kontoauszüge jobcenter (arge)

5 Antworten

Du musstest ja sicherlich schon bei der Antragstellung Kontoauszüge einreichen und wenn da schon Überweisungen für deinen Freund getätigt wurden,werden sie sich Fragen,woher das Geld dafür kommt,deshalb auch die lückenlosen Kontoauszüge !!! Außerdem wirtschaftet ihr dann automatisch,weil du für ihn Rechnungen zahlst / gezahlt hast. Im übrigen,wird sich das Jobcenter mit deiner Erklärung nicht zufrieden geben,das es dann mit der Miete oder sonst etwas,verrechnet wurde.Dazu musst du es belegen können,das du auch Anteile der Miete usw.zahlst,wird schwer für dich werden.

Du musstest ja sicherlich schon bei der Antragstellung Kontoauszüge einreichen und wenn da schon Überweisungen für deinen Freund getätigt wurden,werden sie sich Fragen,woher das Geld dafür kommt,deshalb auch die lückenlosen Kontoauszüge !!!

ja das ist richtig ! aber in diesen auszugen wohnte ich noch mit meinen kindern alleine & woher das geld kommt wissen die ja , da ich eine nachzahlung von den bekommen habe aufgrund einer falschen berchnung! allerdings habe ich ihm seinen miet anteil (der von der jobagentur an mich mit ausgezahlt wird/wurde ausgehändigt !

@backegern

Es muss ja eine Begründung für die Forderung angeben wurden sein,warum sie diese ganzen Auszüge fordern,nur so werden sie es ja nicht machen !!!Die wollen bestimmt überprüfen ob ihr vielleicht schon länger zusammen seid.

lass dir von deinem Freund schriftlich geben, dass die (dann Liste der Überweisungen) ... seine sind und wegen der Situation, dass er kein Onlinebanking hat, durch dich erledigt wurden.

Wenn ihr natürlich die Bank, bei der er ist, in erreichbarer Nähe habt und es dort ein Online-Terminal gibt, ist es vielleicht besser, wenn er seine Überweisungen dort tätigt.

Ansonsten musst du nämlich aufpassen, dass euch das JobCenter die "Haushaltsgemeinschaft" glaubt (oder seid ihr schon als BG, also Bedarfsgemeinschaft, eingetragen? Dann würden sie ja ohnehin auch seine Kontoauszüge sehen wollen ...

Wenn ihr natürlich die Bank, bei der er ist, in erreichbarer Nähe habt und es dort ein Online-Terminal gibt, ist es vielleicht besser, wenn er seine Überweisungen dort tätigt.

genau aus diesem grund ;)

Was ist "Eheähnlich"? Im Alg-II-Antrag wird bereits in Frage II nach dem eheähnlichen Partner gefragt. Handelt es sich tatsächlich um eine eheähnliche Gemeinschaft, hat dies weitreichende Folgen: Statt dem Leistungssatz für Alleinstehende in Höhe von jeweils 345 € (West) bzw. 345 € (Ost) erhalten Paare zusammen nur 622 € (West) bzw. 596 € (Ost). Ist der Partner erwerbstätig, wird auch sein Verdienst oberhalb eines sehr niedrigen Freibetrags angerechnet, d.h. vom gemeinsamen Anspruch abgezogen.

Aber Aufgepasst: Längst nicht alle, die gemeinsam unter einem Dach leben, bilden eine eheähnliche Gemeinschaft.

Beispiel: Petra Müller und Michael Schmidt verstehen sich zwar prächtig und wohnen gerne zusammen. Sie haben ihre Beziehung aber nie als ganz eng und ausschließlich verstanden und wollen auch nicht finanziell für einander einstehen. So haben sie nicht gewettet. Bevor die beiden ins Alg II rutschen, ordnen sie ihre Verhältnisse, um nicht fälschlicherweise als "eheähnlich" eingeordnet zu werden. Ihr früheres gemeinsames Konto, was sie mal praktisch fanden, haben sie aufgelöst und Petra hat mit Michael einen Untermietvertrag abgeschlossen. Die beiden beantragen jeweils getrennt für sich Alg II.

Von einer eheähnlichen Gemeinschaft kann ausgegangen werden bei einer Lebensgemeinschaft zwischen Frau und Mann, die auf Dauer angelegt ist, die daneben keine Beziehungen gleicher Art zulässt, die sich durch eine enge innere Bindung auszeichnet, die ein gegenseitiges füreinander Einstehen begründet. So die bisherige Rechtsprechung. Ob eine eheähnliche Gemeinschaft vorliegt, wird anhand von „Indizien“ ermittelt:

  • gemeinsames Kind
  • Kinder oder Angehörige eines Partners werden gemeinsam im Haushalt betreut oder versorgt
  • gemeinsames Konto oder Kontovollmacht
  • gegenseitige finanzielle Unterstützung

Anmerkung: Wenn Sie mit jemandem "nur" zusammenleben und die innere, enge Bindung und das daraus abgeleitete "Füreinander-Einstehen" nicht auf Sie zutrifft, dann beantragen Sie einzeln und getrennt Alg II.

http://www.gegen-hartz.de/hartz4.html

ICH DENKE DAMIT IST ALLES GESAGT :)

ICH DENKE DAMIT IST ALLES GESAGT :)

Nicht wirklich!
Der Knack-Punkt ist genau der:
- gegenseitige finanzielle Unterstützung

Mit den 345€ Angaben bist du deiner Zeit aber um Längen zurück!!!!

