eine Gebühr bezahlen, da sie mal den Vertrag hatten, oder ist somit alles nichtig?

Bei einem Merkblatt der Bundesagentur der Arbeit, welches Person X bekommen hat bei der Anstellung bei der Zeitarbeitsfirma, steht folgendes drinnen:

  1. Der Verleiher darf Ihnen nicht verbieten, nach Beendigung Ihres Leiharbeitsverhältnisses ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher einzugehen. Steht ein solches Verbot in Ihrer Vereinbarung mit dem Verleiher oder in der Vereinbarung zwischen dem Verleiher und dem Entleiher dann ist ein solches Verbot unwirksam.

Somit gehe ich davon aus, das Person X fristgemäß kündigen kann bei der Zeitarbeitsfirma und nach Beendigung des Arbeitsverhältnis auch bei jeder Firma anfangen kann zu arbeiten, auch wenn er dort schonmal ausgeliehen war. Und das ohne eine etwaige Provision an die Zeitarbeitsfirma zu bezahlen, da dieses Verbot ja im Endeffekt unwirksam ist. Stimmt dies nun, oder liege ich falsch?

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