Konto gepfändet trotz EV?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Um einem allgemeinen Missverständnis vorzubeugen: die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung ist nicht das Ende der Zwangsvollstreckung, sondern erst der richtige Anfang, denn dann sieht der Gläubiger aus dem ausgefüllten Formular, ob und wenn ja wo noch was zu holen ist.

In Deinem Fall ist die Einrichtigung eines Pfändungsschutzkontos - wie aus den anderen Antworten ersichtlich - der einzig vern ünftige Weg.

Das ist möglich. Du bist ja verpflichtet Deine Schulden zurückzuzahlen. Wenn Geld auf dem Konto ist, kann es gepfändet werden. Es gibt aber spezielle Konten, die nicht gepfändet werden können, solange sich dort nur der Dir zustehende Betrag befindet. Nur solche Konten sind teilweise gegen Pfändungen geschützt.

Ja klar geht das. Leg Dir ein pfändungsgeschütztes Konto zu dann hast Du Ruhe

Ja sicher denn das eine hat mit dem anderen bestenfalls indirekt zu tun. Denn die EV war ja nur eine Tatsachen-Erklärung welche nicht in die Zukunft greift.

In der EV gibst du ja "an Eides statt" an, dass du kein Geld hast. Wenn das Konto gepfändet wird, dann ja wohl nur, wenn da noch was zu holen war, und das ist dann sehr wohl rechtens. Nur weil man behauptet man hätte nichts mehr, werden die Gläubiger und Gerichte nicht aufhören nachzusehen, ob nicht doch wo was zu holen ist.

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