Kontopfändung aufheben lassen?

4 Antworten

Für die Zukunft!!!

Nach Umwandlung Ihres Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) steht Ihnen ab 1. Juli 2015 ein monatlicher Freibetrag von 1.073,88 Euro zur Verfügung, der nicht gepfändet werden darf.Unterhaltsverpflichtungen erhöhen den Freibetrag derzeit um 404,16 Euro für den ersten Unterhaltsberechtigten und um jeweils 225,17 Euro für den zweiten bis fünften.Der pfändungsfreie Betrag wird für jeweils einen Kalendermonat gewährt – unabhängig vom Zeitpunkt des Eingangs der Einkünfte.

Jeder Inhaber eines Girokontos hat Anspruch auf die Umwandlung in ein P-Konto.Sie können das P-Konto nur als Einzelkonto führen. Ein Gemeinschaftskonto muss erst in einzelne Konten aufgeteilt werden.Um Missbrauch zu verhindern, dürfen Sie nur ein P-Konto haben.Die Gebühren für das P-Konto dürfen nach der Umwandlung nicht höher sein als für das reguläre Girokonto.

Hallo, danke, aber ich möchte und brauche gar kein P-Konto, ist ja nur blöd gelaufen 

@lotta1988

Zumal die Umwandlung in ein P-Konto genau geprüft werden muss, ob es sinnvoll ist. Denn dieses Konto hat nicht nur Vorteile.

So schnell wird ein Konto nicht gepfändet.

Erst kommen Mahnungen, dann ein gerichtlicher Mahnbescheid, dann ein Vollstreckungsbescheid und dann der Pfändungs und Überweisungsbeschluss.

Die letzten drei kommen vom Gerichtsvollzieher und der wird dir keine Email senden. Das kommt ganz klassisch auf bedrucktem Zellstoff per Post.

Dann ist da was schief gelaufen, wie gesagt, ich habe nur den Beschluss vom Gerichtsvollzieher bekommen und der kam 2 Tage nachdem es gesperrt wurde.

Die Info vom Gläubiger das er vor Gericht geht kam per Post am selben Tag, der Brief war jedoch auf November datiert.... ich vermute Berechnung dahinter

@lotta1988

Hier waren schon bessere "Märchen" zu lesen.

"da es sich nun inklusive aller Kosten nur um 78,- handelt habe ich diese natürlich sofort beglichen (Konto einer Freundin) und den Gläubiger gebeten dies der Bank mitzuteilen, damit das Konto wieder freigeschaltet wird,"

Das war gut gemeint aber leider ein Fehler :( Das hättest du bei deiner Bank in Auftrag geben sollen...dann wäre es durch deren Pfändungsabteilung gegangen und das Konto wäre am nächsten Werktag wieder frei...Der Wisch von dir an deine Bank bringt nichts, die dürfen die Pfändung ohne Gläubigerinformation nicht freigeben sonst verhalten Sie sich gesetzeswidrig. Es hilft nur dem Gläubiger hinterherzurennen

Es hilft nur dem Gläubiger hinterherzurennen

Klar, dass du das als Inkasso-Sachbearbeiter empfiehlst.

Wenn der Gläubiger seine Pflicht nicht tut, geht man zu einem Rechtspfleger beim Gericht und gibt dort einen Antrag auf einstweilige Verfügung zu Protokoll, sowie eine Klage auf Titelherausgabe.

@mepeisen

Als Inkasso Sachbearbeiter? Wer soll hier Inkasso Sachbearbeiter sein? Ich arbeite weder in einem Inkassounternehmen, noch habe ich das jemals getan. Nicht mal meine Abteilung hat damit etwas zu tun? Woher diese Annahme?

@Kirschkerze

Aus monatelanger Beobachtung, was du antwortest in Bezug auf Schuldenthemen und dergleichen. Du hast oft genug hier schon inhaltlichen Quatsch geschrieben, wenn es um Inkassos und Pfändungen ging. Aber sei es drum. Der TE hat sicher gelesen, dass er ggf. per Gericht die Aufhebung der Pfändung und die Herausgabe des Titels erzwingen kann. Dann ist der Gläubiger seine 70€ wieder los. Selbst Schuld, wenn er meint nicht reagieren zu müssen.

