Kompensation für Werkstattschäden?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nach aktueller Rechtssprechung ist bei Autos, die bereits länger als 5 Jahre zugelassen sind, keine merkantile Wertminderung mehr anrechenbar.

Die Aussage dazu ist, dass der Wertverlust beim Wiederverkauf durch Ersatzteile und Lackarbeiten ausgeglichen wird.

Bei einem werkstattgepflegten älteren Auto, dass deinen dokumentierten, überschaubaren Schaden hat, der genau abschätzbar ist, sehe ich auch keinen großen Wertverlust.

Okay, vielen Dank. Ich habe einfach keine Ahnung, da dies mein erstes Auto ist und dazu meine erste Inspektion überhaupt.

Noch brisanter macht das ganze, dass ich bei der verursachenden Firma (Autohauskette) an dem Tag meinen ersten Arbeitstag hatte, der Mechaniker ebenso.

Bevor ich in ein paar Jahern blöd da stehe frage ich aber lieber nach.

Beim Verkauf des Fahrzeugs müsste ich den Schaden aber angeben?

@foobar369

Ja, musst Du. Im Idealfall zeigt man die Rechnung und Fotos vom Unfallschaden, dann ist der Käufer beruhigt.

Verschweigen ist rechtlich nicht zulässig und wird leicht entdeckt, da die neue Lackierung eine andere Lackdicke hat als die Werkslackierung.

@derLordselbst

Nein, muss er nicht. Der Schaden ist unbedeutend. Man könnte darauf hinweisen, wenn die betreffende Tür, sofern sie ausgetauscht wurde, 7 Jahre jünger ist als das Auto.

@vierfarbeimer

Woher hast Du diese Info? Ich beziehe mich auf das höchstinstanzliche Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) vom 10.10.2007 (VII ZR 330/06).

Danach führen selbst kleinste Blechschäden zur Einstufung "Unfallauto". Nur oberflächliche Lackkratzer ohne Blechbeteiligung können als Bagatellschaden verschwiegen werden.

Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte das der evtl sogar danach mehr wert is 😂

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