Kommen nur "Selbststeller" in den Offenen Vollzug?

3 Antworten

Für Leute, die etwas verbrochen haben, sollte man sich nicht so ins zeug legen, auch dann nicht, wenn es ein Bekannter von Dir ist. Wenn er sich selber seinen offenen Vollzug versaut, in dem er nicht erscheint, hat er selber Schuld. Soll er doch getrost die 6 Monate absitzen, vielleicht kommt er dann zur Besinnung. Ein Pflichtverteidiger kann hier nicht viel ausrichten und der wird ihm nur dann zugeordnet, wenn ein Prozeß ansteht.

Du schreibst doch, dass seine Strafe zunächst auf Bewährung ausgesetzt war. Dann muss er ja gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen haben, wenn er dann hätte einfahren müssen. Dann musste man ihn auch noch per Haftbefehl suchen.

Überlege mal selber, ob das nicht so gewertet wird, dass er nur den offenen Vollzug will, um sich aus dem Staub zu machen.

in den Regeln zum offenen Vollzug steht ja, der Gefangene im offenen Vollzug hat sich strikt an die vorgegebenen Regeln zu halten.

Dass er offenbar nicht dazu in der Lage zu sein scheint. hat er durch den Regelverstoß bei der Bewährungsstrafe, und dann durch nicht erscheinen zum Haftantritt ja leider bewiesen.

Solange mann in U-Haft sitz und noch nicht Verurteilt ist, gibt es keinen Offenen und danach dauert es eigentlich ein paar Monate und er muss sich das Vertrauen dort schaffen. Sich nicht stellen ist nicht schlimm wird nicht Bestraft. Ich find toll seine Bekannten nicht im Stich zu lassen.

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