kontopfändung. muss diese angekündigt werden?

4 Antworten

Da der Bekannte vorher über ihre Rückstände informiert war, musste sie mit solchen Massnahmen rechnen. Sie muss einfach ihre Zahlungen im Griff haben.

Nun muss sie sich eine Woche durchbeissen, vieleicht kannst du ja mit ihr einkaufen gehen?

Ja ja, an Deiner Geschichte stimmt etwas nicht. Um bei einer Bank eine Pfändung durzusetzen muss erst eiinmal ein Titel her. Also eine vom Mahngericht verfügte Pfändung an den Gerichtsvollzieher. Der geht dann zur Bank oder schickt die Pfändung zur Bank um zu Pfänden. Es ist immer so, das der Schuldner später informiert wird weil er ja wenn er von der Pfändung weiß sein Konto abräumen könnte. Dumm gelaufen. Deine Freundin hätte schon beim Mahnbescheid eine Ratenzahlung vereinbaren sollen. Sie kann zur Diakonie gehen und die Sachlage erklären die helfen ihr den restlichen Monat mit Essen zu überstehen.

Unsere Gesetze sind leider, auf manche Fälle bezogen berechtigt, so. Da hilft nur ein ein Notrichter, welcher per Beschluss die Kontenpfändung sofort aufheben kann. Als sofort auf die Spur, da mit allen dazu gehörenden Belegen.

???????????? Ein Konto kann so einfach nicht gepfändet oder gesperrt werden und schon gar nicht wegen 200Euro!

Hier stimmt also was nicht, den es muss schon einige Zeit ins Land gehen, bevor ein Konto (und das nur mit einem gerichtlichen Beschluss) gepfändet werden darf. Das Konto sperren ist Sache der Bank, jedoch muss auch hier schon einiges im Argen gelegen haben, den auch hier sperrt eine Bank nicht einfach auf Zuruf eines Gläubigers das Konto nicht (das darf sich auch nicht!!!) Vermutlich hat deine Freundin (ja ja immer die Freundin, warum schreibt ihr nicht einfach, dass ihr selbst derjenige seit?!) schon länger Probleme mit der Bank und dem vereinbarten DispoKedit? Ein Konto wird erst von der Bank gesperrt, wenn die Bank erkennt, dass die Missere nicht mehr ohne "Zwangsmaßnahmen" zu regeln sind. Jedoch ein Gespräch mit dem Bankangestellten hilft hier oftmals wahre wunder.

Einer Mutter mit Kind und dann nur 100Euro für zwei Wochen? Hier sollte dann mal ein Gespräch beim Sozial-/Jugendamt erfolgen! Damit das Kind ausreichend versorgt ist!

Ich muss hier leider widersprechen. Natürlich MUSS die Bank einem eingehenden Beschluss (Pfändung) folgen und das Konto sperren. Der Betrag spielt da überhaupt keine Rolle! Hier ist die Bank lediglich das ausführende Organ, eine Klärung kann nur über den Gläubiger (Möbelhaus) bzw. durch Bezahlung erfolgen. Falls das Geld auf dem Konto aus einer Sozialleistung kommt, die nicht älter als 14 Tage ist, kann am Schalter trotzdem verfügt werden. Ansonsten mit Auszügen an das zuständige Amtsgericht am Wohnort wenden. Sollte dies scheitern, dann das zuständige Amt aufsuchen

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