Krankenkasse Student, Künstler KSK

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

die KSK prüft, ob man hauptberuflich Künstler oder hauptsächlich Student ist. Nachweise über bisherige Tätigkeiten/Ausstellungen/Aufführungen und Einkommensnachweise sind sehr hilfreich.

http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/kuenstler_und_publizisten/faqfuerkuenstlerundpublizisten.php -> Frage 8

Für hauptberufliche Künstler übernimmt die KSK dann die Hälfte der Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Die KSK führt dann die gesamten Beiträge an die Krankenkasse und Rentenversicherung ab. Mahnungen und Einkommensanfragen kommen dann zukünftig von der KSK. Man bleibt aber weiterhin bei der bisherigen Krankenkasse versichert (KSK ist nur eine "Beitragseinzugsstelle").Die Regelungen der KSK gelten frühestens ab dem Tag, an dem man sich bei der KSK gemeldet hat.

Als Student mit Beitragszahlung oder als Künstler über die KSK ist man Mitglied seiner bisherigen Krankenkasse. Wenn die Mitgliedschaft mehr als 18 Monate besteht, gilt eine Kündigungsfrist von 2 vollen Kalendermonaten, um in eine andere Krankenkasse zu wechseln.

Oder geht es um einen möglichen Wechsel in eine Privatversicherung?

Gruß

RHW

Danke für den Stern!

Ob Du die Vorraussetzungen einer Pflichtversicherung als Künstler über die KSK erfüllst, wird Dir wohl nur die KSK selbst beantworten können- es sei denn, unter den Antwortgebern ist jemand, der bei der KSK beschäftigt ist und Fälle wie Dich ständig bearbeitet. Jemand anderem würde ich hier keine richtige und quellensichere Antwort zutrauen.

Die Antragstellung wird ja auch über die KSK gemacht, also am besten dorthin wenden.

Wenn Deine Pflichtversicherung als Student mit Ende des 14. Fachsemesters endet, hast Du die Möglichkeit, Dich freiwillig zu versichern. Sofern Dein gesamtes Einkommen EUR 851,- monatlich nicht übersteigt, gibt es für die Dauer eines Semesters einen günstigen Übergangsbeitrag, den sogenannten Examensbeitrag.

Nach Ablauf dieser 6 Monate ist der Beitrag in der freiwilligen Versicherung als nicht hauptberuflich Selbständiger bei ca. 145,- Euro. (Einkommen unter 851,-Euro).

Solltest Du hauptberuflich selbständig tätig sein (über 20 Wochenstunden) und Dein Studium nur nebenberuflich ausüben, wirst Du als Selbständiger versichert mit einem Mindestbeitrag von ca. 190,- Euro (als bedürftiger Selbständiger) und einem Höchstbeitrag von 575,- Euro.

Berechnet wird der Beitrag als freiwillig Versicherter aus Deinem Gesamteinkomen.

Eine freiwillige Versicherung könntest Du jederzeit mit einer Kündigungszeit von 2 Monaten kündigen. Sofern Du pflichtversichert werden würdest (KSK oder vers.pflicht.Tätigkeit) endet die freiwillige Versicherung einen Tag vor der Pflichtversicherung. Zuviel gezahlte Beiträge würdest Du zurückerhalten.

Hallo Kunterbund23,

gibt es für diesen Examensbeitrag eine rechtliche Grundlage?

Das wird m.E. bei den Krankenkassen unterschiedlich gehandhabt.

Danke!

Gruß

RHW

@RHWWW

Du hast wahrscheinlich Recht, eine gesetzliche Grundlage für die Übergangsklasse Examenskandidat konnte ich zumindest im SGB V nicht finden, nur jeweils in den Satzungen der Krankenkasse. Ich bin davon ausgegangen, dass das jede KK so handhabt. Also wäre es interessant zu wissen, in welcher KK der Fragesteller Mitglied ist, um eine korrekte Antwort diesbezüglich zu geben.

Wenn Du dich Weiterversicherst Ist das kein Kassenwechsel.Als freiwilliges Mitglied ist der Mindestbeitrag Um 100 euro soviel ich weiß.

145.64 oO

@spankx

Denn hat sich das Verteuert.in den letzten jahren.

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