Krankschreibung nach Kündigung, wer zahlt wieviel,Krankschreibung geht in die Arbeitslosigkeit über

2 Antworten

Im hier geschilderten Fall hat der Arbeitnehmer bei Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber bis zum Ende der Kündigungsfrist am 28.02. Erfolgt die Kündigung ausdrücklich wegen der Erkrankung, muss der Arbeitgeber über das Beschäftigungsende hinaus Entgeltfortzahlung leisten bis maximal 6 Wochen.

Danach erhält der Arbeitnehmer für maximal 72 Wochen Krankengeld durch die Krankenkasse in Höhe von 70 % des Bruttoentgelts (aber nicht mehr als 90 % des Nettoentgelts).

So lange der Arbeitnehmer im Anschluss an die Beschäftigungszeit arbeitsunfähig ist, steht er dem Arbeitsmarkt nicht zur Vermittlung zur Verfügung, kann sich also auch nicht "arbeitslos" melden.

Er sollte die Arbeitsagentur aber dennoch über seine Situation, die ihn nach der voraussichtlichen Dauer der Erkrankung fragen und anhalten wird, sich rechtzeitig vor Ende der Erkrankung wieder zu melden.

Bei Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 erhält er 60 % (wenn ein Kind/wenn Kinder vorhanden sind: 67 %) auf Basis des maßgeblichen Nettoentgelts - also nicht ausgehend vom zuletzt bezogenen Krankengeld.

danke schön :-)

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