Komische abrechnung vom Arbeitgeber

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Hallo, also die Sozialabgaben mit zur Hälfte AG / AN werden immer mit ca 20,3 % abgezogen! Die Höhe vom Steueranteil ist mit vom Bruttolohn abhängig: Bei 1088 € mtl. Bruttolohn wären dies ohne Sonderzahlungen (Urlaubs- u. Weihnachtsgeld) 13.056 € Jahresbrutto, ergibt ca. 2,5% Lohn- u. Kirchenst. incl. Soli! Gesamtabzug damit ca 22,8% von 1088 € Bruttolohn = netto ca 840 € ! Meine Fragen zu den Überstunden hierzu: Wieso in der Mitte vom Monat auszahlen - was soll das bringen??? Und steuerfrei kann diese Auszahlung auch nicht erfolgen - sonst wär's ja Schwarzarbeit!
Also selbe Rechnung wie oben, nur dass der Steueranteil automatisch höher wird, da ja das Brutto-Jahreseinkommen dementsprechend höher wird, ca 5,5%. damit bleiben von den 217 € abzgl. ca 25,8% = 161 € oder ist der Steueranteil eben noch höher!?

Selbst wenn du dir die Überstunden in der Mitte des Monats auszahlen lässt, fallen dafür Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeitraege an, alles andere wäre " schwarz " ausgezahlt und illegal. Mach am Jahresende ne Steuererklärung vielleicht hat deine Freundin ja recht hohe Werbungskosten , so könnte sie einen Teil der Steuer zurück bekommen, sie kann auch bei hohen Werbungskosten ( weiter Fahrtweg etc ) sich schon einen Freibetrag auf der steuerkarte eintragen lassen, dann muss sie monatlich weniger steuern zählen.

Eins ist Richtig,Das Geld muss Versichert und versteuert werden.Wer nur einen Nebenjob hat da ist ein 400 Euro Job Frei,aber 2x Nebenjob ist eine Vollzeit,da werden Beide zusammengezählt und versteuert.

Aber ist ja kein Nebenjob. Sie arbeitet ja hauptsächlich nur da. Sie wollte sich ja nur 20std von den überstunden seperat vom lohn zahlen lassen, weil wir dachten das es evtl nicht versteuert wird. Und wenn es doch versteuert wird warum und weshalb wird es NICHT in der Lohnabrechnung stehen???

@inancan

Alles, was in solch einem Beschäftigungsverhältnis ausgezahlt (und ordnungsgemäß versteuert und sozialversichert) wird, muss zwingend über die Lohn- und Gehaltsabrechnung laufen! Hierzu gehören natürlich auch auszuzahlende Überstunden. Auszahlungen mitten im Monat sind nicht möglich bzw. statthaft, es sei denn es handele sich um einen Vorschuss auf die zum Ende des Monats zu erstellende Abrechnung.

Geschieht das nicht, machen sich alle Beteiligten (in erster Linie natürlich der Arbeitgeber) strafbar - Stichwort "Schwarze Kasse" o.ä.). Deine Freundin ist also gut beraten, wenn sie von ihrem Arbeitgeber ein vollständige Abrechnung (sozusagen "auf heller und pfennig") verlangt.

Und was die Nettobeträge angeht: LSt-Klasse 1 (ledig) ist nun einmal die zweit-ungünstigste Klasse. Man kann zwar durch die Verschiebung innerhalb der monatlichen Lohnsteuerprogression den Eindruck haben "es bleibe insbesondere bei ÜStd. zu wenig übrig", aber das muss man auf das Kalenderjahr umrechnen. In Wirklichkeit bleiben bei dem angegebenen Beispiel (je nach persönlichem Steuersatz) von 217,- € auf jeden Fall mehr als 130,- € über... Gruß Nightstick

@verreisterNutzer

Er arbeitet nichI korrekt ,Er hält sich nicht ans Gesetz.Ich glaube ,der Arbeitgeber,betupft.

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