krank, ausgesteuert, arbeitslos wie verhalten

2 Antworten

Wenn Du arbeitslos bist, mußt Du Dich doch nicht krankschreiben lassen.

Den Krankenschein brauchst Du erst im Bedarfsfall, wenn man Dir eine Arbeit geben will, die Du nicht leisten kannst.

Liebe Luisienne, danke für Deinen Hinweis. Ich hatte mal mit der Rentenversicherung telefoniert, die meinten ich solle die Krankmeldungen zusenden wegen des Rentenkontos. Es ist wohl ein Unterschied, ob ich krank ohne Arbeit oder Hausfrau bin. Da ich ja kein Arbeitslosengeld bekomme ( weil noch krank gemeldet) hätte ich ohne Krankmeldung eine Lücke im Rentenverlauf. Klar könnte ich so tun, als ob ich gesund wäre, mich dann Arbeitslos u. Arbeitsuchend melden. Das Problem ist nur, dass ich die Eigenbemühungen nicht erfüllen kann- dann wird mir das Geld auch wieder gestrichen. Schwierig.

für deinen Rentenantrag zählt gar nicht ob du heute krank geschrieben bist, sondern ob du noch 3 Std unter den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmartes arbeiten kannst oder nicht. Wenn du 78 wochen ausgesteuert bist, kanst du innert einer Rahmenfrist von drei Jahren auch kein Krankengeld erhalten wegen der gleichen Krankheit. Mit der Bescheinigung von der Krankenkasse daß du ausgesteurt bist, und mit einer Ablehnung vom Arbeitsamt, zur Antragstellung mußt du dich aber mal kurz gesund schreiben lassen, gibst du im Alg-1 Antrag an, daß du KG von-bis bezogen hast, und daß es einen Rentenantrag gibt über den noch nicht entschieden wurde. Wird das Alg-1 abgelehnt, mit dieser Ablehnung zum Sozialamt, bitte. mfg,

vielen Dank für Deine Hilfe! Die Regelung mit dem Krankengeld hat mir meine Kasse auch so mitgeteilt. Ich meinte, wie ist es, wenn ich mich jetzt gesund schreiben lasse, mich beim AA melde und z.B. wegen der Krankheit die dem AA ja auch bekannt ist , später wieder krank werde- zahlt das AA dann max. 6 Wochen trotzdem ALG weiter ? Bei mir steht in ein paar Monaten ein Klinikaufenthalt an. Deshalb frage ich. ALG II steht mir nicht zu-ist schon geprüft.

Verhalten bei "Arbeitslos ohne Leistung" und Rentenantrag

Hallo!

Nach mehreren Bandscheibenvorfällen und noch einigen anderen Problemen wurde ich entlassen.

Ich habe das Krankengeld aufgebraucht und wurde von der Krankenkasse ausgesteuert. In der Reha wurde mir klar das es nichts mehr wird mit der Arbeit. Ich habe einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt.

Da die Rehaklinik mich aber als voll arbeitsfähig eingestuft hat, obwohl ich mich nur kurz aufrecht halten kann, musste ich mich beim Arbeitsamt melden. Die Rente wurde abgelehnt. Ich habe Widerspruch eingelegt.

Ich bekam ALG1 habe mich aber immer für knapp 6 Wochen krank gemeldet, dann einige Tage nicht, dann wieder für knapp 6 Wochen krank usw. damit die DRV sehen kann, dass ich krank bin und nicht arbeitsfähig.

Die DRV hat sich nun 9 Monate Zeit gelassen bis sie reagiert haben und mich zur ärztlichen Untersuchung bestellt haben. Jetzt läuft aber bald ALG1 aus und es ist nicht zu erwarten, dass bis dahin die Rente durch ist. Da Ersparnisse da sind kann ich kein ALG2 beantragen sondern muss "Arbeitslos ohne Leistung" beantragen.

Ist es sinnvoll sich dann wieder immer wieder für knapp 6 Wochen krank zu melden damit die Rentenversicherung sieht, dass ich krank bin oder hat das keinen Einfluss bzw. Sinn?

Ist es richtig, das man die Meldung alle 3 Monate von sich aus erneuern muss?

Ist man verpflichtet, obwohl ein Rentenantrag läuft, sich zu bewerben?

Stimmt es dass ich die Krankenversicherung als "Arbeitslos ohne Leistung" selbst bezahlen muss, obwohl ein Rentenantrag gestellt ist?

Danke für die Hilfe!

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