Krank geschrieben und nun schwanger

5 Antworten

Also, es liegt an den Umständen. Schon ab der 7. Woche wird das Krankengeld von der Krankenkasse übernommen. Da muss Antrag gestellt werden. Die Krankheit hat nichts mit der Schwangerschaft zu tun.

Ein Arbeitgeber kann nicht aufgrund einer Schwangerschaft kündigen. Er kann Dich freistellen, wenn Du einen Arbeitsplatz bekleidest, der einer Schwangeren nicht zumutbar ist, z. B. ständig kalte Temperaturen in Fleischwarenfabriken. Er kann Dir aber auch eine andere angemessene Arbeit zuteilen, Deinen Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechend. Deinen Lohn oder Dein Gehalt muss er weiterhin bezahlen. Solltest Du nicht mehr arbeiten dürfen aufgrund einer Risikoschwangerschaft, dann musst Du Dich wegen der Zahlungen mit Deiner Krankenkasse kurzschließen.

Wenn du länger als 6 Wochen krank bis zahlt dir deine Krankenkasse ein Krankentagegeld. Dein Schwangerschaft spielt dabei ermal keine Rolle. Las dich bei deiner KK beraten. Wenn dein AG dich sofort beurlaubt und du deine Krankenstand beendet hast muss er dir den Lohn weiterzahlen denn du fällst unter den Mutterschutz. Fragen kannst du auch bei eueren Betriebsrat falls ihr einen habt. Komm ja nicht auf die Idee zu kündigen...

Hallo ! Herzlichen Glückwunsch erstmal :-) Du wirst von der Krankenkasse Geld bekommen (ich glaube 13 Euro am Tag) eigentlich ja erst ab sechs Wochen vor ET aber wenn man soeine Arbeit hat, die man in der Schwangerschaft nicht weiter ausführen kann oder wegen Risikoschwangerschaft, dann schon ab dann, wenn du halt nicht mehr arbeiten kannst. Ist in allen gesetzlichen Krankenkassen so. Viel Glück :-)

Dich bezahlt die Krankenkasse . Du werdest nicht sofort beurlaubt erst bisschen später weil es bis zur geburt noch lange hin ist.

Eine Schwangerschaft ist erst mal keine Krankheit.
Du hast zur Zeit eine AU, bist also krank. Falls du von dieser Krankheit wieder gesund wirst kannst du also im Normalfall auch wieder arbeiten. Bei mehr als 6-wöchger Krankheit gibt es viele Firmen die eine langsame Wieder-Einarbeitung durchführen. D.h. du arbeitest am Anfang täglich, aber weniger Stunden. So soll gewährleistet werden, dass du auch wirklich wieder voll einsatzfähig bist. Nun kommt es natürlich drauf an, was du für einen Job hast und wie deine Schwangerschaft verläuft. Da hat dann dein Gyn ein paar Worte mitzureden. Ist in der Schwangerschaft alles ok, kannst du bis zum gesetzlichen Mutterschutz normal arbeiten. Gibts Probleme wird er dich krankschreiben. Hält er deinen Job für zu gefährlich kann er auch nach §1 des Mutterschutzgesetzes ein Beschäftigungsverbot aussprechen. In dem Fall darf dein Arbeitgeber dich nicht beschäftigen, du bekommst aber dennoch dein Gehalt voll weiter. (Dein Arbeitgeber bekommt es von deiner Krankenkasse zurück) Und soweit ich weiß haben Schwangere einen Kündigungsschutz !
http://bundesrecht.juris.de/muschg/index.html

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