kostenloser Anwalt Zivilrecht Gesundheit Schmerzensgeld

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi, vor der Klage solltest Du prüfen, ob Du überhaupt einen Anspruch hast. Setze Dich in Verbindung mit Deiner Krankenkasse. Die können über den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkasse) ein Gutachten erstellen, ob Arztfehler vorliegen oder ob es sich um schicksalhafte Komplikationen handelt. Das ist kostenlos. Auch über die Ärztekammer kann man ein kostenloses Gutachten erstellen lassen. Mit dem Gutachten kannst Du dann die Gegenseite auffordern, ein angemessenes Schmerzensgeld zu zahlen. Einen Rechtsanwalt, der kostenlos arbeitet, wirst Du kaum finden. Aber vielleicht einen, der sich am Erfolg der Angelegenheit beteiligen lässt. Hier solltest Du einfach alle Anwälte, die sich mit Personenschäden/ Arzthaftungsrecht auskennen, anrufen und mal nachfragen. Wenn Du mit einem positiven Gutachten kommst, wirst Du aber viel eher Erfolg haben. Für die Klage gäbe es dann ggf. Prozesskostenhilfe (PKH). Viel Glück Lawer

erst einmal - für eine solche Klage mußt Du dir einen Fachanwalt für Medizinrecht nehmen. Wenn es in Deiner Stadt keinen gibt, dann erfrage einen bei der Anwaltskammer. Desweiteren ist mir nicht bekannt, daß Anwälte in Deutschland nur ein Erfolgshonorar wie in den USA bekommen. Evtl. steht Dir eine Prozeßkostenhilfe zu. Die mußt Du aber auch erfragen/beantragen.

äh, solltest du den Prozeß gewinnen, trägt sowieso der Beklagte deine Anwaltskosten. Daher ist deine Logik, daß du ihn mit einem Teil der eingeklagten Summe finanzieren können solltest, unlogisch.

Zu: "Nun habe ich über Freunde erfahren, dass es Anwälte gibt, die das kostenlos übernehmen" Kostenlose Anwaltstätigkeit ist in der Bundesrepublik Deutschland verboten. Fachanwalt für Medizin: Gehe aus von einem Stundensatz von 200Euro und mehr. Prozeßkostenhilfe etc. : Diese Beträge sind derart niedrig daß niemand sich ausreichend mit der Sache befassen wird damit es erfolgversprechend ist. Auch "einfache" Fälle sind ja zig Stunden, dazu Mandantengespräch, u.U. Gerichtstermin etc. Es gibt sogenannte "Prozeßkostenfinanzierer", das geht in die Richtung die Du beschriebst. Wenn es Dir wichtig ist investiere 200-300Euro für ein Erstgespräch bei einem Fachanwalt und deckele das, also klar vereinbaren, "jetzt nicht mehr €".

Wenn Du obsiegst, musst Du keine Kosten tragen. Da braucht es kein Erfolgshonorar.

Wenn Du aber verlierst, musst Du sowieso nicht nur Deinen Anwalt bezahlen, sondern auch Gericht und Anwalt der Gegenseite. Da hilft Dir dann eh keine Erfolgshonorarvereinbarung mit Deinem eigenen Anwalt.

Offenbar schaust Du viel (US-)Fernsehen.

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