@Goldinsel

Richtig und DH.

Die Infos zumindest die Höhe der Leistungen sind schon mindestens 5 Jahre überholt.

Wenn man fachlich guten Rat geben will, sollte man auf dem laufenden sein.

@EstherNele

... oder besser googeln ;)

@VirtualSelf

also ganz ehrlich * es ging doch hier um das gesetzt an sich (welches nicht geändert wurde) & nicht darum wieviel geld sie bekommt , aber ich vermute wenn euch ein stein vom herzen fällt , fällt er euch auf den zeh ;)

das ist normal, das dies verlangt wir, dann solltest du alle Überweisungen die du für ihm getätigt hast ausdrucken, da ja bei "Verwendungszweck" sein Name steht, bei online geht es sehr gut, nur wird dir dadurch, 1. punkt, die miete von dein Partner als "einkommen" berechnet, 2. punkt, und lebst in ein "eheliches Verhältnis" oder "Bedarfsgemeinschaft"

als ich hier eingezogen bin habens die mich falsch berechnet & wurde es als eheliches Verhältnis berechnet ! das habe ich prüfen lassen & sie mussten nachzahlen & ich fürhe mit meinen kindern eine bedarfsgemeinschaft & sein einkommen wurde nicht mehr mit gerechnet , da wir keine gemeinsamen kinder oder versicherungen haben!

@backegern

dann lass dich überraschen !?

@backegern

Diem Haushaltsgemeinschaft, die ihr jetzt führt, gilt für 1 Jahr (max.)

"Max." deshalb, weil man bei einem begründeten Verdacht auch bereits früher von einer Versorgungs- und Einstehensgemeinschaft ausgehen kann.

Nach einem Jahr müsst ihr ohnehin nachweisen, dass ihr wie zwei völlig getrennte Parteien in der Wohnung wohnt - getrennte Wohnräume, vor allem: jeder sein eigenes Schlafzimmer, keine gemeinsamen Schränke. Ansonsten werdet ihr als BG veranschlagt.

Das hat nichts mit gemeinsamen Kindern, gemeinsamem Konto u.ä. zu tun.

Das sind nämlich die Kriterien, wonach man vom ersten Tag des Zusammenlebens in einer Wohnung von einer BG ausgeht. Wer mit einem Partner zusammenzieht und mit dem bereits ein Kind hat oder erwartet, hat keine Chance, als HG zusammenzuleben.

Spätestens nach dem einen Jahr wird auch dein Partner seine Einkommensverhältnisse offenlegen müssen.

@EstherNele

richtig >DH< das war meine Andeutung ! >dann lass dich überraschen !?<

@rudelmoinmoin

Nach einem Jahr müsst ihr ohnehin nachweisen, dass ihr wie zwei völlig getrennte Parteien in der Wohnung wohnt - getrennte Wohnräume, vor allem: jeder sein eigenes Schlafzimmer, keine gemeinsamen Schränke.

Ein zusammenwohnendes Paar muss selbstverständlich keine getrennten Zimmer/ Betten/ Schränke haben. Das ist völlig irrelevant für den Leistungsanspruch. - Eine Bedarfsgemeinschaft zwischen Unverheirateten ohne gemeinsames Kind setzt zwingend eine Wirtschaftsgemeinschaft voraus. Nach 1 Jahr Zusammenwohnen darf das Jobcenter die gesetzl. Vermutung anstellen, dass nunmehr gemeinsam gewirtschaftet wird und dass deshalb (!) nunmehr eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt. Und falls nachwievor nicht gemeinsam gewirtschaftet wird... dann sind dafür entsprechende Nachweise vorzulegen (z.B. über getrennte Konten, Versicherungen, Anschaffungen usw.) Mit den Räumlichkeiten und dem Mobiliar hat das nichts zu tun.

Spätestens nach dem einen Jahr wird auch dein Partner seine Einkommensverhältnisse offenlegen müssen.

Solange nachweislich getrennt gewirtschaftet wird und kein gemeinsames Kind vorhanden ist, muss der Freund nichts dergleichen tun.

Du hast insofern ein Problem, als du die Vorgänge tatsächlich den Anschein erwecken (können), dass das Finanzielle eben nicht getrennt ist.
Denn auch wenn die einzelnen Beträge der Höhe nach nicht zu beanstanden wären, ist der Anschein gegeben, dass du mit deinem Einkommen und Vermögen für seine Schulden aufkommst und insofern ein Einstandswille vorliegt. Das wirst du definitiv erklären müssen; und ob der Sachbearbeiter deinen Erklärungen folgt, steht in den Sternen. Das Mindeste dürften wahrheitsgemäße Erklärungen beider Parteien über das Procedere sein; wenn dein Freund jedoch nicht korrespondierende Buchungen auf seinem Konto belegen kann, kann es übel ausgehen.

Für die Zukunft - und das hätte man problemlos vorher wissen können: dein Freund sollte seine Bankgeschäfte über SEIN Konto abwickeln.

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