Komme ich so aus einem Mietvertrag mit Mindestvertragslaufzeit?

5 Antworten

"Die kündigung des Mietverhältnisses ist erstmals zum 30.09.2017 zulässig"

Da hier nicht geschrieben steht, dass dies nur explizit für den Mieter gilt, dürfte die Vereinbarung wirksam sein.

"Der Mieter verpflichtet sich ausdrücklich zum Räumen der Wohnung, wenn die Miete nicht oder nur noch teilweise vom Amt überwiesen wird. Das Mietverhältnis ist dann sofort beendet.

Das hingegen ist definitiv unwirksam. Die Kündigungsgründe für eine Wohnung ergeben sich ausschließlich aus § 573 BGB.

Grenzt dies nicht an willkürlicher Auslegung des Mietvertrages? entweder er gilt im ganzen oder gar nicht.

Selbst wenn das willkürlich erscheint, ist der Vermieter hier im Recht. Die Vereinbarung zu Beendigung des Mietverhältnisses ist schlicht und einfach unwirksam, so dass diese einfach entfällt, bzw. die gesetzlichen Regelungen greifen.

Unabhängig davon: Die Miete wird ja vom Jobcenter gezahlt, auch wenn die Zahlungen zunächst an dich überwiesen werden.

Woher ich das weiß:Beruf – Immobilienfachwirt

Da solltest Du nicht so sicher sein. Es stellt sich die Frage, ob die fehlende Abtretungserklärung so schwerwiegend ist, dass sie einen Kündigungsgrund darstellt. Würde der Vermieter aus diesem Grund kündigen, würde ihm jedes Gericht die Klage abschmettern, mit der Begründung, dass ja die Zahlungen geleistet wurden. Dadurch, dass die Erklärung nicht vom Vermieter angefordert wurde, hast Du keinen erkennbaren Rechtsnachteil erlitten. Somit liegt auch kein Grund für eine vorzeitige Kündigung vor.

Würde ein Vermieter mit einem solchen Vertrag einen Mieter raus schmeissen, nur weil die Miete vom Amt kommt und nicht vom Mieter selbst, würde das jedes Gericht abschmettern.

Die Auslegung Deines Vertrags kann also nur soviel bedeuten wie, Du bezahlst die Miete nicht und das Amt auch nicht. Dann wäre zwar der Mietvertrag insofern beendet, als dass Dir fristlos gekündigt werden könnte (unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen), jedoch bestünde die Zahlungspflicht bis zum 30.09. fort, es sei denn der Vermieter vermietet zwischenzeitlich neu, wozu ihn jedoch niemand zwingen kann.

Du wärst zwar aus der Wohnung raus, aber zahlen müßtest Du trotzdem.

Es gibt einen schriftlichen Mietvertrag, der nur mit der gesetzlichen KF beendet werden lann. sprich derzeit mit einer KF von drei Monaten. Seitens des Vermieters bedürfte  es einer berechtigten Begründung. Die von ihm aufgeführten Gründe rechtfertigen keine Kündigung. Sie sind schlichtweg unwirksam. Der Mietvertrag als solcher bleibt deshalb trotzdem gültig.

Solang die Miete on dir pünktlich auf dem Konto des V. ist, muss es ihm gal sein, ob von dir oder vom JC direkt  überwiesen. Er hat keinen Rechtsanspruch auf direkte Zahlung. Dieser würde sich u. U. ergeben, wenn du unpünktlich zahlen würdest.

"Die kündigung des Mietverhältnisses ist erstmals zum 30.09.2017 zulässig"

Mir fehlt hier die Festlegung "beidseitig" oder "wechselseitig", so wie bei der Festelegung, dass beidseitig nicht vor Mietbeginn gekündigt werden könne. Für mich ist deshalb der Kündigunbgsverzicht nicht wirksam vereinbart und deshalb unwirksam. Da hier Zweifler das anders sehen, ist es in der Regel doch so, wenn keine eindeutige Festlegung erfolgte, zu Gunsten des Mieters zu entscheiden wäre.

nein, das kann man so machen

einzelne nichtigkeiten führen nicht zwingend zur gesamtnichtigkeit

und er kann auch auf dinge verzichten, die er eigentlich haben wollte

du kommst da so raus

du erbittest von ihm die erlaubnis zur untervermietung

verweigert er die, hast du ein recht auf eine außerordentliche kündigung

wenn er sie gibt, musst du natürlich gucken, dann geht nix mehr

aber dann kannst du untervermieten, vielleicht so 12 asylanten oder so^^

du erbittest von ihm die erlaubnis zur untervermietung

verweigert er die, hast du ein recht auf eine außerordentliche kündigung




Langsam, er kann verweigern; http://www.finanztip.de/untermiete/

Er kann die Erlaubnis zur Untervermietung nur verweigern, wenn die Wohnung dadurch überbelegt würde oder besondere Gründe gegen die Person des Untermieters sprechen. 12 Asylanten; Autsch



Das ist so nicht richtig. Auch wenn die gesamte Wohnung untervermietet werden soll, kann der Vermieter das mit Begründung ablehnen. Eine Überbelegung der Wohnung mit "12 Asylanten" wäre so ein Grund. Um bei Ablehnung des Vermieters eine Kündigungsmöglichkeit zu haben, muss an der Untervermietung durch den Mieter dieser ein berechtigtes Interesse nachweisen. Davon war aber im Sachverhalt noch nicht die Rede.

@miboki

Die gesamte Wohnung untervermieten geht nicht. Du müsstest/könntest  ein Zimmer behalten und den Rest aus wirtschaftlichen Gründen untervermieten. Wenn dem der V. nicht zustimmen würde, hättest du Anspruch auf Schadenersatz.

Mieter Hartz IV Miete einfach kürzen geht das?

Unsere Mieter (seit 11/11 Hartz IV) hatten vom Amt im Jan. 2012 drei Monatsmieten (für Nov 2011 bis Jan 2012) überwiesen bekommen.

Uns haben sie dann aber nur 2 Monatsmieten überwiesen. Nach mehrmaligem hin und her fragen kam nun heraus, dass die Mieter die Januarmiete einbehalten haben, da angeblich aus der Überweisung vom Amt nicht ersichtlich war, für was das Geld ist. Es wäre kein eindeutiger Verwendungszweck angegeben gewesen!? Natürlich haben sie das Geld nun nicht mehr. Abstottern können sie es auch nicht, da ja ihr Regelsatz so niedrig ist.

Können wir vom Amt verlangen, dass sie automatisch jeden Monat evtl. ca. 50 Euro von ihrem Regelsatz für Lebensunterhalt direkt an uns überweisen?

Außerdem kürzt das Amt nun seit Mai die Miete einfach um 350 Euro, da unsere Mieter in einer zu großen Wohnung wohnen. Sie finden keine kleinere Wohnung.

Bestraft werden dann wir Vermieter!!!! Unsere Verpflichtungen laufen aber weiter Monat für Monat. Wir selbst sind nicht in der Lage, den Differenzbetrag auszugleichen. Einerseits mag es richtig sein, dass unseren Mieter weniger Miete zusteht, anderseits kann diese Differenz nicht uns angelastet werden. Die Wohnung wird nach wie vor in vollem Umfang genutzt. Somit steht auch Anspruch auf die volle Miete wie bisher.

Rausklagen ist nicht so einfach, das müssten wir selbst bezahlen, da wir keinen Rechtschutz haben.

Ist das so rechtens, einfach die Miete kürzen und der Vermieter soll schauen wo er bleibt????

Haben wir irgend eine Chance unser Geld zu bekommen?????

Für eure Antworten besten Dank im voraus

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