Hinterherrennen muss definitiv niemand. Man setzt ihn korrekt in Verzug und danach lässt man das Gericht alles Weitere machen.

@mepeisen

monatelange Beobachtung ist leider falsch. Ums genauer zu definieren fürs Gemüt: ich habe früher als Privatkundenbearbeiterin gearbeitet und mich täglich mit dummen Pfändungen rumschlagen müssen. Ich saß also am anderen Ende.. Und nein ich schreibe nie inhaltlichen Quatsch, denn mein Inhalt da oben ist grundsätzlich korrekt. Dass man dagegen rechtlich vorgehen kann davon habe ich natürlich keine Ahnung, dann kann man aber auch nett und freundlich ergänzen und muss nicht irgendwelche Mutmaßungen anstellen a la "die dumme Pute vom Inkasso"?

@mepeisen

Dann werde ich dem Gläubiger jetzt mal eine Email schreiben, hat jemand einen Satz für mich wie ich schreiben kann dass ich sonst den Titel gerichtlich erzwingen muss?!....

@Kirschkerze

Und nein ich schreibe nie inhaltlichen Quatsch

Soll ich jetzt wirklich die Themen, in denen du Quatsch geschrieben hast, einzeln raussuchen?

Dass man dagegen rechtlich vorgehen kann davon habe ich natürlich keine Ahnung

Du proklamierst für dich, Community-Experte für Recht zu sein. Du hast Recht auf deiner Themenliste, wo du dich auskennst. Du hast in der Vergangenheit schon öfter Dinge geschrieben wie, dass man nie irgendetwas dagegen tun kann, wenn sich Inkassos melden, dass Gebühren immer grundsätzlich richtig wären. Das ist jedoch Quatsch.

Und dass du dich angeblich mit Pfändungen auskennst, dann aber keine Ahnung hast, was man da rechtlich gesehen tun kann, als Privatkundenberaterin. Sorry, dann hast du damals den Beruf verfehlt.

Oder ist es so lange her, dass du alles vergessen hast? Mag ja sein.

Im Endeffekt ist es aber auch nicht so wichtig, wer du nun bist und was du von dir hältst oder auch nicht. Du kennst dich mit der Materie nicht aus, willst aber großen Ratgeber spielen. Ich beantworte hier auch keine Fragen zu Waschmaschinen und korrekter Wäschepflege oder davon, wie man korrekt das Bad fliest. Weil ich von beidem absolut keine Ahnung habe... Bleib doch bei den Themen, wo du dich auskennst oder arbeite dich in ein Thema rein und danach beantworte die Fragen.

@lotta1988

"Sollte der originale Vollstreckungsbescheid vom ... nicht bis spätestens zum ... bei mir eingegangen sein, werde ich entsprechend weitere rechtliche Schritte einleiten. Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist der Eingang bei mir."

@Lunashine

Und Frist maximal 7 Werktage. Das reicht. Die sollen ruhig zeitig reagieren.

Spreche mit deiner Bank die sollen die Pfändung aufheben. Das geschieht durch die Freigabe des gepfändeten Betrag. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass dein Konto genügend gedeckt ist um den Betrag auszulösen.

Deine Bank, kann die Pfändung nicht auf dein Tun hin lösen. Das muss der Gläubiger machen!

Das muss der Gläubiger machen!

Korrekt. Zudem muss er den Titel im Original aushändigen, sonst könnte er ja nochmals vollstrecken. Aber wenn der Gläubiger denkt, dass er nicht reagieren muss, kann man via Gericht nachhelfen. Das nächste Mal ist er dann vielleicht eher bei der Sache.

Es wurde ja schon vor 2 Wochen beglichen, was ich der Bank auch gezeigt habe, 2 mal möchte ich ja nicht zahlen...

@lotta1988

Du hast leider falsch reagiert. Du hättest du den Betrag bei der Bank auslösen lassen sollen, womit die Pfändung aufgehoben wäre.
Das einfachste und schnellste ist den Betrag freizugeben und das doppelt bezahlte vom Gläubiger zurückzufordern. Evtl. kann das schon zuviel bezahlte ja mit einer zukünftigen aufkommenden Rechnung verrechnet werden?!

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