Krankmeldung bzgl Arbeit (...)

4 Antworten

Eigentlich sollte man sich drauf verlassen können, wenn der Vorarbeiter meint, es wäre okay.

Davon abgesehen: der nächste denkbare Weg wäre, sie mit der Post zu schicken. Da aber morgen Feiertag ist und am Samstag vermutlich der Betrieb nicht arbeitet (?), wäre sie dann auch erst am Montag auf dem Tisch der Personalabteilung. Also kannst du soe doch auch am Montag mitnehmen.

Wer sich angeschlagen fühlt, kann laut § 5 Absatz 1 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) bis zu drei Kalendertage ohne Arztbesuch das Bett hüten. Spätestens am vierten Tag muss dem Arbeitgeber dann aber ein ärztliches Attest über die Arbeitsunfähigkeit vorliegen. Dabei gilt: Erkrankt ein Arbeitnehmer an einem Montag, muss das Attest bis Donnerstag vorliegen: Erkrankt er an einem Mittwoch oder Donnerstag, hat er im Normalfall bis zum darauffolgenden Montag Zeit, um dem Arbeitgeber eine entsprechende Bescheinigung vorzulegen. 

Für deinen Vorarbeiter ist es wohl ok. Das heißt aber noch lange nicht das dein Chef auch damit einverstanden ist. Besser du gibst sie vorher ab...oder schicke jemand hin wenn du nicht kannst! Dann bist du aber auf der sicheren Seite!!!

Grundsätzlich solltest Du die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sofort (!) abgeben, auch wenn Dein Vorarbeiter mündlich etwas anderes gesagt hat. Denn was ist, wenn der Chef mit der Praxis einer nachträglichen / verspäteten Abgabe nicht einverstanden ist?

Was verstehst du unter "sofort abgeben"?

Aus der Frage geht hervor, dass der Fragesteller heute telefonisch Bescheid gesagt hat und daher auch erst ab heute krank ist. Und niemand kann verlangen, dass er schon heute die Bescheinigung in den Betrieb schafft.

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