Krankengeld - Lohnbescheinigung

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Der Arbeitgeber ist verpflichtet, diesen Zettel unverzüglich auszustellen, damit dem Arbeitnehmer/Kranken keinerlei Nachteile dadurch entstehen. Weigert er sich, kann man ihm den Anwalt auf den hals hetzen und ihn für die entstehenden Kosten verantwortlich machen. Schreib nen netten Brief, per Einschreiben, setze eine Frist und verweise darauf, dass du die Sache danach deinen Anwalt übergibst.

Ein gutes Lohnbüro hat die 6-Wochen-Überwachung selbst im Griff und sendet die Lohnbescheinigung "rechtzeitig" an die Krankenkasse; spätestens am letzten Lohnfortzahlungstag. Die Krankenkasse ist natürlich auch in der Pflicht und muß dem AG die Dauer der Lohnfortzahlung mitteilen bzw. Lohnfortzahlungen "bis" mitteilen.

Der Arbeitgeber weiß ja nicht, wieviele Tage in diesem Jahr schon für "diese Krankheit!!!" verbraucht sind ( pro Krankheit 42 Tage / Jahr ).

Wenn schon einige Tage dieses Jahr für diese Krankheit verbraucht waren, ist natürlich der aktuelle Ausfall nicht mehr 42 Tage Lohnfortzahlungszeitraum.

Du siehst, die beiden Parteien AG / Krankenkasse können bei Schlamperei die Verantwortung auf den anderen abwelzen.

Um Zahlungsverzögerungen zu vermeiden, solltest Du beiden gehörig und schriftlich auf den Geist gehen.

Bei der heutigen Personaleinsparung kann das auch unnötige Verzögerungen bringen.

So, das reicht erst mal. Viel Glück

Ob es dafür zeitliche begrenzungen gibt glaube icht nicht! Am besten rufst du deinen Arbeitgeber an und erinnerst ihn noch einmal daran vllt kannst du sie auch gleich selbst abholen oder jemand anderes tut das für dich und bringt sie gleich zu deiner Krankenkasse dann bleibt die wartezeit mit dem Postweg erspart!

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