Kostet ein Hausbau bei Hanglage automatisch mehr?

2 Antworten

Nicht unbedingt, es kommt echt drauf an. Ein Haus am Hang kann teils gut dem Hang angepasst werden, z.B. dass der Keller zum Teil Keller ist und zum Teil Wohnzimmer, da wo es an den Garten grenzt. Also kann man sich teils sogar einen Keller sparen, bzw. einen Teil des Kellers zu Wohnzwecken nutzen. Kommt aber drauf an. Die Erdarbeiten können genauso teurer sein oder billiger, je nachdem, wie leicht man hinkommt. Teuer machen kann es z.B. Hangwasser, Unterfangungen, rutschiger Hang (statische Maßnahmen erforderlich)..

Und man könnte das unterste Geschoss wie sonst halt auch den Keller vom Maurer machen lassen und evtl. ein Fertighaus oben drauf setzen bzw. eine vorgefertigte Konstruktion.

Wenn das Hanggrundstück an einer befestigten Straße liegt, kostet es nicht automatisch mehr. Meine Baugrube war an einer Stelle 2,8 m tief, diagonal ggü. nur 0,3 m - also Hanggrundstück. Da ich aber einen vollständigen Keller haben wollte, reduzierten sich die Baukosten, da sehr wenig Bodenaushub abgefahren werden musste (ist in der Abfuhr recht teuer, obwohl 'nur' Erde). Ansonsten hatte die Hanglage keinerlei Auswirkungen auf die kosten.

Und zum Fertighaus: Ein Fertighaus wird sowieso auf eine Bodenplatte oder einen gemauerten Keller gesetzt. EIne Bodenplatte scheidet bei einem Hanggrundstück eigentlich aus, da deren Erstellung (frostsichere Gründung usw.) mit einem gemauerten Keller absolut vergleichbar ist.

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